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Strelitzius Blog

~ gemeldet, glossiert & gegessen

Strelitzius Blog

Monatsarchiv: Juli 2015

Schock am Abend: Strelitzius muss umziehen

15 Mittwoch Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Blog, Internet

Das war gestern der Schock in der Abendstunde, den offensichtlich viele Blogger dieser Plattform hinnehmen mussten. Zumindest ist das Netz voll mit empörten bis verzweifelten Kommentaren. Beim Durchforsten des technischen Bereiches bin ich auf den fast schon versteckten Hinweis gestoßen, dass blog.de zum 15. Dezember dieses Jahres eingestellt wird. Und das muss ich an einem Tag erfahren, an dem ich gerade die 20 000-er Marke bei den Seitenaufrufen übersprungen hatte und eigentlich Sekt trinken wollte.

Aller Voraussicht nach werde ich mit dem Strelitzius Blog zu wordpress.com umziehen und mir dort am Wochenende schon mal meine Seite einrichten. Dann kommt wahrscheinlich im September das Komplizierteste: der rettende Datentransfer. Mir schwant nichts Gutes, ich werde mir wohl einen Profi an die Seite holen müssen.

Die Herrschaften von blog.de machen sich nämlich nicht nur einfach vom Acker, sie löschen auch, was bislang unter ihrer Adresse erschienen ist. Was selbst in meinem Fall, der ich erst seit März auf Sendung bin, bereits ein paar hundert Einträge und nicht weniger Bilder wären. Ich halte euch auf dem Laufenden, damit wir uns nicht im großen Netz verlieren, und hoffe, dass Ihr mir gewogen bleibt. Bis auf Weiteres unter dieser Adresse!

Diese TSG-Truppe soll uns stolz machen

15 Mittwoch Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Mannschaftsbild 2015,2016

So sehen sie also aus, die Jungs von der TSG Neustrelitz, die uns in der kommenden Regionalliga-Saison mit möglichst vielen Toren stolz machen sollen. Schön, dass das Mannschaftsbild elf Tage vor dem Start zuerst in meinem Blog erscheinen kann. TSG-Sprecher Stephan Neubauer hat schier Übermenschliches bei der Übermittlung leisten müssen. Der arme Mensch wohnt nämlich in Godendorf und hat das, was unsereins in gesegneteren Teilen von Strelitz schnell vergisst: Netzprobleme.

Bei der Erklärung des Missstandes ist Stephan durchaus zu literarischer Form aufgelaufen. Er ist mir sicherlich nicht böse, wenn ich alle Blogleser daran teilhaben lasse:

„In der Annahme, meinen Dienstleister und Funknetzanbieter ordnungsgemäß beschäftigt zu haben, erschien es mir nicht notwendig, die Erfüllung des Vertragsbestandes, hier Postausgang genannt, zu überprüfen. Erst heute, praktisch durch die deinerseits nochmalig angeschobene Erinnerung unter Inanspruchnahme desselben, bereits gestern genutzten elektronischen Weges, ist der Ursprung der Irritation in unserer Kommunikation für mich begreifbar. Ein Phänomen, welches sich nach meinem Empfinden und hoffentlich auch aus deiner Sicht als akzeptable Entschuldigung für meine gefühlte Untätigkeit darstellt.“

Womit ich dann zurück zum TSG-Kader für die Hinrunde komme. Hintere Reihe, von links: Tino Schmunck, Steve Müller, Tim Lampert, Lucas Albrecht, Saheed Mustapha, Nikola Trkulja, Matthias Zeugner, Michael Denz, Kerem Behnke.

Mittlere Reihe, von links: Kevin Meinhardt (Sportlicher Leiter), Ersan Parlatan (Co-Trainer), Andreas Petersen (Trainer), Yves Brinkmann, Philip Schulz, Taskin Ilter, Sargis Adamyan, Adrian Marklowski (Physiotherapeut), Steffen Völkerling (Mannschaftsbetreuer), Uwe Bettac (Mannschaftsbetreuer).

Vordere Reihe, von links: Manuel Hoffmann, Charbel Chougourou, Marcel von Walsleben-Schied, Christopher Hanf, Daniel Bittner, Steven Braunsdorf, Ben Zolinski, René Pütt, Fabio Viteritti.

