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Der Film „Jeder stirbt für sich allein“ wird am kommenden Freitag um 20 Uhr im Fallada-Museum in Carwitz aufgeführt. Die Verfilmung des gleichnamigen Fallada-Romans entstand im Jahre 1975 und wurde am 21. Januar 1976 uraufgeführt. Unter der Regie von Alfred Vohrer spielen Hildegard Knef und Carl Raddatz die Hauptrollen, in weiteren Rollen sind u. a. Hans Korte, Brigitte Mira und Heinz Reincke zu sehen. Das Drehbuch für den 102-minütigen Spielfilm verfassten Miodrag Cubelic und Anton Czerwik.

Nachdem Anna und Otto Quangel ihren einzigen Sohn im Krieg verloren haben, üben sie Widerstand gegen die Nationalsozialisten, indem sie aufrührerische Postkarten verteilen. Der versuchte Widerstand jedoch zeitigt kaum eine Wirkung – außer im Fahndungs- und Überwachungsapparat der Machthaber, der sofort anspringt.

Hans Fallada schrieb „Jeder stirbt für sich allein“ kurz vor seinem Tod in nur 24 Tagen. Als Vorlage dienten ihm Gestapo-Akten, die er von Johannes R. Becher erhalten hatte. Kartenreservierungen unter 039831 20359, museum@fallada.de und direkt an der Museumskasse.