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Wer sich am ersten Tag der neuen Woche auch neue Erkenntnisse zur Mirower Geldbaumstory erhofft hatte, wurde enttäuscht. Von Polizei und Staatsanwaltschaft war aus ermittlungstechnischen Gründen, wie es im Amtssprech heißt, heute nichts zu erfahren. Was die Spekulationen weiter ins Kraut schießen lässt.

Immerhin hat mir eine Mirower Blogfreundin bestätigt, dass der Campingplatzbetreiber, der sich zu den über 200 000 Euro bekannt hat, wieder im Städtchen ist. Er war vorübergehend nicht auffindbar gewesen. Und ja, er lebe von seiner Frau getrennt, vor der er ja das hübsche Sümmchen versteckt haben will.

Den einen oder anderen wundert es, dass der Mann nicht festgenommen wird. Aber über Finanzen zu verfügen, ist nicht strafbar. Allerdings muss von ihm der Nachweis erbracht werden, dass ihm die 50-Euro-Bündel auch gehören. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt jetzt wohl auf der Brandstiftung, bei der das Haus des Unternehmers im Mirower Schildkamp Freitag früh in Flammen aufgegangen ist.

Zu den vielen Theorien, die in Mirow gebastelt werden, gehört auch die von einem Racheakt. Das Geld habe gar nicht dem Mann gehört, er habe es nur verwahrt und musste jetzt dafür büßen, dass er es verloren hat bzw. es entdeckt wurde.

Mit der alten russischen Weisheit, dass der Morgen klüger ist als der Abend, fahre ich für heute meinen Rechner herunter. Gute Nacht in die Runde!