Nick Stövesand, der seit Juli 2019 zum Kader der TSG Neustrelitz gehört, wird den Residenzstädtern ab der Rückrunde der aktuellen Fußball-Oberligasaison nicht mehr zur Verfügung stehen. Den Mittelfeldakteur plagten in der Vergangenheit oftmals hartnäckige Verletzungen. In dieser Saison arbeitete er mit viel Ehrgeiz an seiner Rückkehr in die Stammelf des Oberligisten.
Der Aufsichtsrat der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz hat die Ernennung von Daniel Geiss zum neuen Generalmusikdirektor der Neubrandenburger Philharmonie bestätigt. Im September 2023 übernimmt er die Nachfolge von GMD Sebastian Tewinkel. Nachdem in den vergangenen Monaten zahlreiche Anwärter zum Vordirigat geladen waren, hat sich das 68-köpfige Orchester nun mit einer deutlichen Mehrheit für den gebürtigen Essener entschieden.
Einhundert Plätze sind in der Remise auf der Schlossinsel Mirow zugelassen. 99 Plätze waren gestern Nachmittag belegt – volles Haus. Die Besucher kamen um zu hören, was der Mirower Jung Klaus Mewes zu erzählen hat in seinem und über sein Buch „Damals in Mirow – Erinnerungen an eine ferne Kindheit“ (Strelitzius berichtete). Da wurden Erinnerungen wach, als er beispielsweise aus dem Kapitel über die 50er Jahre las. Viele Passagen brachten einen zum Schmunzeln, und auch der eine und andere Lacher war dabei. Die Ausführungen von Klaus Mewes stimmten aber auch nachdenklich – die Alten natürlich, aber noch viel mehr die Jungen, als Gemeinschaft, Zusammenhalt und Wertschätzung in allen Bereichen des täglichen Lebens zur Sprache kamen. Zu erfahren war auch, was der Grund des Schreibens dieses Buches war, wie es sich Stück für Stück bis zum Druck entwickelte. Im Kapitel „Gestriges und Heutiges“ lässt Klaus Mewes auch Kritisches nicht aus – zu Recht.
Das Buch ist wichtig, so die Meinung der Mirower Buchhändler Grit und Peter Schmitt, die zu der Veranstaltung eingeladen hatten. Es spiegele eine Zeit des Gemeinschaftssinns und des Zusammenhalts wider, an die man sich erinnern sollte angesichts des Heute, nicht nur in Mirow, sondern überall. Und das Buch sei gut geschrieben, so die Experten. Lektoriert hat Tochter Ina, die Korrektur hat Ehefrau Ingrid Mewes besorgt. Ein paar druckfrische Exemplare sind bei den Schmitts noch vorrätig.
Danke Klaus Mewes, war der Schlusstenor aller Anwesenden. Mit warmer Wurst, Getränken, Gebäck und einem Film von Wolfgang Kohlhaase, in Erinnerung an seinen Tod im Oktober, endete ein gemütlicher, von Zusammenhalt geprägter 3. Adventssonntag.
Unter den begeisterten Zuhörern auch Ehefrau Ingrid Mewes (vorn Mitte).
Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz haben die Verträge des Intendanten, Geschäftsführers und Operndirektors SVEN MÜLLER und des kaufmännischen Geschäftsführers MALTE BÄHR um weitere fünf Jahre bis 2029 verlängert. Als Doppelspitze leiten sie seit 2019/20 das Mehrspartenhaus im Südosten Mecklenburgs mit derzeit 204 Mitarbeitern, u.a. das Ensemble des Musiktheaters mit 8 Solisten, das 14-köpfige Schauspielensemble und die Neubrandenburger Philharmonie mit 69 Mitgliedern.
Hauptspielstätten der TOG sind das Landestheater Neustrelitz, das Schauspielhaus Neubrandenburg und die Konzertkirche Neubrandenburg. Während der jährlichen Festspiele im Schlossgarten wird außerdem Open Air auf dem Schlossberg Neustrelitz gespielt. Für die Spielzeit 22/23 haben sie 18 Premieren im Musiktheater und Schauspiel, 10 Philharmonische Konzerte uvm. für das Programm der TOG geplant.
Auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung haben sich die Mitglieder der CDU-Fraktion in der Burg Stargarder Stadtvertretung mit der anstehenden Neuwahl des Stadtvertretervorstehers befasst. Diese wird notwendig, da der bisherige Amtsinhaber, Thomas Kasan, vor wenigen Wochen seinen Rückzug aus der Stadtvertretersitzung vollzogen hat. Nun informiert der Fraktionsvorsitzende, Ulf Gohrs, wie folgt:
„Nach einstimmigem Beschluss aller Fraktionsmitglieder nominieren wir Stefan Philipp für die Wahl zum Stadtvertretervorsteher. Als die mit Abstand stärkste Fraktion in der Stadtvertretung sehen wir uns in der Pflicht, den übrigen Stadtvertretern einen entsprechenden Wahlvorschlag zu unterbreiten. Wir sind überzeugt, mit Stefan Philipp jemanden ins Rennen zu schicken, der sachlich-kompetent und mit ruhiger Hand die Arbeitsabläufe der Stadtvertretung und ihrer Gremien organisieren wird.“
Zum Ausklang des Wochenendes gibt es bei Strelitzius noch ein „brandaktuelles Fundstück“. Es stammt aus Flecken Zechlin im Brandenburgischen und hat uns bei allem Ernst der Lage die Mundwinkel nach oben getrieben. Vielen Dank an den unbekannten Einsender des Bildes. Es passt so herrlich zum Beginn der Heizperiode. Wer genau hinschaut, sieht sogar das Feuerchen im Ofen. Da ist jemand richtig kreativ geworden.
