Am ehemaligen Herrenhaus Quadenschönfeld (Strelitzius berichtete), werden die letzten Arbeiten erledigt. Wie mir Investor Steffen Dewitz mitteilte, wird planmäßig zum 1. Juli die PflegeSonne GmbH Neubrandenburg als Betreuer der Bewohner der künftigen Seniorenresidenz in das von Grund auf sanierte, denkmalgeschützte Gebäude einziehen.
Derzeit werden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vermehrt Pflegenotstände in Alten- und Pflegeeinrichtungen gemeldet. Hintergrund sind die gestiegenen Fallzahlen in der Corona-Pandemie, die sowohl die Bewohner als auch die Pflegekräfte betreffen. Aufgrund der personellen Engpässe in den Einrichtungen werden inzwischen zur Versorgung der positiv getesteten Bewohner positiv getestetes Personal im Rahmen der Arbeitsquarantäne eingesetzt. Angesichts der Lage können jedoch derzeit vor allem negativ getestete Bewohner vielerorts teilweise nicht mehr ausreichend versorgt werden.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat für Bürgerinnen und Bürger jetzt eine Internetseite zum Thema Pflege- und Adoptionsfamilien veröffentlicht. Unter https://www.pflege-und-adoptivkinder-mse.de finden sich Informationen und Kontaktmöglichkeiten.
Mit der neuen Internetseite möchte der Landkreis um Familien werben, welche durch ein hohes soziales Engagement bereit sind, Kinder in ihrer Häuslichkeit aufzunehmen, um ihnen eine kurzfristige oder dauerhafte familiäre Anbindung zu bieten. Eine Pflegefamilie aus der Region Demmin schildert ihre Beweggründe: „Mein Sohn war erwachsen und am Ende des Tages war noch so viel Zeit und Liebe vorhanden. Da entschlossen sich meine Familie und ich, diese wertvolle Zeit und unser zu Hause zu teilen, denn wir wussten, dass es viele Kinder gibt, die dringend ein liebevolles zu Hause brauchten. Es ist schön zu lieben und dadurch zu helfen.“
Fragen nach dem „Wie wird man eine Pflege- oder Adoptionsfamilie?“ werden genauso beantwortet, wie z. B. auch „An wen kann ich mich wenden, wenn ich selbst adoptiert wurde?“ Landkreis wirbt Gleichzeitig werden aber auch bereits aktive Adoptions- und Pflegefamilien fündig, wenn es um Informationen rund um diese äußerst vielseitigen, anspruchsvollen und herausfordernden Aufgaben geht.
Sollte durch den Internetauftritt das Interesse geweckt werden, so kann eine persönliche und professionelle Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt eingeholt werden. Die Ansprechpartner der Fachkräfte des Pflegekinderdienstes und der Adoptionsvermittlungsstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind auf der Internetseite abrufbar.
Anke von der DRK-Rettungshundestaffel ist konzentriert, ihr Boxerrüde „Tyson“ zeigt in einer Vorführung an der DRK Pflegeeinrichtung „Woblitzpark“ in Wesenberg am Sonntagvormittag eine 1-A Unterordnung. Eingebettet war diese Gehorsamkeitsprüfung des kräftigen Rüden in eine Besuchshunde-Veranstaltung, die unter besonderer Beobachtung der Amtstierärztin Dr. Andea Degenhard stand. Gespannt schauten nicht nur die Bewohner der Einrichtung den Hunden zu, auch die Tierärztin beobachte und bewertete den Umgang mit den Hunden sehr genau, wie mir mein Wesenberger Blogfreund Axel Sarodnik berichtet.
Die Bewohner durften die Hunde streicheln, füttern und mit ihnen Ball spielen. Dies zauberte den Senioren schnell ein Lächeln auf die Lippen. Das Ehepaar Sadenwasser erzählte, dass es früher auch beruflich mit Hunden zu tun hatten. 35 Jahre hat er als Polizist gearbeitet, die Hunde dort waren aber nicht so lieb und zutraulich wie die schwarze Labrador Hündin „Jara“, die in diesem Moment zutraulich den Kopf auf das Knie von Frau Sadenwasser legte. Während es für die Bewohner dann zeit für das Mittagessen war, durften sich die Vierbeiner im Hundepool erfrischen.
