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28 Sonntag Juli 2019
Posted in Musik
26 Freitag Juli 2019
Posted in Leben
Schlagwörter
Bürger, Buschhof, Kultur, Kunst, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Neustrelitz, Schwarz

Die zehntägige Werkstattphase des Zukunftsprojektes „Schwarz wird bunt“ in Schwarz (Strelitzius berichtete) nähert sich ihrem Ende. Projektleiter Arno Sudermann vom Kunsthaus Neustrelitz hat mir mitgeteilt, dass die Vorbereitungen für ein Abschlussfest mit kleiner Präsentation der Arbeitsergebnisse im vollen Gang sind. Am morgigen Sonnabend um 14.30 Uhr wird es in Buschhof im Park gegenüber dem Gutshaus Kaffee und Kuchen geben.
Um 16 Uhr beginnt die Abschlusspräsentation in der Dorfmitte von Schwarz. Die Veranstaltung geht voraussichtlich bis 18 Uhr. Natürlich sind alle Einwohner und Interessierten gern gesehen.
26 Freitag Juli 2019
Posted in Musik
Schlagwörter
Freizeit, Konzerte, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Zwei fahrende Musiker machen dieser Tage in der Wesenberger Marienkirche Station. Am Sonntag, 28. Juli, um 19.30 Uhr spielt Wolfram Wischott in der St. Marienkirche Wesenberg American Folk and Gospel mit Gitarre, Banjo und Gesang. Wolfram Wischott beschäftigt sich seit seiner frühesten Jugend mit Folkmusik, Gospel und Spirituals. Sehr stark beeinflussten ihn die Musik und das Schaffen von Pete Seeger.
25 Jahre lang war er Mitglied der Dresdner Gospelgruppe Elb River Skiffle Group. Beim kanadischen Folksänger Perry Friedman kam er zum ersten Mal mit dem 5-Saiten-Banjo in Berührung, war fasziniert und ist es immer noch. Heute spielt er sein Long neck Banjo vorwiegend im up-frailing- und Clawhammerstil. 1992 machte er sein Hobby zum Beruf und reist gegenwärtig mit fünf verschiedenen Solo-Projekten durch die deutschen Lande. Sein Markenzeichen ist handgemachte Musik, seine Titel bringt er in ihrer ursprünglichen Art auf die Bühne. Er verzichtet bewusst auf Rhythmuscomputer und Playback.
Weiterlesen26 Freitag Juli 2019
Posted in Musik
Schlagwörter
Freizeit, Kirchen, Konzert, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Mit Musik für Flöte und Orgel geht der Grüneberg-Orgelsommer in der Neustrelitzer Stadtkirche am kommenden Sonntag, den 28. Juli, um 17 Uhr, in die nächste Runde. Antje Dziemba (Flöten) und KMD Hans-Jürgen Küsel (Orgel) versprechen ihren Zuhörern ein sommerliches Konzertvergnügen mit Werken von Joseph Haydn, Christoph Graupner, Georg Philipp Telemann sowie den selten gespielten Barockmeistern Giovanni Antonio Canuti und Philibert de Lavigne. „Fantastische Flötenmusik“ des 1957 geborenen Schweizer Komponisten David Plüss findet ebenso ihren Platz im Programm.
Wie schon im vergangenen Jahr können sich die Konzertbesucher nun auch wieder auf ein Musikstück freuen, das einen direkten Bezug zum Herzogshaus Mecklenburg-Strelitz aufweist. Kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart widmete der aus Mirow stammenden britischen Königin Sophie Charlotte sein Opus 3 – “Sechs Sonaten für Cembalo, die man mit Begleitung der Violine oder Traversflöte spielen kann”, wie es auf dem Noten-Titelblatt im Jahre 1765 hieß. Im Frühjahr 1764 reiste der damals erst acht Jahre alte Mozart in Begleitung seines Vaters und seiner Schwester nach London. Dort wurde das Wunderkind auch zu Konzerten bei Hofe eingeladen und traf hier auf das Königspaar, das von seinen Fähigkeiten hellauf begeistert war. Möglicherweise spielte der kleine Mozart der Königin Sophie Charlotte bereits die sechs Sonaten (KV 10-15) vor, die er ihr kurz darauf zueignete. Einem Brief zufolge soll sich die Queen dies ausdrücklich gewünscht haben.
Im Neustrelitzer Konzert wird am Sonntag die Sonate KV 10 erklingen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
24 Mittwoch Juli 2019
Posted in Freizeit
Schlagwörter
Comedy, Kultur, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Theater

