Am gestrigen Dienstag, dem 28. Juli, wurde die Polizei um 17.35 Uhr zum Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich zwei minderjährige Jungen unbefugt über ein Parkhaus auf das Dach eines Geldinstituts begeben.
Am 21. Juni wurde dem Polizeihauptrevier in Neustrelitz eine neue Betrugsmasche bekannt. In diesem Fall wurde eine 37-jährige Deutsche am Abend des Juni von einer ihr unbekannten Telefonnummer angerufen. Diesen Anruf nahm sie nicht entgegen und es folgte eine Textnachricht vom Absender „Commerzbank“, in der die Frau über einen anstehenden Telefonanruf informiert wurde.
Am Folgetag erhielt die 37-Jährige einen Anruf von einer angeblichen Mitarbeiterin der Commerzbank. Diese informierte sie über derzeitige Betrugsmaschen. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass die Anruferin bereits sämtliche Zugangsdaten für die Konten der Frau hatte. Während des Telefonats bat die Tatverdächtige darum, mehrere Buchungen, meist in Höhe von 5.000 Euro, vorzunehmen, um das Geld vor ukrainischen Betrügern zu schützen. Dazu sollte die Frau immer wieder Buchungsanfragen der Bankmitarbeiterin mit ihrer BankingApp bestätigen.
Ich verneige mich vor einem zumindest mir unbekannten Holzkünstler. Der hat am Ufer des Ellbogensees, der sich über die Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg hinzieht, in Großmenow eine ein wenig versteckte und inzwischen angejahrte, geniale Bank erdacht und gebaut. Von der aus man einen wunderbaren Blick auf das Gewässer hat.
Nicht genug damit, und das hat mich als Literaturfreund besonders angerührt, liegt auf der Bank für den Verweilenden auch noch ein Buch, wie liegen geblieben und zum Aufschlagen bereit. Und auch das hat den Kreativen noch nicht ruhen lassen. Die scheinbare Lektüre ist mit dem passenden Titel versehen worden: „Schilfgeflüster“. Keine Frage, dass die Bank in meiner Serie „Fundstücke“ einen ihr gebührenden Platz erhält.
In den letzten Tagen erhielt eine 90-jährige Frau aus der Müritz-Region einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters eines Lotto-Unternehmens. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie ihr Lotto-Abo nicht gekündigt und nun offene Beitrags- und Mahngebühren in Höhe von 3.100 Euro begleichen soll. Für den Fall, dass die Zahlung ausbleibe, würde ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden.
Die Seniorin füllte daraufhin ein Überweisungsformular aus und warf dieses noch am gleichen Tag bei ihrer Hausbank ein. Zwei Tage später erhielt sie von ihrer zuständigen Bankmitarbeiterin einen Anruf, da das Überweisungsformular nicht gelesen werden konnte. Auch der angebliche Mitarbeiter des Lotto-Unternehmens meldete sich telefonisch bei der Seniorin, mahnte diese erneut zur Zahlung der Beitrags- und Mahngebühren an und erhöhte den Druck indem er ihr erklärte, dass neben dem drohenden Gerichtsverfahren auch noch zusätzliche Anwaltskosten entstünden.