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Die Sängerin Gabriele Banko. Foto: Andreas Caspari

„Sehnsucht – von Knef bis Alexandra. Lieder für eine abgrundtiefe Stimme“ ist der Chansonabend mit Gabriele Banko, am Klavier begleitet von Monika Arnold, am kommenden Freitag, den 9. Juli, um 20 Uhr, im Fallada-Museum in Carwitz überschrieben. Bei Kerzenschein hat sie als Jugendliche einst Alexandras ausdrucksvollem Alt auf Platte gelauscht, um dann jahrelang die Liebe zur Musik der 1969 verstorbenen Sängerin mehr oder weniger zu verleugnen. Nun hat die Chanson-Sängerin Gabriele Banko ein Programm einstudiert, das auch die Ikone der 60er Jahre einschließt. Die Bremerin schwelgt in dunkelsamtenen Tönen.

Gabriele Banko studierte Gesang an der Frankfurter Musikhochschule und ist seit mehr als einer Dekade mit Monika Arnold, die an der Hochschule für Künste in Bremen ihr Klavierstudium absolvierte, in Sachen prallbunter Chansonabende unterwegs. Hier singt sie nun all die Lieder, die sie schon als Kind, trotz oder gerade wegen ihres Basses, inbrünstig am Radio mitbrummte. Geboten werden die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmelz, das Pathos der Leander oder das Mannstolle einer Margot Werner. Ein berauschender Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit, dem Gabriele Banko mit ihrem markanten und volltönenden Alt eine eigene Note verleiht, ohne die großen Sängerinnen imitieren zu wollen!

Mehr unter: www.banko-chanson.de, www.monika-arnold-klavier.de

Eintritt: 14 € / ermäßigt 12 €

Museumschef Dr. Stefan Knüppel:Kartenreservierungen können unter 039831 20359, museum@fallada.de oder direkt an der Museumskasse vorgenommen werden. Allerdings müssen wir derzeit die Namen, Adressen sowie Ihre Telefonnummern unserer Gäste registrieren. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Freien stattfinden muss. Daher möchten wir Sie bitten, sich bei Bedarf kälte- und regenfest zu kleiden und evtl. auch Regenschirme mitzubringen! Bei sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen sind wir möglicherweise auch zu einer kurzfristigen Absage gezwungen. Für den Besuch der Veranstaltung besteht keine Testpflicht!

Seit dem 1. Juni ist das Hans-Fallada-Museum unter Auflagen wieder geöffnet: dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr.