„Romy, la mer et la musique“ ist ein schauspielerischer Chansonabend über Romy Schneider mit Jakob Gühring betitelt, der am 20. Februar um 19.30 Uhr im Schauspielhaus Neubrandenburg zu erleben ist. Er nähert sich musikalisch und theatral dem Mythos Romy Schneider, dem Süden und dem Mittelmeerraum. Im Zusammenspiel von Texten zu Romy Schneider und musikalischen Interpretationen von französischen und italienischen Chansons entsteht eine filigrane Raumkomposition.
Nina Thaler tritt im Brenn:werk auf. Foto: Laura Gliesche
Nina Thaler (Gesang & Klavier) ist am kommenden Sonntag, 11. Januar, ab 16 Uhr, im Brenn:werk Wesenberg in der Bahnhofstraße 18 mit einigen ihrer Lieblingslieder aus Jazz und Chanson zu erleben. Sie arbeitet rund um und auf der Bühne. Hauptsächlich ist sie als Sängerin, Schauspielerin und Organisatorin tätig. Durch ihre Leidenschaft und Neugier für die ganze Bandbreite der Performance-Künste erweitert sich ihre Arbeit auch in Bereiche wie Bühnenbild, Kostüm, Moderation, der Festival- und Workshop Organisation, und sie hat eine eigene Podcastreihe kreiert.
„Monsieur Pompadour“ gastieren am kommenden Sonnabend, den 8. Juni, um 19.30 Uhr, auf dem Polandschen Hof in Klein Trebbow.Dieses äußerst sympathische Quartett spielt eine frische Mischung aus heiterem Swing Manouche und Chanson mit viel Charme und einer Prise Verschmitztheit. Angeführt wird es von Sänger Ernesto Pompadour, der – das darf man wohl sagen – durchaus etwas von einem Filou hat! …nur im positiven Sinne natürlich.
Aber eben diese Ausstrahlung gibt der Band ihren besonderen Reiz. Unbändige Spielfreude, erstaunliche Arrangements – und gern auch ein eigener Text – machen dabei jeden Song zu etwas Besonderem. Die vier Musiker sind so illuster und heiter wie die Musik, die sie spielen: Gipsy Swing (oder auch Swing Manouche) vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli.
Einen einzigartigen Chanson-Varieté-Abend gibt es am Sonnabend, den 6. April, um 19.30 Uhr, in der Fabrik.Scheune der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz zu erleben. Das Ensemble „Youkalí“ lässt die Goldenen 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wieder aufleben und fügt gleichzeitig eine moderne Note hinzu. Sein Programm „Seiltänzerin ohne Netz“ entführt das Publikum in den maroden Charme der 20er Jahre und baut gleichzeitig eine Brücke zur Gegenwart.
Mit ihrer Musik hauchen die Künstlerinnen den tiefgründigen und humorvollen Gedichten von Mascha Kaléko musikalisches Leben ein. „Youkalí“ lädt mit verschmelzenden Frauenstimmen, virtuosem Instrumentalspiel und einer beeindruckenden Papierkunst-Performance zum Lachen, Weinen und Nachdenken ein. Die musikalische Atmosphäre erinnert an eine Mischung aus Max Raabe und den Comedian Harmonists, jedoch mit einem zeitgenössischen, weiblichen Touch.
Das Besondere: Das Publikum wird aktiv in die Darbietung einbezogen, indem es die Setlist des Abends durch das Ziehen von Gedichten bestimmt. Dadurch entstehen Konzerterlebnisse, bei denen auch die Künstlerinnen auf der Bühne von den Entscheidungen des Publikums überrascht werden.
„Die Zeit“ bezeichnete sie als „Deutschlands größte lebende Diseuse“. Seit über 40 Jahren verzaubert Georgette Dee als Chansonette und Diva die Bühnen des Landes. Nun ist es Zeit für die „Playlist of Life“ – mit all den Triumphen, Fehlzündungen, mit Rausch und Kater, Liebesgipfeln und Verzweiflungstälern, kreativen Höhenflügen und künstlerischen Ebben. Wer da vor Lachen und Rührung keine feuchten Augen bekommt, dem ist wohl nicht zu helfen. Alle anderen notieren sich den 27. Oktober um 19.30 Uhr im Kalender und freuen sich auf einen zauberhaften Abend im Landestheater Neustrelitz – voller Lieder und mit Geschichten, die das Leben feiern, wie es ist.
Tickets gibt es auf www.tog.de und in den Theater-Services in Neubrandenburg (0395 569 98 32) und Neustrelitz (03981 20 64 00).
Lieder für eine abgrundtiefe Stimme sind am kommenden Freitag, 1. Juli, um 19 Uhr, in der Dorfkirche Priepert zu hören. „Für mich soll`s rote Rosen regnen“, “Mein Freund der Baum“, „Kann denn Liebe Sünde sein?“ – sind nur einige Titel, deren Interpretinnen mit charakteristisch tiefen Altstimmen aufwarten konnten. Die entwaffnende Ehrlichkeit der Knef, die Weltflucht der Alexandra, der Pathos der Leander und Andersens ewiges Warten unter der Laterne – Gabriele Banko aus Bremen vereint mit ihrem markanten und volltönenden, abgrundtiefen Alt die Lieder dieser Frauen zu einem berauschenden musikalischen Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit.
