Schlagwörter

, , , , , , , ,

Andreas Grund stellt die Ergebnisse des Stadtradelns 2019 vor. Fotos: Leea GmbH

Beim Neustrelitzer Stadtradeln zeichnet sich ab, dass am Ende rund 17.000 Kilometer mehr gefahren wurden als bei der Premiere vor einem Jahr. Das gab Bürgermeister Andreas Grund beim Tag der offenen Tür am Sonnabend im Landeszentrum für erneuerbare Energien MV (Leea) bekannt. Das Leea feierte am selben Tag seinen siebenten Geburtstag. Gemeinsam mit der Stadt organisiert das beliebte Freizeit- und Bildungshaus das Stadtradeln.

Noch bis zum 27. September haben alle aktiven Radler die Möglichkeit, ihre Ergebnisse nachzutragen. In diesem Jahr haben sich 69 Teams mit 316 Radlern an der Umweltaktion beteiligt und damit ebenfalls das Vorjahresergebnis übertroffen.

Für die Geburtstaggäste des Leea blieben am Sonnabend keine Wünsche offen. Die Sonne schien, und so kamen weit über 700 Gäste ins Landeszentrum. Während sich die Erwachsenen für E-Autos und E-Bikes interessierten, konnten die ganz Kleinen sich auf den Hüpfburgen vergnügen. Wer sich traute, fuhr eine Runde mit dem SegWay.

Spannend ging es auf dem Spielpatz zu, wo die Kinder zu kleinen Archäologen wurden und mit Metalldetektoren Schätze bargen.  Am Stand von Remondis wurden die Besucher spielerisch zu Recycling-Profis ausgebildet. Großen Zuspruch fand auch der Stand der Landesforst. Hier wurde mit vereinten Kräften den gesamten Tag über ein Hochsitz gebaut. Der Müritz Nationalpark zeigte mit seinem Infomobil die große Bandbreite der wunderschönen Natur vor unserer Haustür.

Das Kompetenzzentrum E-Mobilität MV informierte über den aktuellen Stand der E-Mobilität und der Ladeinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Förderberater zu Energie- und Klimaschutzprogrammen insbesondere des Bundes und der EU konnte sich vor interessierten Bürgern kaum retten. Mit dem Infomobil der Stadtwerke Neustrelitz war auch das demnächst in der Residenzstadt flächendeckende Glasfasernetz Strelix vertreten.

Einen Ansturm gab es auf die Bastelstationen: Aus alten Verpackungen wurden kurzerhand Schalen, Vasen und Stiftehalter. Aus Naturprodukten konnte sich jeder seine Wunschcreme anrühren. Auf besonderes Interesse stieß das Angebot des Verstehbahnhofs aus Fürstenberg. Aus alten Dosen, ein paar Kabeln, einem Motor und Stiften wurde ein Malroboter, der lustige Muster aufs Papier tanzte.

Hoch frequentiert waren auch die Angebote des Kunsthauses Neustrelitz. Zum einen wurden Postkarten gedruckt mit Motiven, die in recyceltes Linoleum geritzt wurden, zum anderen gab es eine Fotosafari in Kleingruppen. Der BUND war mit der Umweltkiste „Wasser“ vor Ort und zeigte die Artenvielfalt unter und am Wasser und machte deutlich, warum dieser Lebensraum so schützenswert und so bedroht ist.