Schlagwörter
Fördermittel, Leea, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Unternehmen, Wirtschaftsförderung

In der gemeinsamen digitalen Informationsveranstaltung von Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) und Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V GmbH (Leea) am gestrigen Donnerstag zu Fördermitteln für Energieeffizienz und Klimaschutz gab Stephanie Beitz, Projektleiterin der Förderberatung zur Transformation des Energiesystems im Leea, rund 60 Interessierten einen komprimierten Überblick über unternehmensrelevante Fördertöpfe und -höhen.
Dies sind als wichtigste die Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW), die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) und die Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen für Wohn- und Nichtwohngebäude im Bestand (BEG EM). Vom Land M-V kommen aus EU-Mitteln hinzu die Klimaschutzförderrichtlinien Kommunen und Unternehmen (EFRE) und LEADER (ELER).
Während das EEW von Transformationsplänen über Anlagen- und Prozessoptimierung bis zu Querschnittstechnologien Kosten mit zwischen 25 bis zu 70 Prozent fördert, gibt es bei der Förderung effizienter Wärmenetze (BEW) schon zwischen 40 und 50 Prozent, werden Betriebskosten für Solarthermieanlagen und Wärmepumpen beispielsweise zehn Jahre mit zwischen 0,01 und 0,092 EUR/ kWhth gefördert. Beide Förderprogramme sind nicht kumulierbar mit anderen staatlichen Förderungen. Die BEG EM hingegen kann nach Einzelfallentscheidungen mit anderen Fördermitteln wie aus der Klimaschutzförderrichtlinie Unternehmen in gleichen Maßnahmen kombiniert werden – bis zu einer maximalen Förderquote von 60 Prozent. Einzelmaßnahmen an Gebäuden (BEG EM) können sogar mit bis zu 70 Prozent der Kosten gefördert werden. Förderfähig sind Maßnahmen wie PV-Anlagen und -Speicher, LED-Beleuchtungen, Gebäudenetze zur Wärmeversorgung.
Weiterlesen