Die 40 Zuschauer auf der Terrasse und hinter den Fenstern waren sich einig, die Hunde der ehrenamtlichen DRK-Staffel sollten bitte öfter kommen. Wer Lust hat, seinem Hund eine interessante Aufgabe zu geben und anderen Menschen Freude zu schenken, ist bei der Staffel willkommen.
Der Neustrelitzer SPD-Bürgermeisterkandidat Daniel Priebe hat eine Runde durch Neustrelitzer Pflegeheime gedreht und auch dem Kinderheim der Caritas in der Tiergartenstraße einen Besuch abgestattet. Der 35-Jährige bedankte sich bei den Mitarbeitern im DRK-Pflegeheim Kiefernheide, im AWO-Heim Useriner Straße, im heim der Diakonie in der Tiergartenstraße, im Luisendomizil mit Heim und Hospiz sowie der Wachkomastation am Krankenhaus mit Präsentkörben für die aufopferungsvolle Arbeit in diesen komplizierten Zeiten.
„Ich weiß, was die Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeeinrichtungen jeden Tag leisten müssen“, so der ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger, der in der Notaufnahme des Klinikums Neubrandenburg tätig und zugleich Gruppenführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz ist. „Personalnot, teilweise nicht mal der Mindestlohn, viele Bewohner betreuen, das geht an die Substanz, physisch wie psychisch, dazu kommen noch die Schichtarbeit und somit kein Biorhythmus.“ Die mit der Pandemie verbundenen Auflagen wollten auch noch umgesetzt werden. Gerade jetzt sei der Kontakt zu den Bewohnern besonders notwendig.
Da hat doch einer in der Kreisverwaltung falsch gerechnet, als gestern verlautet wurde, die Seenplatte habe vor dem 14. Februar keine Chance mehr den Makel „Corona-Hochrisikogebiet“ abzustreifen (Strelitzius berichtete). Der Landkreis muss entsprechend der Corona-Ampel mindestens 14 Tage lang ununterbrochen einen Inzidenzwert unter 150 haben, bevor er die festgelegten Maßnahmen lockern kann. Die kritische Marke haben wir erstmals am Dienstag, den 26. Januar, unterboten. Also ist rein rechnerisch ein Widerruf der Allgemeinverfügung doch noch drin. Zumal heute auch „nur“ eine 7-Tage-Inzidenz von 135,6 beim Landesamt für Gesundheit und Soziales für die Seenplatte zu Buche steht.
Die Infektionslage im Senioren- und Pflegeheim in Altentreptow hat sich in dieser zu Ende gehenden Woche beruhigt, heißt es heute aus dem ktrteislichen Gesundheitsamt. Dort sind keine neuen Ansteckungen festgestellt worden. In dem ebenfalls von Corona-Fällen betroffenen Heim in Demmin konnte das Infektionsgeschehen bisher erfolgreich auf einen Bereich im Haus isoliert werden. In einem Neubrandenburger Senioren- und Pflegeheim bleibt die Lage jedoch noch angespannt. Dort sind am Donnerstag weitere Tests vorgenommen worden. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. In einer Kita in Malchin sind zehn Erzieher positiv getestet worden. Deshalb muss die Einrichtung für 14 Tage geschlossen werden.
Bis zu 200 Abstriche pro Tag
In dieser Woche wurden pro Tag bis zu 200 Abstriche vorgenommen – sowohl im Testzentrum als auch von den drei mobilen Abstrichteams. Die Wartezeit beim Abstrichzentrum in Neubrandenburg hat sich jetzt deutlich verkürzt. Teilweise mussten die Betroffenen 20 Minuten warten, für die meisten aber ging es schneller.
Auch Pflegeeinrichtungen und Apotheken können Corona-Tests vornehmen. Es handelt sich dabei ausschließlich um Schnelltests, deren Ergebnis beispielsweise diejenigen brauchen, die Angehörige in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung besuchen möchten, oder um Arbeitnehmer, die das Testergebnis ihrem Arbeitgeber vorlegen wollen. Positive Ergebnisse aus Schnelltests müssen jedoch durch einen Labortest (PCR-Test) bestätigt werden.