Wenn Ursus Wehrli nicht mit Nadeschkin auf Tour ist, dann räumt er Kunst auf. Nachdem sein Buch „Kunst aufräumen“ zum internationalen Bestseller avanciert ist, gewährt Ursus Wehrli nun auch im Neubrandenburger Schauspielhaus am 20. September um 20 Uhr einen Live-Einblick in seine Arbeit und macht reinen Tisch. Ob Klee, Miró, Mondrian, Picasso, van Gogh oder Bruegel: Alle werden sie neu geordnet – platzsparend und übersichtlich! Was dabei herauskommt, ist erstaunlich. Es entstehen neue Kunstwerke, die sich in Originalität und Ästhetik durchaus mit ihren «unordentlichen» Vorbildern messen können. Auf Wunsch gibt es am Schluss eine Kunstauktion – also genügend Kleingeld mitnehmen!
Weiterlesen24 Mittwoch Juli 2019
Posted in Geschichte
Schlagwörter
Freizeit, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Mirow, Neustrelitz, Vortrag

Bereits der dritte Vortrag im Rahmen der Reihe „Das Haus Mecklenburg-Strelitz und die Fürstengruft: von Regenten, Kavalieren und starken Frauen“ findet am kommenden Freitag, den 26. Juli, im 3 Königinnen Palais in Mirow statt. Beginn ist um 19 Uhr. Sandra Lembke widmet sich diesmal Carl, dem ersten Großherzog von Mecklenburg-Strelitz, und seiner Familie. Für die Strelitzius-Leser gibt es wie gewohnt eine ausführliche Einführung.
Der Lieblingsbruder der britischen Königin Sophie Charlotte wurde 1741 in Mirow geboren und wuchs dort gemeinsam mit seinen fünf überlebenden Geschwistern auf. Da er noch einen älteren Bruder hatte – den später als „Dörchläuchting“ berühmt gewordenen Herzog Adolph Friedrich IV. – galt es als unwahrscheinlich, dass Carl jemals Regent werden könnte. Daher führte der Weg des jungen Prinzen schon früh zum Militär. Bereits als blutjunger Teenager bekleidete er einen Offiziersrang und stieg im Laufe der Jahre die militärische Karriereleiter immer weiter hinauf. Sein Schwager, der britische König George III., betraute ihn schließlich auch mit dem Amt des Gouverneurs von Hannover.
Im Rahmen seines Dienstes warteten vielfältige Aufgaben auf Carl, von allen Mirokesen-Kindern dürfte er die mit Abstand weiteste Reise angetreten haben. Im Sommer 1762 traf der Prinz nämlich in Portugal ein, um den dorthin entsandten Feldherrn Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe bei der Reorganisation der portugiesischen Armee zu unterstützen.
Weiterlesen24 Mittwoch Juli 2019
Posted in Musik
Schlagwörter
Freizeit, Kirchen, Konzert, Kratzeburg, Kultur, Mecklenburg-Strelitz

Auf zwei besondere Kulturtermine in der Kirche Kratzeburg möchte ich aufmerksam machen. Am kommenden Freitag gastieren um 19.30 Uhr zunächst „Friedrich & Wiesenhütter, die Alltagspoeten aus Berlin“ in dem Gotteshaus.
Friedrich & Wiesenhütter, das sind vom Leben geschriebene Texte, gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik und einer guten Portion Comedy, quasi ein Stück Berlin für die Ohren. Es geht auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Druckvoller Akustik-Sound und komödiantische „Berliner Schnauze“ begleiten das Konzerterlebnis.
Irgendwo zwischen „Pension Volkmann“, „Reinhard May“ und „Stoppok“ findet sich der eigenständige Sound von „Friedrich & Wiesenhütter“.
Sie gehören mit ihrem kurzweiligen Programm zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene. Geerdet, ehrlich und handgemacht, zwei Köpenicker Alltagspoeten, die ihr Handwerk verstehen und ihren Weg jenseits und fernab von allen Trends und Mainstream gehen.
23 Dienstag Juli 2019
Posted in Musik