Am vorletzten wunderschönen, milden und sonnigen Oktobertag fanden in der Remise auf der Mirower Schlossinsel die literarischen Lesungen der örtlichen Buchhändler Grit und Peter Schmitt mit der Veranstaltung „Auf einen Kaffee mit Gert Loschütz“ für dieses Jahr ihr Ende. „Ausverkauft“, meinte Grit Schmitt zufrieden. Denn alle knapp 40 gestellten Stühle waren besetzt. Auch wenn es diesmal mit der Akustik etwas haperte, kam die Veranstaltung gut an. Denn die Bücher, aus denen Gert Loschütz auszugsweise las, waren allesamt interessant und versprachen gelesen zu werden. Insbesondere natürlich sein letztes Werk „Besichtigung eines Unglücks“.
Nach rund zehn Jahren Abwesenheit kehrt die ERGO Versicherung nach Neustrelitz zurück. Celine Przybylla schließt die Lücke und eröffnet nach dem Schritt in die Selbständigkeit auf 30 Quadratmetern in der Seestraße 23 ihr eigenes Büro. Am 29. Oktober ist im Haus gleich neben der Bäckerei Eröffnung, bis zuletzt wurde hier gewerkelt.
„Wann, wenn nicht jetzt? Ich bin jung, was habe ich zu verlieren“, so die 24-jährige Kauffrau für Versicherungen und Finanzen voller Elan und Vorfreude. Nach längerer Fernbeziehung ist die gebürtige Thüringerin der Liebe nach Neustrelitz gefolgt und hat sich längst auch in die Residenzstadt verliebt. Mit ihrer weißen Schweizer Schäferhündin gehört sie inzwischen schon zum Stadtbild.
Celine Przybylla ist ein ERGO-Eigengewächs. Gelernt hat sie in der Agentur ihres Vaters Oliver Przybylla in Altenburg. Zuletzt war sie für die ERGO-Agentur von Marcus Haase in Neubrandenburg tätig, dem sie noch tageweise die Treue halten wird. Ihr neuer Wirkungsbereich umfasst 30 Kilometer im Umkreis von Neustrelitz, also im Süden etwa bis Gransee und im Norden bis Penzlin. „Auf Wunsch fahre ich auch zu den Kunden“, kündigt die Existenzgründerin an. Das unterscheide sie von manchem und mancher anderen in ihrem Berufszweig.
Vom Vater auf den Weg gegeben:Immer ehrlich sein
Die Jungunternehmerin will mit dem ihrer Branche noch immer anhaftenden Klischee von Schlips und Aktentasche aufräumen. Ihr gehe es um eine moderne, vernünftige Beratung, sinnvoll und bedarfsgerecht. Immer ehrlich sein, das habe ihr ihr Vater mit auf den Weg gegeben. „Wer einmal das Vertrauen seines Kunden missbraucht, gewinnt es in der Regel nicht zurück.“
Celine Przybylla bietet im Finanz- und Versicherungsbereich Leistungen in breiter Spanne an. „Wir bei der ERGO versichern von A wie Auto bis Z wie Zahn, aber auch Finanzierungen, Bausparen und Investments decken wir ab.“
Die nötige Power bringt die ohne Mitarbeiter startende Versicherungsvertreterin mit, die sich mit Tennis, Kraftsport und Zumba fit hält. Ab kommender Woche steht sie zunächst dienstags von 9 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags und freitags von 9 bis 13 Uhr ihren Kunden in Neustrelitz und Umgebung zur Verfügung. Auch außerhalb der Öffnungszeiten sind nach telefonischer Vereinbarung Termine mit Celine Przybylla möglich.
Mit viel Humor erzählt Schauspieler Walter Plathe am Freitag, den 21. Oktober, um 19.30 Uhr, im Landestheater Neustrelitz seine Lebensgeschichte. Er liest aus seinem Buch „Ich habe nichts ausgelassen“.
Auf der Bühne gab er den verführerischen Liliom, den schelmischen Schwejk, den tragischen Professor Unrat. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen, im ZDF war er siebzehn Jahre lang der bodenständig-sympathische Landarzt. So schillernd und vielseitig die Rollen, so geradlinig und direkt der Charakter dahinter. Walter Plathe – eine echte Berliner Pflanze, ein Typ mit Herz und Schnauze, ein Volksschauspieler, der festhält an seinem Credo „Die Mutter vons Janze ist das Theater“.
Mein Gott, ist das hier schön! So manchem Gast sind bereits unmittelbar nach dem Betreten der „schmiede1860“ in Groß Dratow Worte der Bewunderung über die Lippen gekommen. Spätestens nach dem Besuch von Café und Restaurant dürfte sich aber jeder Besucher sicher sein, an einem der Eingangstore zum Müritz-Nationalpark eine Perle der Gastronomie entdeckt zu haben. Auch das Fernsehen hat hier schon vorbeigeschaut.