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Wesenberg muss sich etwas einfallen lassen. Und das möglichst schnell. Es häufen sich Hinweise, dass das Altstadtpflaster zur unüberwindbaren Barriere für Rollstuhlfahrer und alte Menschen mit Rollator wird. Querungshilfen müssen her.

Besonders im Fokus die Seestraße. Anwohner haben mir gestern erst berichtet, dass selbst das Personal aus der im Bezug befindlichen DRK-Pflegeeinrichtung „Woblitzpark“ kapituliert, wenn es alte Menschen im Rollstuhl versucht über die Straße zu schieben. Dabei war bei den Planungen für das Pfegeheim mit der Nähe zur Altstadt mit Bäcker, Fleischer, Drogeriemarkt, Post und Sparkasse geworben worden. Was aber nutzt die Nähe, wenn man die Geschäfte nicht erreichen kann. So ist der DroLe-Markt eine begehrte Anlaufadresse, aber dazu muss wie gesagt die Seestraße überquert werden.

Aus meiner Sicht keine große Aufgabe, an einer oder zwei Stellen Pflaster aufzunehmen und ein paar Granitplatten zu verlegen, natürlich einschließlich abgesenkter Borde. Wesenberg kann sich nicht nur den Tourismus auf die Fahnen schreiben. Die Stadt ist auch Wohnort von immer mehr alten Menschen.

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