Es fehlen: Maurice Eusterfeldhaus, Dr. Michael Schnaidt Mannschaftsarzt)

Auf der Schlossinsel wird es "very british"

14 Dienstag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Musik

MeckProm

Da habe ich doch heute an der Litfaßsäule in der Hohenzieritzer Straße in Neustrelitz eine Vollbremsung gemacht. Nachdem die Queen bei ihrem jüngsten Deutschland-Besuch nicht die Zeit gefunden hat, die Schlossinsel Mirow zu besuchen, wird es jetzt auf dem Eiland doch noch „very british“, war den frisch geklebten Plakaten zu entnehmen.

Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin ist im Juli mit den sommerlichen „MeckProms“-Konzerten in den staatlichen Schlössern und Gärten des Landes unterwegs. An fünf landschaftlich wie architektonisch reizvollen Orten dirigiert und moderiert Generalmusikdirektor Daniel Huppert Freiluft-Klassikkonzerte.

Auf der Schlossinsel in Mirow ist das Orchester am Dienstag, den 28. Juli, um 20 Uhr zu Gast. Die berühmten englischen Promenadenkonzerte standen Pate für die Konzertreihe, und außerdem steht diesmal vor allem Musik des britischen Repertoires auf dem Programm: Edward Elgar, Vaughan Williams, Benjamin Britten, Frederick Loewe, Leroy Anderson und viele mehr.

Als Solisten sind Katrin Hübner und Itziar Lesaka aus dem Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters beteiligt sowie Thomas Paul, den man dieses Jahr auch als Alfredo in „La Traviata“ bei den Schlossfestspielen Schwerin auf dem Alten Garten erleben kann.

Kinder bis 14 Jahre haben übrigens freien Eintritt. Und vom Besuch früherer MeckProm-Konzerte an der Geburtsstätte von Königin Sophie Charlotte kann ich nur empfehlen: Decke und Klappstuhl sind nützliche Utensilien. Und wer es ganz stilvoll haben will, sollte sich einen Picknick-Korb packen.

Karten können reserviert werden unter
Mirow, Tel.: 039833 27567
Wesenberg, Tel.: 039832 20621
Neustrelitz, Tel.: 03981 206 400

oder über die Internetseite des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin http://www.theater-schwerin.de

Vom Saulus zum Paulus – Mir fehlt der Glaube

14 Dienstag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz

hertel

Es war für mich wie ein Déjà-vu. 2008 hat sich der Sexualstraftäter Frank Hertel von mir in seiner „Mustang Bar“ in Useriner Mühle ablichten lassen. Der Anfang vom Ende des Untergetauchten in Freiheit. Hertel sitzt nach Aufspürung und Auslieferung wegen jahrelangen Missbrauchs seiner Tochter Heather in den USA lebenslang hinter Gittern.

Sieben Jahr später streckt Hertels Vater Wolfgang an gleicher Stelle in Useriner Mühle das Gesicht in die Kamera und verspricht wie einst der Sohn goldene Zeiten. Der Mann, der gewusst haben muss, welche schlimmen Vergehen die amerikanische Justiz Frank Hertel vorwirft. Der Mann, der die Vergewaltigung der eigenen Enkelin billigend in Kauf genommen haben muss. Der Mann, der dem Pädophilen zur Flucht aus den USA, zum Unterschlupf in Deutschland und zu einer falschen Identität verholfen haben muss.

Folgt man dem Internet und liest sich durch Quellen von Kanada bis zur Schweiz, so wird man schnell auch zu Wolfgang Hertel fündig, zuletzt in Albanien ansässig. Betrug in Millionenhöhe, internationale Haftbefehle, dubiose Firmengründungen, zum Teil auch unter dem Namen Frank Hertel, während sich Sohn Frank für sein Leben in Deutschland mal eben von Bruder Markus Namen und Identität ausgeborgt hatte. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Nun ist Wolfgang Hertel mit 78 Jahren also wieder in Deutschland, und da hierzulande nichts so geschützt ist wie Eigentum, gibt er ein Interview vor seiner Useriner Mühle. Ich konnte es nicht fassen, als sich Hertel Senior wieder hier blicken ließ und hatte vor ein paar Monaten bei der Polizei angefragt, ob das denn mit rechten Dingen zugehe. Tatsächlich liegt gegen den Mann in Deutschland nichts vor.

Als Strelitzer bin ich alles andere als froh, jetzt einen Mitbürger Wolfgang Hertel zu haben. Man darf gespannt sein, ob seinen vollmundigen Versprechungen Taten folgen. Immerhin lässt er ja unter dem Druck der Behörden die Brandstätte in Useriner Mühle beräumen. Angeblich soll dort ein wissenschaftliches Institut gebaut werden. Allein, mir fehlt der Glaube, dass aus dem Saulus noch ein Paulus wird. Auf jeden Fall sollte in allen geschäftlichen Kontakten mit ihm äußerste Vorsicht gelten und jede seiner Äußerungen gründlich hinterfragt werden.

