Im Rahmen der Neustrelitzer Büchertage lädt das Kulturquartier am Donnerstag, den 2. Mai, von 16 bis 17 Uhr Eltern und Großeltern zu einer Medienkompetenzveranstaltung ein. Bei der Veranstaltung wird thematisiert, warum das Vorlesen so wichtig ist und wie das Lesenlernen durch die Verwendung von digitalen Apps begleitet werden kann. Wir geben Empfehlungen für werbefreie Lese-Apps sowie Tipps zum Vorlesen, Tandemlesen und Selberlesen.
Während der Veranstaltung wird eine Kinderbetreuung angeboten! Die Teilnahme kostet 2 € pro Person. Um Anmeldung wird gebeten unter 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de. Spontane Gäste sind aber auch willkommen.
Ohne einen Gastrotipp sollen meine Leser auch an diesem Wochenende nicht bleiben. Zu preisen ist das „Wohnreif“ in Röbel, Pferdemarkt 12. Das schnucklige Bistro mit Laden „nordisch leben“ von Daniel Kattner und Dörte Sommerfeld gibt es nicht erst seit heute, nur sind wir immer wieder daran vorbeigelaufen und haben dadurch jede Menge versäumt. Das haben wir nun nachgeholt. Warum uns die Adresse endlich aufgefallen ist, weiß der Fuchs. Auf jeden Fall haben wir uns bei unserem Eintritt, freundlich begrüßt, sofort wohl gefühlt, und das hat sich in den folgenden 45 Minuten noch gesteigert.
Schon der Gang durch das Geschäft voller schöner Einrichtungsgegenstände tut gut. Geschmackvoller kann man Ware nicht präsentieren. Leider ist die Aufnahmekapazität unseres Eigenheims nach fast 30 Jahren darin wohnen bei aller Aufgeschlossenheit gegenüber skandinavischem Design so gut wie ausgereizt. Und man trennt sich ja so schwer von liebgewonnenen Dingen.
Aber auch vor dem „Wohnreif“-Tresen sitzen, mit der guten Seele dahinter plaudern, dem Geräusch der imponierenden Kaffeemaschine lauschen, ein Stück selbstgebackenen Kuchen auf einem dekorativen Brettchen mit dem leckeren Cappuccino serviert bekommen, das hat schon was. Ein Bier aus dem zur schicken Einrichtung passenden Kühlschrank ist zu haben, und jede Menge guter Wein. Bei schönem Wetter kann man sogar draußen vor der Schaufensterscheibe direkt am Bürgersteig urig sitzen. Daumen ganz hoch, wir kommen wieder, vielleicht zu einem der Tapas-Abende.
Job direkt am Canower See: In schönerer Umgebung kann man nicht arbeiten.
In der Marina Canow in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte biete ich einen attraktiven Job direkt am See an. Mehr noch: Auch eine möblierte Dienstwohnung mit Blick aufs Wasser kann auf Wunsch von mir gestellt werden. Ich suche für unser Team Verstärkung für den Kioskverkauf von Snacks und Getränken sowie die Betreuung von Bootsanlegern und für Hausmeistertätigkeiten. Die Beschäftigung kann in Voll- oder auch in Teilzeit erfolgen. Ich freue mich auf Ihre Bewerbung unter
Max Auste, links neben ihm Sven Gröhe, verabschiedet sich von den Fans.
Als beste Spieler heute ausgezeichnet: Johannes Mönnich (links) beim PSV und Maik Herbst bei den Bocholtern.
Unsere Bundesliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz haben im letzten Spiel der Saison am Abend vor heimischem Publikum den TuB Bocholt glatt mit 3:0 (25:19, 25;21, 25:21) abserviert und beenden die Spielzeit als Tabellenfünfte. Meister wird der TuS Mondorf vor dem SV Warnemünde und den Bocholtern.
Die Neustrelitzer haben zum Abschluss noch einmal eine sehr gute Leistung gezeigt, allerdings konnten die Gegner aus Westfalen nicht in Bestbesetzung antreten. Im Anschluss an die Partie wurde Kapitän Max Auste, der sich beruflich verändert und deshalb nicht mehr genügend Zeit für die 2. Bundesliga hat, unter dem Beifall der Zuschauer verabschiedet. Der übrige Kader bliebt Stand jetzt erhalten, soll aber weiter verstärkt werden. Auch Coach Jonathan Kendrick Scott wird die Mannschaft weiter betreuen.
