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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Tagesarchiv 11. April 2017

Wesenberger Schandfleck binnen 24 Stunden dem Erdboden gleichgemacht

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Bauen

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Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Als ich dieser Tage an dieser Stelle von der neuen Sichtachse am Wesenberger Siedlungsberg geschwärmt habe, hatte ich zwar die gefällten Pappeln am Zühlensee mit einem Nachruf bedacht, aber noch nicht die Baustelle von Kathrin und Ronny Stier auf dem Zettel. Binnen 24 Stunden ist nun der verrottete Altbau eingangs des Quassower Weges aus Richtung Stadt gefallen und eröffnet wieder neue Blick-Perspektiven. Zuvor waren im Rahmen der Entkernung alle Baumaterialien säuberlich getrennt worden.

Die Eheleute aus Zirtow haben die schon lange unbewohnte und vor sich hin gammelnde Immobilie von der Wohnungsgenossenschaft erworben. Sie wollen hier (Strelitzius berichtete) der Physiotherapie Stier ein eigenes Gebäude geben, die bislang noch in der Seniorenresidenz an der Woblitz eingemietet ist. In der oberen Etage des Neubaus sind zwei senioren- und behindertengerechte Wohnungen geplant, die mit einem Fahrstuhl zu erreichen sein werden.

Wie mir Ronny Stier sagte, wird die Beräumung des Grundstücks durch die Neustrelitzer NAW Recycling GmbH noch bis Ende April dauern. „Bis zum Jahresende soll dann das neue Gebäude stehen, wenn alles glatt läuft.“ Wir haben verabredet, dass ich auf dem Laufenden gehalten werde. Klar, dass die Wesenberger alles interessiert, was in ihrer Stadt so passiert. Eine Gedenkminute an der Baustelle hat übrigens der Wesenberger Schornsteinfegermeister Robert Hackel für den maroden Bau eingelegt. „Der Schornstein immerhin war noch gut“, so der Experte beim gemeinsamen Zuschauen.

Fürstensee: Ein Ostersamstag pro Jahr oder mehrere?

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Leben

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Schlagwörter

Feste, Freizeit, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Ein kleiner Umweg von der Arbeit nach Hause hat mir heute zu einem weiteren Fundstück in meiner bei der Leserschaft allseits beliebten Reihe mit Schnappschüssen verholfen. An der Kreuzung Drewesmühlen in Neustrelitz bin ich nämlich auf oben zu bestaunendes Banner gestoßen. Es war nicht ganz einfach, in der Nähe das Auto zu parken, aber diese geniale Idee wollte ich der Strelitzius-Gemeinde nicht vorenthalten.

Hier wird für ein Osterfeuer an tatsächlich jedem Ostersamstag die Trommel gerührt. Da nicht davon auszugehen ist, dass es in Fürstensee in kürzerem Abstand mehrere Ostersonnabende gibt, dürfte es sich hier faktisch um eine Werbung vielleicht nicht für die Ewigkeit, aber doch mit langer Gültigkeit handeln.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings. Auch nach längerem Studium ist nicht auszumachen, wo denn in Fürstensee das Osterfeuer lodert. Zwar hat eine Fürstenseer Firma ihr Logo hinterlassen, aber bei der auf dem Betriebshof kann ich mir das immer wiederkehrende Vergnügen nicht so recht vorstellen. Andererseits könnten auch mehrere Leute in Fürstensee am Ostersonnabend auf die Idee kommen, ein Feuerchen zu entzünden. Die bekommen dann unter Umständen Besuch, den sie gar nicht eingeladen haben. Und wenn nicht in diesem Jahr, dann vielleicht im nächsten, oder im übernächsten, oder…

Hier mein Angebot: Wenn sich die Veranstalter hinter dem Banner bei mir melden und mir das große Fragezeichen über dem Kopf nehmen, revanchiere ich mich mit kostenloser Öffentlichkeitsarbeit auf meinen Seiten. Einschließlich Datum, genauem Ort und Uhrzeit. Versprochen!

Mercedes-Fahrer auf der A 20 überschlägt sich mehrfach

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Unfall, Verkehr

In einem Hagelschauer ist am Dienstagmorgen gegen 8.10 Uhr auf der A 20 zwischen Neubrandenburg Ost und Neubrandenburg Nord ein Mercedes-Fahrer nach rechts von der Autobahn abgekommen. Sein Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Der 48-Jährige wurde schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Pkw wurde die A 20 in Fahrtrichtung Stettin in den Vormittagsstunden für ca. eine Stunde voll gesperrt. Der Gesamtschaden beträgt 15 400 Euro.

