Schlagwörter
Bahnhof, Großeinsatz, Kanister, Mecklenburgische Seenplatte, Reinigungsmittel, Waren

Gegen 9 Uhr heute Vormittag hat die Meldung über eine möglicherweise ätzende Flüssigkeit im Fahrstuhl der Warener Bahnhofsunterführung einen großen Einsatz von Landes- und Bundespolizei, Feuerwehr und des Gefahrgutzuges des Landkreises ausgelöst. Bereits am Mittwoch, 28. Oktober, wurde durch die Bundespolizei am Fahrstuhl des Bahnhofs Waren eine Sachbeschädigung festgestellt, welche vermutlich durch eine säureartige Flüssigkeit verursacht wurde.
Daraufhin sollte am gestrigen Donnerstag, 29. Oktober, die Reinigung durch eine Mitarbeiterin der DB AG erfolgen. Infolge dessen verspürte die Frau eine körperliche Reaktion auf ihrer Haut und mutmaßte, mit einem gefährlichen chemischen Stoff in Verbindung gekommen zu sein. Die Frau meldete den Vorfall, der zu oben genanntem Großeinsatz führte.
Polizeikräfte sperrten den Fahrstuhl und für eine Stunde die Straße auf Höhe der Kreuzung Schweriner Damm/Ecke Mozartstraße in Fahrtrichtung der Teterower Straße. Der Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Der Gefahrgutzug des Landkreises konnte nach polizeilicher Prüfung der gesicherten Spuren keine Rückstände von Säure feststellen. Der Fahrstuhl bleibt trotzdem auch weiterhin gesperrt.
Im Zusammenhang mit den Maßnahmen vor Ort stellte die Bundespolizei auch einen Kanister mit Resten eines stark ätzenden Reinigungsmittels auf einem stillgelegten Bahngleis sicher. Die bundespolizeilichen Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.