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Tagesarchiv 25. Juli 2015

Landesvater kommt an Netzwerkern nicht vorbei

25 Samstag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Politik, Theater

Sellering

Wenn sich Landespolitiker einbilden, sie könnten mal eben brennende Probleme umkurven, dann haben sie sich in Neustrelitz geschnitten. Diese Erfahrung musste Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) jetzt schon zum zweiten Mal machen.

Nachdem ihm beim MV-Tag in der Residenzstadt im vergangenen Jahr ein Demonstrationszug für den Erhalt des Theaterstandortes schon beträchtlich die Show vermasselt hatte, haben ihn nun Theaternetzwerker erneut gestellt. Keine 500 Meter Luftlinie von den Festspielen im Schlossgarten entfernt, die der Landesvater bezeichnenderweise noch nie besucht hat, wollte er doch allen Ernstes im Slawendorf mit Anglern plaudern. Ihm zur Seite der Neustrelitzer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Butzki.

Da hatte der MP aber die Rechnung ohne das Theaternetzwerk gemacht. Dessen Vertreter rückten mit Festspielstar Dagmar Frederic im vollen Dolly-Putz und mit Kutsche an der Spitze an, um Sellering einfach mal auf das Landestheater aufmerksam zu machen, dessen Existenz er mit seiner Kulturpolitik bedroht. Mit von der Partie auch Operndirektor Wolfgang Lachnitt und Marco Zabel, Vorsitzender des Theaterfördervereins.

„Wir haben ihn auf sein vor einem Jahr gegebenes Versprechen der Bürgerbeteiligung angesprochen. Sellering erging sichin Floskeln, verstieg sich sogar zu dem Satz ‚Die Theater im Osten des Landes sind auf einem guten Weg'“, so Zabel in einer Mitteilung für Strelitzius.

„Damit war offensichtlich der Kahlschlag gemeint. Den Vorwurf, er und sein Minister redeten nicht mit den Bürgern und Initiativen, versuchte Andreas Butzki zu entschärfen. Er hätte den Minister ja eingeladen, leider wäre dieser erkrankt gewesen. Nun gut, das ist über vier Monate her und Brodkorb lange gesund“, schrieb mir Marco Zabel. Geheimdiplomat Brodkorb hatte zwischenzeitlich zu Ostern versucht, privat eine Vorstellung von „Don Giovanni“ im Landestheater zu besuchen. Er war prompt von Netzwerkern überrascht und mit Roten Karten bedacht worden.

Der Vereinsvorsitzende abschließend: „Auf mein deutliches Ersuchen, wieder nach Neustrelitz zu kommen, um die Bürger mit ihren Vorschlägen anzuhören, gab es keine eindeutige Reaktion – was ja auch eine Aussage ist. Immerhin versprach Sellering später dem Nordkurier, im nächsten Jahr zu den Festspielen zu kommen. Ob es eine Abschiedsvorstellung wird?“

Anstoß für die TSG in der Doppelkornstadt

25 Samstag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Noch knapp 24 Stunden, dann heißt es für die Regionalligisten der TSG Neustrelitz Farbe bekennen. Der erste Gegner der neuen Punktspielsaison heißt Wacker Nordhausen, und es wird enorm wichtig sein, hier gleich eine gute Vorstellung statt eines Fehlstarts hinzulegen. Die Partie ist schon ein echter Gradmesser, meint mein Freund Matti, der mir auch in der neuen Spielzeit zur Seite steht und gleich mir große Stücke auf den Kader hält.

Um gut ausgeruht in der Doppelkorn-Stadt auflaufen zu können, hat die Petersen-Elf nach einem Training heute Mittag den Bus bestiegen und ist zunächst ins sächsische Brandis gereist, wo übernachtet wird. Die Kicker kennen Brandis bereits gut, hatten sie hier doch zuletzt ein Kurztrainingslager absolviert.

Insider erwarten, dass Coach Petersen vorn mit einer Doppelspitze aus Neuzugang Lucas Albrecht und Sargis Adamyan operieren wird. Beide Spieler kennen sich aus Zeiten bei Hansa Rostock, und vielleicht wird ja Albrecht der „Knipser“, den die TSG bei vielen herausgearbeiteten Torchancen in der vergangenen Saison schmerzlich vermissen ließ.

Nicht zuletzt sollte der 1,93 Meter große gebürtige Neubrandenburger per Kopfball eine Gefahr darstellen. Und Adamyan ist mit fünf Treffern in der zurückliegenden Saison sicherlich unter seinen Möglichkeiten geblieben.

Wesenbergs Wehr feiert mit den Bürgern

25 Samstag Juli 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Bauen, Feste, Feuerwehr, Mecklenburg-Strelitz, Wesenberg

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Die Wesenberger Feuerwehr feiert heute ihr 90-jähriges Bestehen, und schon am Mittag waren viele Leute auf das Festgelände am Gerätehaus in der Bahnhofstraße gekommen. Der legendäre Eintopf der Wehr verfehlte einmal mehr nicht seine Anziehungskraft. Jede Menge Technik war umlagert. Im Inneren des Hauses waren eine Ausstellung und eine Leinwand für Vorführungen aufgebaut, konnten die Ausrüstungen der Einsatzkräfte in Augenschein genommen werden. Am Nachmittag stellte die Wehr dann bei einer Übung ihre Schlagkraft unter Beweis.

Unter ihrem neuen Wehrführer Martin Gohlke scheint die Truppe zu alter Form aufzulaufen, nachdem sie in der jüngeren Vergangenheit auch Anlass zur Sorge gegeben und sich die Stadtvertretung eingeschaltet hatte.

In doppelter Funktion war Helmut Hamp heute am Ort des Geschehens. Bekanntlich ist Wesenbergs Bürgermeister vor einem Jahr auch Mitglied der Feuerwehr geworden, als sich diese auf dem Höhepunkt der Krise befunden hatte. Gelegenheit für Strelitzius, ihn nach den Plänen für ein neues Feuerwehrhaus zu fragen. In der Diskussion der Stadtvertreter war der Standort alte Likörfabrik gegenüber dem jetzigen Gerätehaus als Alternative genannt worden.

Hamp hält die Idee für nicht realisierbar, von den Kosten mal ganz abgesehen. „Ich weiß, dass der jetzige Eigentümer bemüht ist, den Denkmalschutz für die marode Fabrik los zu werden. Wenn ihm das gelingt, gibt es sofort auch Interessenten, die Pläne mit der Immobilie haben.“ Es sei auch unsinnig, Geld für ein Grundstück auszugeben, wenn die Kommune über ungenutzte, wesentlich günstiger liegende Areale verfüge.

Der Bürgermeister favorisiert einen Standort an der B 198 im Bereich des Gewerbegebietes Am Pump für einen Neubau. „Sehen wir uns das Einsatzgeschehen an, dann lässt sich mühelos feststellen, dass beim Gros der Alarmierungen über die Bundesstraße ausgerückt wird. Auch wäre es von Vorteil, mit dem Feuerwehrhaus aus dem Wohngebiet herauszukommen. Dadurch eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten für die Ausbildung“, schätzte Helmut Hamp ein.

Alle diese Überlegungen müssten jetzt erst einmal durch die Köpfe der Kameradinnen und Kameraden. Die Stadt konzentriere sich in ihren Planungen momentan auf den Marktbereich, wo der Abriss der Alten Post und die Neubebauung der Ecke endlich anstehe.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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