Polizei sucht nach Hausbrand in Adamsdorf Brandstifter

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Brand, Klein Vielen, Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

Im Fall des am vergangenen Sonnabend in Brand geratenen leer stehenden Hauses in Adamsdorf (Strelitzius berichtete) ermittelt die Polizei jetzt wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Die Ermittlungen eines Brandursachenermittlers haben ergeben, dass sich in dem Haus keine intakten Stromleitungen befinden. Ein Defekt, der zu dem Feuer geführt haben könnte, ist also auszuschließen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Brandort gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter Telefon 03981 258 224 zu melden.

Zusammenstoß auf der B 198 fordert drei Verletzte

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Schlagwörter

Möllenbeck, Mecklenburg-Strelitz, Unfall, Verkehr

Drei Leichtverletzte hat ein Unfall am Montagabend auf der B 198 zwischen Möllenbeck und Stolpe gefordert, wie die Polizei erst heute mitteilt. Der 45-jährige Fahrer eines Pkw Mercedes befuhr gegen 17.40 Uhr die Bundesstraße aus Möllenbeck kommend. An der Zufahrt zum örtlichen Rinderzuchtbetrieb beabsichtigte der Mann nach links abzubiegen und übersah dabei einen im Gegenverkehr fahrenden Pkw VW.

Der 62-jährige Fahrer des VW konnte trotz eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Durch den Unfall wurden der 45-Jährige Unfallverursacher, seine 15-jährige Beifahrerin und eine 63-jährige Beifahrerin aus dem anderen Auto leicht verletzt. Alle drei Personen wurden zur weiteren Versorgung mittels Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 25 000 Euro Euro geschätzt.

Verunreinigung hat Fischsterben im Kleinlukower See ausgelöst

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte, Penzlin, Tiere, Wasser

Von der unteren Wasserbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind am Montag Wasserproben aus dem Kleinlukower See bei Penzlin entnommen worden. Erste Ergebnisse liegen nun vor. Danach sind der Stickstoff- und der Phosphorgehalt in dem Graben, der in den See fließt, so hoch, dass dadurch ein Fischsterben ausgelöst worden sein kann.

Weil der Zulauf mehrere Verzweigungen und Zuflüsse aus verschiedenen Schächten und verschiedenen Richtungen hat, ließ sich nicht ohne weitere Untersuchungen und Nachforschungen feststellen, woher die Verunreinigung kommt. Mitarbeiter der Behörde werden deshalb in den nächsten Tagen weitere Begehungen vor Ort machen, um nach der Ursache des verunreinigten Wassers zu suchen. Das Umweltamt war am gleichen Tag über ein Fischsterben und eine sichtbare Verunreinigung im Kleinlukower See informiert worden und hatte daraufhin unverzüglich die besagten Proben genommen.

Feuerwehrchef würdigt Zusammenwirken der Kameraden bei Brand in Retzow

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Brand, Mecklenburgische Seenplatte, Mirow, Röbel

Norbert Rieger

Kreiswehrführer Norbert Rieger hat das Zusammenwirken der acht beteiligten Feuerwehren beim Großbrand in Retzow (Strelitzius berichtete) gewürdigt. „Es war ein erheblicher Aufwand, aber es hat ämterübergreifend alles reibungslos funktioniert“, sagte mir der Feuerwehrchef der Mecklenburgischen Seenplatte am Telefon. „Die brennenden Reifen waren nur schwer zu löschen, hinzu kam die Umweltgefährdung.“ Im Einsatz waren Feuerwehren aus den Amtsbereichen Röbel und Mecklenburgische Kleinseenplatte.

Rieger war am Montag persönlich an der Unglücksstelle, um sich ein Bild zu machen. „Ich kann nicht zu jedem Brand fahren, aber in diesem Fall war es mir schon wichtig, beratend zu unterstützen und das Gespräch mit den Kameraden zu suchen.“

Am Morgen danach: Feuerwehr löscht in Retzow letzte Glutnester

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Feuerwehr

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Schlagwörter

Brand, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Röbel

Am Morgen nach dem Großbrand in Retzow sind noch immer Feuerwehrleute aus Schwarz, Lärz und Krümmel im Einsatz, um letzte Glutnester zu löschen und darauf zu achten, dass der heftige Wind nicht die Flammen erneut entfacht. Nach drei Stunden Schlaf ist auch die Amtswehrführerin der Kleinseenplatte, Anke Krüger, wieder an der Unglücksstelle. Sie lebt in Schwarz und ist zugleich in der Feuerwehr ihres Heimatortes aktiv.