Die letzte lebende Diseuse des Chanson, Désirée Nick, gastiert als Mutter Corsage in einer Revue zwischen Glamour und Groteske am 10. und 11. Juni im Theater Schiefe Ebene Neustrelitz. Diese Show ist ein Ereignis, da sind sich die Kritiker einig. Am Flügel Tilmann Albrecht, Regie führt Alexander Doering,
Unter dem Motto: „Das gibt´s nur einmal, das kommt nie wieder“ laden die Strelitzer Musikfreunde e.V. am kommenden Sonntag, den 19. September, in den Heinrich-Schliemann-Saal (Glambecker Str. 10) zu einem mit den Daffkes hochkarätig besetzten Konzert ein. „Daffke“ bedeutet, etwas aus Spaß oder Eigensinn tun. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand das Wort Eingang in die Berliner Mundart. 2014 dann dachten sich ausgebildete Musiker, die immer Spaß hatten, auf der Bühne zu stehen: Lasst uns eine Chanson-Band gründen. So wurden die Damen und Herren Daffke geboren.
Gleich Ihre erste Tournee führte sie zum Festival junger Künstler nach Bayreuth. Diesem fulminanten Start folgten Einladungen zum Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, an die Volksbühne Berlin und an das Gewandhaus Leipzig. Grund genug für die Strelitzer Musikfreunde, diese Truppe nach Neustrelitz zu holen. „Seit längerem planen wir ein Gastspiel der Daffkes bei uns“, so ein Sprecher des Vereins. „Wir freuen uns, dass es nun endlich geklappt hat.“
Vier Stimmen und ein Klavier, das sind die Daffkes. Sie erzählen Geschichten vom Leben. Mal laut, mal leise. Immer ehrlich, immer mit Herzblut und manchmal mit einem Tröpfchen Rum. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Touristinformation Neustrelitz sowie an der Tageskasse erhältlich.
Die Sängerin Gabriele Banko. Foto: Andreas Caspari
„Sehnsucht – von Knef bis Alexandra. Lieder für eine abgrundtiefe Stimme“ ist der Chansonabend mit Gabriele Banko, am Klavier begleitet von Monika Arnold, am kommenden Freitag, den 9. Juli, um 20 Uhr, im Fallada-Museum in Carwitz überschrieben. Bei Kerzenschein hat sie als Jugendliche einst Alexandras ausdrucksvollem Alt auf Platte gelauscht, um dann jahrelang die Liebe zur Musik der 1969 verstorbenen Sängerin mehr oder weniger zu verleugnen. Nun hat die Chanson-Sängerin Gabriele Banko ein Programm einstudiert, das auch die Ikone der 60er Jahre einschließt. Die Bremerin schwelgt in dunkelsamtenen Tönen.
Gabriele Banko studierte Gesang an der Frankfurter Musikhochschule und ist seit mehr als einer Dekade mit Monika Arnold, die an der Hochschule für Künste in Bremen ihr Klavierstudium absolvierte, in Sachen prallbunter Chansonabende unterwegs. Hier singt sie nun all die Lieder, die sie schon als Kind, trotz oder gerade wegen ihres Basses, inbrünstig am Radio mitbrummte. Geboten werden die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmelz, das Pathos der Leander oder das Mannstolle einer Margot Werner. Ein berauschender Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit, dem Gabriele Banko mit ihrem markanten und volltönenden Alt eine eigene Note verleiht, ohne die großen Sängerinnen imitieren zu wollen!
„Freitags bei Fallada“ heißt es am 11. Juni um 20 Uhr wieder am Carwitzer Museum. Unter dem Titel „Liebe, Meer und roter Mond – Ein Brecht‘sches Frauenleben“ gibt es einen Chansonabend mit Cornelia Schönwald, am Klavier begleitet von Matthias Behrsing.
Polly, Lucy oder Jenny heißen die Frauen bei Bertolt Brecht und Kurt Weill. Starke Frauen, die ihre Macs und Johnnys lieben, wo die Liebe eben hinfällt: auf freiem Feld, zwischen Haushalt und Bordell, in London und in Surabaya. Weibliche Liebe, Lust und Hingabe, weibliches Begehren und Aufbegehren in einer Brecht’schen Welt, in der der Mensch gar nicht gut ist. Zu erleben ist eine „weibliche“ Collage mit bekannten Liedern und Gedichten von Bertolt Brecht und Musik von Kurt Weill.
Cornelia Schönwald studierte Schauspiel in Ulm, spielte an vielen deutschen Bühnen, auch auf See, und ist derzeit in Berlin zu erleben. Sie ist Sprecherin für den rbb, WDR und SWR sowie für den Deutschlandfunk und arbeitet als Hörbuch-, Hörspiel- und Synchronsprecherin. Sie gastiert mit musikalisch-literarischen Programmen, tritt in Live-Hörspielen und mit Lesungen auf. Seit 2008 gibt sie ihren Workshop „Der lebendige Vortrag“.
Begleitet wird sie von Matthias Behrsing, der nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ freiberuflich als Pianist, Keyboarder, Komponist, Arrangeur sowie als Lehrer für Jazz-Klavier an verschiedenen Musikschulen arbeitet.
Für die Durchführung von Veranstaltungen gelten derzeit noch strenge Auflagen: u.a. Abstands- und Hygieneregeln sowie die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Coronatests. Daher sind Kartenreservierungen derzeit nur unter museum@fallada.de sowie direkt an der Museumskasse möglich. Bei Ihrer Reservierung müssen die Namen, Adressen und Telefonnummern aller Karteninteressenten angegeben werden. Wenn Ihre Reservierung hier eingegangen ist, erhalten Sie von uns eine Bestätigung, der auch das Veranstaltungshygienekonzept des Museums beigefügt ist. Vorab bitten wir zu beachten, dass die Konzertlesung im Freien wird stattfinden müssen. Daher möchten wir Sie bitten, sich kälte- und regenfest zu kleiden und eventuell auch Regenschirme mitzubringen! Bei sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen sind wir evtl. auch zu kurzfristigen Absagen gezwungen.