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Maria Ryll aus Burg Stargard, Initiatorin von „Geschichten Mori“, mit einer KI-Illustration ihrer Geschichtenfigur Mori. Foto/Bildgestaltung: Maria Ryll

Ob in Kita, Schule oder außerschulischen Projekten: Leseförderung lebt von Menschen, die Kinder und Jugendliche für Sprache, Geschichten und Bücher begeistern. Genau diesen Einsatz würdigt der Deutsche Lesepreis. Auch 2027 zeichnen die Stiftung Lesen und ihre Partner herausragende Projekte und Persönlichkeiten aus, die Zugänge zum Lesen schaffen und Lesefreude wecken. Aus knapp 400 Bewerbungen schafften es 50 Projekte und Personen in fünf Kategorien auf die Shortlist. Mit dabei ist Maria Ryll aus Burg Stargard mit ihrem „Geschichten Mori“.

Wie wichtig auch ihr Einsatz ist, zeigen aktuelle Studien: Jedes vierte Kind kann am Ende der Grundschulzeit nicht ausreichend gut lesen. Und auch ein Drittel der Jugendlichen verfügt nicht über die Lesekompetenzen, die sie für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe benötigen. Umso wichtiger sind Menschen und Initiativen, die sich mit Kreativität, Ausdauer und
neuen Ideen für die Leseförderung einsetzen.

Verbindung von Geschichten, Illustrationen und digitalen Angeboten

Maria Ryll ist in der Kategorie Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien nominiert. Ihr Projekt überzeugt durch die Verbindung von selbst verfassten Kindergeschichten, liebevollen Illustrationen und digitalen Vorlese- und Mitleseangeboten. Unter dem Namen „Geschichten Mori“ entwickelt die Burg Stargarderin Geschichten, die Kinder zum Zuhören, Mitlesen und Entdecken einladen. Die ruhig vorgelesenen Texte werden in den Videos gleichzeitig eingeblendet, sodass Kinder das Gehörte mit dem geschriebenen Wort verbinden und in ihem eigenen Tempo mitlesen können. Ergänzende pädagogische Materialien bieten Anregungen für den Einsatz in Familien, Kitas und Grundschulen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Freude an Geschichten zu wecken und Kindern einen motivierenden Zugang zum Lesen zu eröffnen.

Geschichten Mori | Wonderlink

Der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Deutsche Lesepreis ist eine gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung und wird im März 2027 zum 14. Mal verliehen. Ausgezeichnet werden innovative Maßnahmen der Leseförderung, denn Lesekompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für Bildungserfolg, berufliche Perspektiven und Teilhabe – und damit für eine resiliente und zukunftsfähige Gesellschaft. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Staatsminister für Kultur und Medien Dr. Wolfram Weimer und wird von den Kategoriepartnern Arnulf Betzold GmbH, Deutscher Städtetag und Deutsche Fernsehlotterie, Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH, Wort & Bild Verlag und PwC-Stiftung unterstützt.

www.deutscher-lesepreis.de

Über die Stiftung Lesen

Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Damit alle Kinder in Deutschland lesen können, engagiert sich die Stiftung Lesen gemeinsam mit Bundes- und Landesministerien, mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen in bundesweiten Programmen und Kampagnen. Die Stiftung Lesen steht seit ihrer Gründung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschafter*innen unterstützt.

http://www.stiftunglesen.de

Über die Commerzbank-Stiftung

Seit über 50 Jahren unterstützt die Commerzbank-Stiftung bundesweit Projekte und Programme in den Bereichen Kultur, Soziales und Wissenschaft mit dem Ziel, einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft zu leisten. Als aktiv fördernde Stiftung arbeitet sie mit vielfältigen Partnern zusammen, deren Initiativen eine bundesweite Ausstrahlung und Vorbildcharakter haben. Ein wesentliches Anliegen der Commerzbank-Stiftung ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und kulturelle Bildung zu stärken.

www.commerzbank-stiftung.de.