Der PSV Neustrelitz wird in der kommenden Saison, abgesehen von den Volleyballern aus Warnemünde, allein auf weiter Flur in der 2. Bundesliga Nord antreten. Mit den Teams aus Schöneiche und aus Lindow-Gransee steigen die anderen Nachbarn ab.
Ich verneige mich vor einem zumindest mir unbekannten Holzkünstler. Der hat am Ufer des Ellbogensees, der sich über die Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg hinzieht, in Großmenow eine ein wenig versteckte und inzwischen angejahrte, geniale Bank erdacht und gebaut. Von der aus man einen wunderbaren Blick auf das Gewässer hat.
Nicht genug damit, und das hat mich als Literaturfreund besonders angerührt, liegt auf der Bank für den Verweilenden auch noch ein Buch, wie liegen geblieben und zum Aufschlagen bereit. Und auch das hat den Kreativen noch nicht ruhen lassen. Die scheinbare Lektüre ist mit dem passenden Titel versehen worden: „Schilfgeflüster“. Keine Frage, dass die Bank in meiner Serie „Fundstücke“ einen ihr gebührenden Platz erhält.
Gruppenbild zur Erinnerung, Zweiter von rechts Ralf Milbredt.
Von Montag bis zum heutigen Sonnabend hatte das Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz französische Gäste aus der Stadt L’Isle-sur-la-Sorgue zu Gast, um mit ihnen Workshops zu gestalten, die tänzerische und spielerische Elemente beinhalteten. Der deutsch-französische Jugendaustausch stand unter dem Motto „Respekt gegenüber anderen Menschen und der Umwelt“. Tanz und Theater bieten jungen Menschen auf vielfältiger Weise Möglichkeiten, aufeinander zuzugehen und sich näher kennenzulernen.
Die Mitglieder des Neustrelitzer Vereins StädteBANDE e.V. haben zusammen mit Camille Naulet vom Landesjugendring-MV und dem Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz dieses Projekt organisiert. Gefördert wurde es vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. „Dieses Projekt ist ein voller Erfolg, denn die Jugendlichen lernten es, Sprachbarrieren zu überwinden, um sich somit von Tag zu Tag besser zu verstehen“, so Ralf Milbredt, Vorstandsvorsitzender des Vereins StädteBANDE e.V.. Lenka Liebling, Leiterin des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie, gelang es, die Jugendlichen tänzerisch zusammenzuführen, wobei Smail Takhedmit als Betreuer der französischen Gäste mehr ein „Handeln ohne Worte“ bevorzugte.
Zahlreiche Zuschauer waren während der Abschlussveranstaltung am Freitag von den Darbietungen der Jugendlichen und ihrem selbstsicheren Auftreten stark beeindruckt. Um die Sprachkenntnisse zu erweitern, gab es täglich eine Stunde lang Sprachanimation. Fabian Erban aus Berlin und Marie Chiotti aus Paris leisteten als Dolmetscher und Tanzpädagogen hervorragende Arbeit. Dabei musste auf spielerische Art und Weise bewiesen werden, dass man in der Lage ist, vom Gegenüber skizzierte Begriffe in Bewegungen umzusetzen. Dass ermöglichte den Schülern, ihre Reserviertheit abzulegen und die fremde Sprache und Kultur schneller zu erlernen. Tanz und Theater beeinflussen hierbei äußerst effektiv, wie sich erwies.
Natürlich wünschen wir unseren Jungs auch morgen einen Freudentanz.
Das wird morgen ein ganz kompliziertes Stück Arbeit für unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz. Kein Geringerer als der momentane Tabellenzweite der Oberliga Nord und Meisterschaftsaspirant Hertha 03 Zehlendorf kommt ins Neustrelitzer Parkstadion zum Tabellenachten. Natürlich wäre es toll, wenn auch gegen den Hochkaräter die überragende Heimbilanz der TSG-Kicker hält und sie auf eigenem Rasen ungeschlagen bleiben.
