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Goldankäufer, Mecklenburgische Seenplatte, Vorsicht, Warnung

Vorsicht bei Goldankauf-Angeboten in Zeitungsanzeigen und Flyern: Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor unseriösen Goldankäufern, die mit Flyern, Zeitungsbeilagen und Zeitungsannoncen für vermeintlich attraktive Goldankauf-Angebote werben. Die Anbieter organisieren ihre Geschäfte teilweise in kurzfristig angemieteten Räumlichkeiten, beispielsweise in Hotels,
Seminarräumen oder Büroräumen.
Hinter den vermeintlich lukrativen Angeboten können betrügerische Absichten stecken. Die Anbieter treten häufig professionell
und vertrauenswürdig auf, um potenzielle Kunden zum Verkauf ihrer Wertgegenstände zu bewegen. Dabei werden teilweise Preise versprochen, die sich später nicht bestätigen. Betroffene erhalten unter Umständen deutlich weniger Geld als erwartet oder lediglich eine Anzahlung beziehungsweise Teilzahlung.
Auch vorgetäuschte Überweisungen sind möglich. Nach dem Geschäft sind die Anbieter häufig nicht mehr erreichbar und haben den Veranstaltungsort bereits verlassen.
Seien Sie skeptisch, wenn…
– der Goldankauf in angemieteten Räumlichkeiten in Hotels, Seminarräumen oder Büroräumen stattfindet.
– ungewöhnlich hohe Ankaufspreise oder besonders attraktive Sofortangebote versprochen werden.
– Sie unter Zeitdruck gesetzt werden oder sich zu einem schnellen Verkaufsabschluss gedrängt fühlen.
– Ihnen lediglich eine Anzahlung oder Teilzahlung angeboten wird.
– eine Überweisung vereinbart wird, das Geld aber noch nicht nachweislich auf Ihrem Konto eingegangen ist.
Die Polizei rät:
– Informieren Sie sich vor einem Goldverkauf über den aktuellen Goldpreis und vergleichen Sie mehrere Angebote.
– Wenden Sie sich möglichst an etablierte und bekannte Edelmetallhändler.
– Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen, prüfen Sie in Ruhe.
– Besprechen Sie größere Goldverkäufe vorab mit einer Vertrauensperson.
– Bestehen Sie auf eine vollständige und nachvollziehbare Abrechnung sowie auf eine sofortigen Bezahlung. Übergeben Sie Ihre Wertgegenstände nicht, solange die vereinbarte Zahlung nicht sichergestellt ist.
– Bewahren Sie sämtliche Unterlagen zum Verkauf auf.
Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und sämtliche Unterlagen, darunter Flyer, Verträge, Quittungen und Überweisungsbelege, sichern. Auch Angaben zu den beteiligten Personen, zu Örtlichkeiten und zu möglichen Fahrzeugen können für die Ermittlungen hilfreich sein.