„77 Jahre Klaus Renft. Eine Hommage“ heißt es am kommenden Freitag um 20 Uhr im Hans-Fallada-Museum in Carwitz beim Konzert mit Andreas Schirneck. Sollte es jemals eine ostdeutsche Rocklegende gegeben haben, dann war das zweifellos Klaus Renft (1942 bis 2006).
Mittels selten gezeigter Foto- und Filmaufnahmen wird ein Porträt des im Jahre 2006 verstorbenen Musikers gezeichnet, in das Renfts Bedeutung für die deutsche Rockmusik ebenso einfließt wie seine legendäre Trinkfestigkeit oder sein Ruf als Frauenheld. Da beide Musiker befreundet waren und als „LSD – Löhmaer Song Duo“ gemeinsam durch die Lande zogen, darf man auch private Einblicke in das Leben des grummeligen Chaoten erwarten. So gibt es Zitate aus Renfts Stasi-Akten sowie aus seinen Tagebüchern.
Wer war der Mann, dessen Bassgitarre im Bonner Haus der Geschichte ausgestellt ist (ausgerechnet neben Helmut Kohls Strickjacke!)? „Was kostet die Welt? Ich möchte zwei!“, war einer seiner Lieblingssprüche und könnte auch als Motto über seinem Leben stehen. Gewürzt wird der Konzertabend durch skurrile Geschichten, die nur das Leben schreiben kann. Ein ganz besonderer Abend, nicht nur für „Ostrockfreunde“!
Kartenreservierungen unter Telefon 039831 20359, museum@fallada.de und direkt an der Museumskasse.
23 Dienstag Juli 2019
Posted in Film
Schlagwörter
Freizeit, Kino, Kultur, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg
„Der König der Löwen“ ist so schnell nicht vom Thron zu schubsen. „Es ist der zur Zeit beliebteste Film. Unsere Gäste sind von der ‚Echtheit‘ der animierten Tiere faziniert“, schreibt mir die Wesenberger Kinochefin Christiane Bongartz.
Folgerichtig läuft der Abenteuerstreifen aus dem Hause Disney eine weitere Woche im Lichtspieltheater der Woblitzstadt. Disney legt übrigens Wert darauf, dass es kein Animationsfilm ist, sondern Live Action. So der so: Das Werk verkauft sich weltweit jedenfalls prächtig. Vorstellungen in Wesenberg sind von Donnerstag bis Mittwoch um 17.30 und um 20 Uhr. Heute und morgen läuft „Der König der Löwen“ um 14.30, 17 und 19.30 Uhr.
22 Montag Juli 2019
Posted in Literatur
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Mitglieder des Neustrelitzer Vereins „Freunde des Buches“ waren zum wiederholten Mal am vergangenen Wochenende mit einem Verkaufsstand bei den Fallada-Tagen in Carwitz auf dem Museumshof vertreten. Dafür waren nicht nur die im Antiquariat „vorrätigen“ Bücher Falladas in Transportkisten gepackt worden, wie mir Vereinsmitglied Cornelia Schröder berichtet. Schon Wochen vorher hatten die Vorstandsmitglieder Uwe Pöschel und Ramin Varzandeh zusätzlich im Internet nach Büchern des Meisters gesucht und sie gekauft, um eine breite Palette anbieten zu können.

Am Freitag musste der Buchverkauf leider vorzeitig wegen des starken Regens abgebrochen werden. Am Sonnabend war die Nachfrage nach den Kinderbüchern besonders groß. Alle Exemplare der „Geschichten aus der Murkelei“, darunter auch eines von Hans Ticha mit Bildern versehen, wie auch die wunderschön von Gerhard Lahr illustrierte Ausgabe des „Mäuseken Wackelohr“ waren schnell verkauft. Das lag nicht nur an den Kindern, die mit ihren Eltern am Nachmittag die Puppentheater-Vorstellung „Mäuseken Wackelohr“ besuchten. Von manchen Erwachsenen wurden diese Bücher als Erinnerung an die eigene Kindheit gekauft.
Fallada-Kenner waren natürlich als Sammler auf der Suche nach
Raritäten, die sich auch am Stand des Antiquariats finden ließen, so die 1947 in der DDR erschienene Erstauflage von „Der Alpdruck“. Das war eines der letzten, sehr stark autobiografisch gefärbten Werke von Hans Fallada, 1945/46 geschrieben.
„Für uns Vereinsmitglieder waren neben dem Buchverkauf die Gespräche am Buchtisch sehr interessant“, so Cornelia Schröder. „So hat sich der eine oder andere Urlauber in der Region für die nächsten Tage noch einen Besuch bei uns in den Antiquariaten am Stadthafen in Neustrelitz vorgenommen.“
