Am gestrigen Dienstag, dem 28. Juli, wurde die Polizei um 17.35 Uhr zum Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich zwei minderjährige Jungen unbefugt über ein Parkhaus auf das Dach eines Geldinstituts begeben.
Heute gegen 3.45 Uhr sind zwei minderjährige Kumpels (einer im noch nicht strafmündigen Alter) mit dem Auto eines Onkels in Neubrandenburg auf dem Datzeberg unterwegs gewesen. Der Fall wurde der Polizei gemeldet, nachdem die beiden mit dem Auto von der Straße abgekommen und in einem Müllhaufen gelandet sind. Durch den Unfall blieb einer der beiden leicht verletzt am Auto zurück, der andere wollte fliehen.
Am Donnerstag, 28. November, gegen 14 Uhr, hat es am Röbeler Busbahnhof eine Attacke von drei Jungen auf einen 15-Jährigen gegeben. Zunächst soll das Trio verbal aggressiv auf das spätere Opfer eingewirkt haben. Als es sich von den drei Tätern entfernte, folgten sie ihm. Einer soll dann unter anderem mit Fäusten gegen Kopf und Oberkörper des 15-Jährigen geschlagen haben. Die anderen beiden sollen das Opfer festgehalten und geschubst haben.
Am heutigen Donnerstag um 16.36 Uhr meldete sich ein Zeuge über Polizeinotruf und teilte mit, dass am Neubrandenburger Bahnhof zwei maskierte Kinder mit einer Schreckschusswaffe in der Hand herumlaufen. Als sich die Einsatzkräfte mit eingeschalteter Polizeisirene näherten, legten beide die Maskierung ab und setzten sich auf eine Bank. Den Polizeibeamten gegenüber äußerten sie spontan, dass der 10-jährige Junge die Idee hatte, den Bahnhofskiosk zu überfallen. Dazu überredete er seinen 14-jährigen Kumpel, ihn bei dem Überfall zu unterstützen.
Die beiden Tatverdächtigen wurden auf die Wache gebracht und dort von Erziehungsberechtigten abgeholt. Zuvor fanden die Polizisten bei der Durchsuchung eine Spielzeugpistole und ein Messer bei den „Räubern“. Die Kripo Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.