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Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte, Pflege, Statistik, Verwaltung

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte reißt die Zahl der Infektionen in Alten- und Pflegeheimen nicht ab. Mittlerweile sind fast alle Regionen im Kreis davon betroffen: Friedland, Woldegk, Feldberg, Neustrelitz, Neubrandenburg, Waren, Demmin, Dargun, Malchow, Rechlin.
Auch wurden über die Weihnachtsfeiertage weitere Neuerkrankungen bei medizinischem Personal und bei Pflegepersonal festgestellt. „Die Recherchen im Gesundheitsamt laufen nach wie vor auf Hochtouren. Jedoch machen wir uns große Sorgen über diese Entwicklung“, sagt der Stellvertretende Landrat und Leiter des Stabs, Thomas Müller. „Denn das Muster in allen Ermittlungen ist immer gleich: Trotz bestehender Symptome oder noch nicht vorliegendem Testergebnis nehmen von uns ermittelte Kontaktpersonen an innerfamiliären Aktivitäten teil, und das in wechselnder Konstellation. So wird die Kette der Infektionen immer länger und die Recherchen werden immer aufwändiger. Dafür fehlt uns hier jegliches Verständnis. Abgesehen davon zehrt diese Sisyphusarbeit an den Kräften der Mitarbeiter und Helfer“, so Thomas Müller. „Wir können nur immer wieder an jeden appellieren, sich und andere zu schützen und nicht leichtsinnig zu sein.“
Mit einer 7-Tage-Inzidenz heute von 147,6 weist die Seenplatte unverändert mit Abstand den schlechtesten Wert in ganz MV aus. Die erste Lieferung von knapp 1000 Impfdosen ist eingetroffen. So sind heute im Landkreis die ersten drei Impfteams in Alten- und Pflegeheimen in Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren unterwegs. Morgen kommen ein viertes Team und Malchin dazu. Bei den Impfteams wird der Landkreis von den Leistungserbringern des kreislichen Rettungsdienstes, wie dem DRK, unterstützt. Jedem Team gehört ein approbierter Arzt an, der die Aufklärung und, wenn gewünscht, die Impfung vornimmt. Dabei handelt es sich um Ärzte im Ruhestand und um niedergelassene Ärzte aus der Region.
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