Inzwischen hat Hertel übrigens schon wieder Ärger mit den Behörden, wie ich erfahren habe. Sein Bauantrag, in Useriner Mühle ein Eigenheim zu errichten, ist nämlich vom Landkreis mit Verweis auf den Außenbereich abgelehnt worden. Was Hertel nicht davon abgehalten hat, auf dem Grundstück bereits Tiefbauarbeiten durchführen zu lassen und in Größenordnungen Bäume zu fällen. Dafür muss er sich jetzt verantworten.

Brand

Geldbaumstory: Viel Platz für Spekulationen

13 Montag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kriminalität, Mecklenburg-Strelitz, Mirow

Wer sich am ersten Tag der neuen Woche auch neue Erkenntnisse zur Mirower Geldbaumstory erhofft hatte, wurde enttäuscht. Von Polizei und Staatsanwaltschaft war aus ermittlungstechnischen Gründen, wie es im Amtssprech heißt, heute nichts zu erfahren. Was die Spekulationen weiter ins Kraut schießen lässt.

Immerhin hat mir eine Mirower Blogfreundin bestätigt, dass der Campingplatzbetreiber, der sich zu den über 200 000 Euro bekannt hat, wieder im Städtchen ist. Er war vorübergehend nicht auffindbar gewesen. Und ja, er lebe von seiner Frau getrennt, vor der er ja das hübsche Sümmchen versteckt haben will.

Den einen oder anderen wundert es, dass der Mann nicht festgenommen wird. Aber über Finanzen zu verfügen, ist nicht strafbar. Allerdings muss von ihm der Nachweis erbracht werden, dass ihm die 50-Euro-Bündel auch gehören. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt jetzt wohl auf der Brandstiftung, bei der das Haus des Unternehmers im Mirower Schildkamp Freitag früh in Flammen aufgegangen ist.

Zu den vielen Theorien, die in Mirow gebastelt werden, gehört auch die von einem Racheakt. Das Geld habe gar nicht dem Mann gehört, er habe es nur verwahrt und musste jetzt dafür büßen, dass er es verloren hat bzw. es entdeckt wurde.

Mit der alten russischen Weisheit, dass der Morgen klüger ist als der Abend, fahre ich für heute meinen Rechner herunter. Gute Nacht in die Runde!

Gefährlicher Spinner fällt in Strelitz ein

13 Montag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gesundheit, Mecklenburg-Strelitz, Natur, Neustrelitz, Umwelt

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Eines kann ich der Eiche in meinem Garten versprechen. Sie wird in den nächsten Tagen unter besonderer Beobachtung stehen. Wo wir ihr scheinbar doch gerade erst den Mehltau ausgetrieben haben. Nachdem im vergangenen Jahr in der Kleinseenplatte und südlich der Müritz vereinzelt Eichenprozessionsspinner gesichtet und bekämpft wurden, ist der Schädling nun erneut ins Strelitzer Land eingefallen. Wie ich von Blogfreunden erfahren habe, ist der Spinner in Neustrelitz im Bürgerseeweg entdeckt worden.

Mit der Raupe ist nicht zu spaßen. Sie vertilgt nicht nur das Laub von Eichen, sondern kann über ihre Haare auch schlimme allergische Reaktionen bei Mensch und Tier hervorrufen. Seit Jahren sind die Warnschilder an der B 96 zwischen Fürstenberg und Gransee ein gewohntes Bild. Nun scheint sich der Widerling langsam, aber sicher nach Norden vorzuarbeiten.

Im Kreativ-Laden lauert die Ansteckungsgefahr

13 Montag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Handel, Leben, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Kreativ

Mal unter uns Männern: In Neustrelitz lauert Ansteckungsgefahr. Genauer gesagt in der Strelitzer Straße 9. Da gibt es diesen Kreativ-Laden, der unser aller Eheleben dramatisch verändern kann.

Schuld an allem hat ja meine schon sehr kreative Nachbarin, die sich zum Geburtstag eine Schneiderschere wünschte. Und so geriet meine Holde zum ersten Mal, seit sie in der DDR-Mangelwirtschaft zu einiger handarbeitlicher Meisterschaft gelangt war, in besagtes Geschäft. Die Begegnung mit dem dort Angepriesenen muss wie ein Gang durchs Paradies gewesen sein. Noch Tage später strahlten die Augen meiner Angetrauten, wenn nur die Rede darauf kam.

