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Der Förderverein des Landestheaters Mecklenburg unterstützt das Anliegen, mit dem sich die Theaterleitungen in MV in einem offenen Brief zur Schließung der Theater im November an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewandt haben (siehe unten). „So wichtig es ist, daß die Theater weiterarbeiten und proben dürfen, so wichtig ist es auch, dass sie ab Dezember wieder in den direkten Austausch mit uns allen treten dürfen. Das gilt für die Kultur genauso wie für das Publikum, das hier auch in Zeiten der Pandemie Identität, Kraft und Halt tankt“, schreibt mir mein Blogfreund Marco Zabel, Vorsitzender des Fördervereins. „Ich denke dabei genauso an die Kinderaugen zum Leuchten bringende Weihnachtsmärchen, die Grundlagen unseres Seins auslotenden Antike-Inszenierungen, die anstehende Humperdinck-Oper, faszinierende Konzertprogramme, nicht weniger an die von allen Dabei-Gewesenen bejubelte Phönix-Produktion der Deutschen Tanzkompanie. Die dafür notwendigen strengen Konzepte haben sich bisher bewährt.“

Benefizkonzert begeistert Publikum

Das habe sich auch am Sonntagabend gezeigt, auf den er immer noch mit großer Freude und Dankbarkeit blicke. Als letzte Veranstaltung unmittelbar vor dem Lockdown habe das Benefizkonzert des Vereins eine besondere „Aufladung“ erhalten, so Zabel. Das Heeresmusikkorps Neubrandenburg spielte in – durchaus großer – Kammermusikbesetzung für den guten Zweck und für ein begeistertes Publikum. Haydn, Bach, die Beatles und Freddie Mercury seien hier stellvertretend genannt. Ein Programm von „Amazing Grace“ bis „Bohemien Rhapsody“.

Der Erlös des – unter den besagten strengen Corona-Regeln – ausverkauften Konzertes geht als Benefiz komplett in die aufwendige „Auffrischung“ des im Landestheater vielgebrauchten Stutzflügels. Und der Theaterförderverein legt eine vierstellige Summe obendrauf!