Die Voraussetzungen sind nicht die besten. Nach wie vor muss die TSG-Elf etliche Ausfälle verkraften. Insofern hält sich Coach Thomas Franke mit der Prognose auch etwas zurück. „Wenn wir frisch genug im Kopf sind, motiviert sind wir ohnehin, dann könnten die Herthaner ihr bislang schwerstes Auswärtsspiel erleben“, sagte mir mein Blogpartner bei der heutigen Vorbesprechung. „Für uns wird das eine harte Aufgabe, ein Blick auf die Tabelle reicht. Und wir haben ja auch noch das Halbfinalspiel im Landespokal am 1. Mai auswärts gegen die Spielvereinigung Torgelow-Ueckermünde aus der Verbandsliga vor der Brust, oder anders gesagt, es wirft seine Schatten voraus“, so Thomas Franke.
Der TSG Neustrelitz kann morgen geholfen werden, wenn möglichst viele Fußballfreunde den Weg ins Parkstadion finden und den Residenzstadtverein der Herzen anfeuern. Anstoß ist um 13.30 Uhr, Strelitzius ist dabei und im Anschluss gewohnt schnell mit dem Spielbericht auf seinem Kanal. Toi, toi, toi für die Strelitzer Jungs!
Dieses Jahr feiert die Kirchgemeinde Lärz-Schwarz gemeinsam mit dem Förderverein „Dorfkirche Lärz e.V.“ das Jubiläum der 300 Jahre der Erbauung der Kirche in Lärz. Die heutige Fachwerkkirche mit massiven Westgiebel und eingezogenen Fachwerkturm wurde 1724 während der Amtszeit von Pastor Johann Lohmann, dessen Bildnis sich in der Kirche befindet, erbaut. Für die Kirchgemeinde Lärz-Schwarz und dem Förderverein „Dorfkirche Lärz e.V.“ ein Anlass dass dreihundertjährige Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen festlich zu begehen.
Auf verschiedenen Zusammenkünften der Vereinsmitglieder wurde eine Vielzahl von Ideen entwickelt wie das Festjahr gestaltet werden kann. Erstmal wurden Stoffbeutel angefertigt die vom Krümmeler Künstler Gerhard Schneider gestaltet sind. Die Finanzierung erfolgte über die Ehrenamtsstiftung des Landes M-V. Äußerlich ist an der Kirchturmfassade ein Banner angebracht, das auf die 300 Jahre hinweist. Mit Kindern aus dem Dorf soll eine Malaktion veranstaltet werden, und am 1. Mai laden Kirchgemeinde und Förderverein zum Auftakt zu einem Festgottesdienst ein.
Der Festgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr und wird begleitet vom Kammerchor „Berliner Pädagogen“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gibt der Chor noch ein Konzert in der Kirche, Beginn 14 Uhr. Danach lädt der Förderverein zu Kaffee und Kuchen. Nach diesem Auftakt gibt es am 8. Juni ein weiteres Konzert mit dem Künstler Alexander Zindel und seiner einmaligen Volkszither sowie mit Gesang. Dieses Konzert bietet ein besonderes Klangerlebnis und beginnt um 19.30 Uhr in der Kirche.
Schon immer lädt der 1. Mai zu Spaziergängen ein. Am besten in schöner Natur und mit einem lohnenden Ziel oder Zwischenstopp! Warum also nicht durch die schöne Carwitzer Landschaft spazieren und ganz nebenbei einen Abstecher ins Hans-Fallada-Museum wagen?!
Am 1. Mai jedenfalls wird das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Es wartet nicht nur mit einer interessanten Dauerausstellung zum Leben und Werk Hans Falladas auf, sondern auch mit der Sonderausstellung „Wenn mich ein Buch wirklich reizt“, in der der Literaturkritiker Hans Fallada im Mittelpunkt steht. Hans Fallada hat Werke von Erich Maria Remarque und Irmgard Keun, Erich Kästner und Carl Zuckmayer besprochen zu einer Zeit, als ihre Bücher als Neuerscheinungen in den Buchhandlungen lagen. Aber auch, was damals als Übersetzung auf den deutschen Buchmarkt kam, Ernest Hemingway und Sinclair Lewis, Aldous Huxley und Karel Čapek, hat er wahrgenommen und rezensiert. Ein weiterer Reiz der Ausstellung liegt darin, erstmals viele der von Fallada besprochenen Bücher in der seinerzeit von ihm benutzten Ausgabe präsentieren zu können, darunter äußerst seltene Erstausgaben.