Nachdem das Feuer, das auf dem Gelände des Agrarbetriebes Mewes von einem Reifenstapel auf mehrere Strohmieten übergesprungen war, am frühen Montagabend unter Kontrolle gebracht werden konnte, mussten die Löscharbeiten die ganze Nacht über fortgesetzt werden, wie mir Anke Krüger bestätigte. „Feuerwehrleute aus der Kleinseenplatte, die zwischenzeitlich hinzugezogen worden waren, sind nicht mehr im Einsatz.“ Nach Polizeiangaben sollen zwei Kinder beim Spielen mit einem Feuerzeug die Altreifen entzündet haben (Strelitzius berichtete).

Wieder Enkelbetrug: Polizei warnt vor „Frau Jansen von der Polizei“ unter 110

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Polizei

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Kriminalität, Mecklenburg-Vorpommern, Neubrandenburg, Neustrelitz, Waren

Zu sechs Betrugsversuchen und einem vollendeten Betrug am Telefon ist es allein am Montag im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg gekommen. Die Versuche fanden in Anklam (2), Neustrelitz, Neubrandenburg (2) und Waren statt. Ein unbekannter Mann rief an und bat unter Vorgabe verschiedener Verwandtschaftsverhältnisse um Bargeld. In Neubrandenburg wichen zwei Versuche davon ab. Einmal gab ein Mann an, von einem sozialen Verband zu sein und bat um Spenden. Dieser Verband bestätigte der Polizei gegenüber, dass er keine aktive Spendenakquise betreiben. In dem anderen Fall behauptete eine männliche Person vom BKA zu sein und verlangte Auskünfte über Vermögenswerte. Im Display erschien die 110. Alle Versuche scheiterten, da sie als Betrug erkannt wurden.

In Waren (Müritz) verlor eine 86-Jährige hingegen 19 000 Euro an falsche Polizisten. Zunächst rief ein Mann an und gab sich als Verwandter aus, der in Geldnöten ist. Die Geschädigte ging darauf ein und holte 19 000 Euro von ihrer Bank. Später rief eine „Frau Jansen von der Polizei“ bei der Seniorin an und sagte, dass es zu Enkeltrickbetrügereien käme. Die Geschädigte solle eine Geldübergabe fingieren. Dieser Vorgang werde überwacht und so könne man die Täter auf frischer Tat ertappen. Es folgten 17 weitere Anrufe der „Polizistin“ mit genauen Anweisungen für die Geldübergabe und der Bitte um Vorsicht.

Die Geschädigte übergab am Nachmittag die gesamte Summe an einen Betrüger. Die „Frau Jansen“ teilte in einem weiteren Anruf mit, dass drei Personen festgenommen werden konnten und die Polizei später kommen und die Geschädigte zur Anzeigenaufnahme abholen würde. Ein Anruf bei der echten Polizei, wann denn die Anzeige nun aufgenommen wird, ließ die Geschädigte den Betrug erkennen. Den Geldabholer beschrieb die Seniorin als etwa 1,65 Meter groß, zwischen 30 und 40 Jahre alt. Er habe kein Deutsch gesprochen und sei mit einer dunklen Hose, einem dunklen Anorak und einer Schirmmütze bekleidet gewesen.

Fast 13 000 Bürgerinnen und Bürger der Seenplatte bei Gesundheitsstudie bisher dabei

11 Dienstag Apr. 2017

Posted by Strelitzius in Gesundheit

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Schlagwörter

Bürger, Mecklenburgische Seenplatte, Wissenschaft

Fast 13 000 Bürgerinnen und Bürger in der Mecklenburgischen Seenplatte haben mittlerweile an der NAKO-Gesundheitsstudie teilgenommen. Das hat mir, der ich zu den 13 000 gehöre, das NAKO-Studienteam mitgeteilt. Und sich, verbunden mit herzlichen Ostergrüßen, für die Teilnahme bedankt. Da ich nicht weiß, ob alle Probanden angeschrieben worden sind, gebe ich Grüße und Dankeschön auf diesem Weg mal weiter.

Die Mammut-Gesundheitsstudie NAKO der Helmholtz-Gesellschaft, des Bundes und der Länder hatte im März Bergfest gefeiert. Sie läuft seit drei Jahren. In der Seenplatte werden aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte besonders viele Menschen erfasst, zwölf von tausend. Bei uns im Land sind die Uni Greifswald und das Klinikum Neubrandenburg einbezogen.

In der NAKO-Gesundheitsstudie werden Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Demenz genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Bis heute haben schon mehr als 100 000 Personen an der NAKO-Studie teilgenommen, 200 000 sollen es insgesamt werden.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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