Schlagwörter

, , , ,

Max Auste, links neben ihm Sven Gröhe, verabschiedet sich von den Fans.
Als beste Spieler heute ausgezeichnet: Johannes Mönnich (links) beim PSV und Maik Herbst bei den Bocholtern.

Unsere Bundesliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz haben im letzten Spiel der Saison am Abend vor heimischem Publikum den TuB Bocholt glatt mit 3:0 (25:19, 25;21, 25:21) abserviert und beenden die Spielzeit als Tabellenfünfte. Meister wird der TuS Mondorf vor dem SV Warnemünde und den Bocholtern.

Die Neustrelitzer haben zum Abschluss noch einmal eine sehr gute Leistung gezeigt, allerdings konnten die Gegner aus Westfalen nicht in Bestbesetzung antreten. Im Anschluss an die Partie wurde Kapitän Max Auste, der sich beruflich verändert und deshalb nicht mehr genügend Zeit für die 2. Bundesliga hat, unter dem Beifall der Zuschauer verabschiedet. Der übrige Kader bliebt Stand jetzt erhalten, soll aber weiter verstärkt werden. Auch Coach Jonathan Kendrick Scott wird die Mannschaft weiter betreuen.

Der PSV Neustrelitz wird in der kommenden Saison, abgesehen von den Volleyballern aus Warnemünde, allein auf weiter Flur in der 2. Bundesliga Nord antreten. Mit den Teams aus Schöneiche und aus Lindow-Gransee steigen die anderen Nachbarn ab.

„Einen solchen Auftritt wie heute haben wir im letzten Spiel gebraucht“, so höchstzufrieden Teammanager Patrick Scholz im Gespräch mit Strelitzius. „Zu Beginn der Saison habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst, wohin die Reise geht. Ich wusste nur, dass es schwierig wird. Angesichts der widrigen Umstände, vor allem durch den Verlust der Strelitzhalle, ist unser Abschneiden sensationell. Auch in der kommenden Spielzeit wollen wir im oberen Drittel mitspielen, dann wieder in unserem angestammten Volleyball-Tempel am Glambecker See.“ Patrick Scholz wird sich künftig nur noch um Marketingfragen kümmern, das Amt des Teammanagers teilen sich Sven Gröhe und Marc Lessing.