Am heutigen Dienstag hat in Waren das zweite Impfzentrum im Landkreis seinen Betrieb aufgenommen. In der Turnhalle des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Müritz sind die ersten 24 Bürger geimpft worden. Auch für das Warener Impfzentrum gilt die bekannte Verfahrensweise: Einwohner, die über 80 Jahre alt sind, werden vom Land persönlich angeschrieben. Wenn sie sich impfen lassen möchten, dann rufen sie beim Call-Center an, um einen Termin in einem der Impfzentren zu erhalten. Die notwendige Telefonnummer ist in dem Schreiben genannt.
Aktuelle Inzidenz bei 191,0
Am Montag hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Impfstoff für weitere 975 Menschen erhalten. Nach wie vor sind die vier Impfteams im Landkreis unterwegs. Es wird in Senioren- und Pflegeheimen geimpft, in denen das bislang wegen der Infektionslage nicht möglich war. Das Gesundheitsamt registriert seit Ende der 3. Kalenderwoche eine leichte Entspannung des Infektionsgeschehens in den Heimen. Die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag wurde um 17.45 Uhr vom Landesamt für Gesundheit und Soziales für die Mecklenburgische Seenplatte mit 191,0 angegeben.
Die 7-Tage-Inzidenzrate in der Mecklenburgischen Seenplatte befindet sich momentan im Abwärtstrend. Heute Abend gegen 17 Uhr meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales einen Wert von „nur noch“ 206,5.
Am gestrigen Dienstag ist im Impfzentrum Trollenhagen der erste Tag gut gelaufen. Die ersten 40 Senioren haben dort ihre Schutzimpfung bekommen, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Patienten hatten zuvor beim Call-Center angerufen und einen Termin erhalten. Die Vergabe der Termine verläuft dank entsprechender Technik in laufender Abstimmung zwischen dem Call-Center und dem Landkreis.
Arbeitsagentur und Landkreis werben gemeinsam um freiwillige Helfer, die in Alten- und Pflegeheimen Bewohner und Personal auf das Coronavirus testen. Dadurch entstehe eine Win-Win-Situation, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Heime würden entlastet, und Bezieher von Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld könnten dazuverdienen.
In der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 5. Januar zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie ist vereinbart worden, besondere Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen zur Wahrung der Gesundheit der Bewohner/innen und Beschäftigten zu treffen. Im Kern steht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Heimen sowie für Besucher/innen von Alten- und Pflegeheimen. Vielfach haben die Heime in der Mecklenburgischen Seenplatte Teststationen im Eingangsbereich eingerichtet. Doch das binde Personal, so Arbeitsagentur und Landkreis. Eine Pflegekraft, die am Eingang Tests von Besuchern abnehme, könne während dieser Zeit keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen. Und genau diese Lücke könnten Freiwillige schließen, in dem sie das Pflegepersonal als Helfer bei den Schnelltests entlasten.
Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat am heutigen Montag, aktuelle 7-Tage-Inzidenz 235,6, weitere Impfdosen erhalten. Damit können in dieser Woche erneut 975 Menschen geimpft werden. Die vier mobilen Impfteams werden in Pflegeheimen in Mirow, Waren (Müritz), Neubrandenburg, Demmin, Friedland, Woldegk und Feldberg unterwegs sein. Ein weiterer Teil des Impfstoffs geht an Krankenhäuser im Landkreis, die diesmal keine eigene Zuteilung bekommen. Eine weitere Impfstofflieferung wird im Verlauf der Woche erwartet.
Erstmalig wird ab morgen auch im Impfzentrum in Neubrandenburg geimpft. Wie bekannt, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern über 80Jährige angeschrieben und zur Impfung eingeladen. Sie erhalten auf Wunsch über eine eigens vom Land eingerichtete Hotline einen Impftermin. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte rechnet damit, dass zum jetzigen Zeitpunkt täglich bis zu 25 Personen in das Impfzentrum kommen werden. Ab Dienstag, den 12. Januar, pendelt deshalb auch im Stundentakt ein Sonderbus mit der Liniennummer 300 vom ZOB Neubrandenburg ab 7.40 Uhr bis 16.40 Uhr und von dort auch wieder zurück.
Das zweite Impfzentrum des Landkreises in der Turnhalle vom Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Müritz (RBB-Müritz) in Waren (Müritz) wird ab dem 19. Januar für Impfungen zur Verfügung stehen.