Zu allem Unglück scheint die außerordentlich freundliche Ladenbesitzerin auch noch was vom Geschäft zu verstehen, was ja hierzulande nicht unbedingt selbsverständlich ist. Und so gehen Fülle des Angebotes und ein hohes Maß an Verkaufskultur eine brisante Allianz ein.

Zum Glück steht ja meine Holde voll im Berufsleben und hat als Eigenheimbesitzerin mit dem Anspruch klinischer Reinheit im Haus und der Unkrautfreiheit im Außenrevier ein zweites Arbeitsverhältnis. So muss zumindest ich nicht fürchten, demnächst mit Knopf, Wollknäuel, Borte und Stoffbahn um die Gunst meiner besseren Hälfte konkurrieren zu müssen.

In anderen Haushalten mag die Gefahr, eins, fix, drei ein Strickliesel zur Seite zu haben, größer sein. Also, Männer, bietet besser alle Kreativität auf, damit der Kreativ-Laden ein Geheimtipp bleibt. Es soll ja sogar schon strickende Männer geben. Da sieht man mal, wie gefährlich so ein Kreativ-Laden ist!

Noch ein Test, dann beginnt die Punktejagd

12 Sonntag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Noch ein Testspiel, dann wird es ernst. Am kommenden Sonnabend reisen die Regionalligisten der TSG Neustrelitz zum sächsischen Landesklasse-Vertreter
SV Lichtenberg. Das Vorbereitungsspiel heute gegen die VSG Altglienicke war wegen des Hertha-Kicks abgesagt worden.

Mit Wacker Nordhausen trifft die TSG Neustrelitz dann auswärts am 26. Juli auf den ersten Gegner der Punktspielrunde 2015/16. Am Sonntag darauf, dem 2. August, kommt der VfB Auerbach ins Parkstadion.

"Kunst der Vielfalt" im Unteren Schloss zu sehen

12 Sonntag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Kunst, Mecklenburg-Strelitz, Mirow

Ausstellung

Das Wochenende war wieder viel zu kurz, und so habe ich es nicht mehr geschafft, mir eine Ausstellung im Unteren Schloss in Mirow anzuschauen. Mein Freund Henry hat mir die Exposition in der früheren Aula ans Herz gelegt, die nun noch eine Woche auf mich warten muss. Vielleicht trifft man sich ja dort, liebe Leser.

Bereits seit dem 5. Juli werden an der Geburtsstätte von Prinzessin Sophie Charlotte, spätere Königin von England, über 100 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Keramik-, Glas- und Schmuckarbeiten unter dem Titel „Die Kunst der Vielfalt 2“ gezeigt. Ihre
18 Schöpfer kommen aus Polen, Litauen und Deutschland.

Die Schau ist noch bis zum 30. August donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen, es bleibt also genügend Zeit, ihr einen Besuch abzustatten. Alle Arbeiten können zu moderaten Preisen auch gekauft werden. Und einmal mehr zeigt sich, dass das Untere Schloss viel zu schade ist, um nicht genutzt zu werden.

Wenn die Straße zur Barriere wird

12 Sonntag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bauen, Leben, Mecklenburg-Strelitz, Wesenberg

rollstuhl

Wesenberg muss sich etwas einfallen lassen. Und das möglichst schnell. Es häufen sich Hinweise, dass das Altstadtpflaster zur unüberwindbaren Barriere für Rollstuhlfahrer und alte Menschen mit Rollator wird. Querungshilfen müssen her.

Besonders im Fokus die Seestraße. Anwohner haben mir gestern erst berichtet, dass selbst das Personal aus der im Bezug befindlichen DRK-Pflegeeinrichtung „Woblitzpark“ kapituliert, wenn es alte Menschen im Rollstuhl versucht über die Straße zu schieben. Dabei war bei den Planungen für das Pfegeheim mit der Nähe zur Altstadt mit Bäcker, Fleischer, Drogeriemarkt, Post und Sparkasse geworben worden. Was aber nutzt die Nähe, wenn man die Geschäfte nicht erreichen kann. So ist der DroLe-Markt eine begehrte Anlaufadresse, aber dazu muss wie gesagt die Seestraße überquert werden.

Aus meiner Sicht keine große Aufgabe, an einer oder zwei Stellen Pflaster aufzunehmen und ein paar Granitplatten zu verlegen, natürlich einschließlich abgesenkter Borde. Wesenberg kann sich nicht nur den Tourismus auf die Fahnen schreiben. Die Stadt ist auch Wohnort von immer mehr alten Menschen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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