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Die Polizei prüft derzeit, ob es beim sogenannten „Montagsspaziergang“ in Neubrandenburg, an dem sich rund 200 Personen beteiligt hatten und bei dem es zu einer Körperverletzung gekommen ist (Strelitzius berichtete), Verstöße gegen die Corona-Verordnung der Landesregierung gegeben hat. Nach erster Einschätzung der Polizeibeamten vor Ort waren die vorgeschriebenen Abstandsregelungen eingehalten worden.

Im Ergebnis der am heutigen Tag ausgewerteten Bild- und Videoaufzeichnungen (aus den sozialen Netzwerken) haben sich Verdachtsmomente ergeben, dass mehrere Personen doch der Verordnung zuwidergehandelt haben. Da aber derzeit nicht klar ist, ob es sich bei den betreffenden Teilnehmern der Aktion um Mitglieder einer Kernfamilie oder desselben Hausstandes handelt, sind zunächst weitere Prüfungen erforderlich, so die Polizei.

Zudem ist beabsichtigt, den „Spaziergang“ in Neubrandenburg mit der Versammlungsbehörde auszuwerten, in Abhängigkeit vom Prüfergebnis Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten und das Vorgehen bei möglichen vergleichbaren Versammlungen zu erörtern.