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2020 erschien die ergreifende Autobiografie „Wegstationen“ von Wolfgang Stegemann (1933-2013). Stegemann geriet als kritischer Jugendlicher in die Aufmerksamkeit der Stasi. Am 17. November 1953 wurde er gefangen genommen und in das Stasi-Untersuchungsgefängnis nach Neustrelitz gebracht. Einige Monate später wurde er zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Als Folge der Haft in der Strafanstalt Bützow-Dreibergen lebte Stegemann mit einer lebenslangen Querschnittslähmung im Rollstuhl.

Die Herausgeberin der Autobiographie, Sigrid Jacobeit, stellt am kommenden Sonnabend, den 23. Oktober, um 18 Uhr, sein bewegtes Leben vor. Die Hamburger Violinistinnen Jutta Hoppe und Oksana Marciuk begleiten die Lesung musikalisch. Die Veranstaltung wird in Kooperation von Kulturquartier und dem Verein Stasi Haftanstalt e.V. durchgeführt und findet im Saal des Kulturquartiers statt.

Der Eintritt kostet 5 €, ermäßigt 3 €. Um Anmeldung wird gebeten unter 03981 2390999 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de