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Auf zwei besondere Kulturtermine in der Kirche Kratzeburg möchte ich aufmerksam machen. Am kommenden Freitag gastieren um 19.30 Uhr         zunächst „Friedrich & Wiesenhütter, die Alltagspoeten aus Berlin“ in dem Gotteshaus.

Friedrich & Wiesenhütter, das sind vom Leben geschriebene Texte, gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik und einer guten Portion Comedy, quasi ein Stück Berlin für die Ohren. Es geht auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Druckvoller Akustik-Sound und komödiantische „Berliner Schnauze“ begleiten das Konzerterlebnis.

Irgendwo zwischen „Pension Volkmann“, „Reinhard May“ und „Stoppok“ findet sich der eigenständige Sound von „Friedrich & Wiesenhütter“.
Sie gehören mit ihrem kurzweiligen Programm zu den interessanten Projekten in der deutschen Konzertszene. Geerdet, ehrlich und handgemacht, zwei Köpenicker Alltagspoeten, die ihr Handwerk verstehen und ihren Weg jenseits und fernab von allen Trends und Mainstream gehen.

„Klangmajestät – Besuch bei der Königin“ heißt es am Freitag darauf, den 2. August, bereits um 18.45 Uhr in der Kirche Kratzeburg. Dr. Wieland Meinhold aus Weimar erläutert Aufbau und Klangfarben der zierlichen Kratzeburger Nußbücker-Orgel in Wort und Ton. Um 19.30 Uhr treten dann Wieland (Orgel) und Mirjam Meinhold (Sopran, Blockflöten) als Duo Vimaris auf und spielen in einem festlichen Barockkonzert Telemann.

Zu seinen Lebzeiten war er berühmter als Johann Sebastian Bach und doch zugleich mit ihm befreundet: Georg Philipp Telemann (1681 – 1767). Seine Musik war so beliebt, daß er damit reich werden konnte. Das versteht man sofort, erlebt man seine Kantaten, Ouvertüren, edlen Sonaten, farbigen Arien, Opernintermezzi und lebendigen Fantasien, vor allem aber seine grazilen Menuette. Mirjam und Wieland Meinhold, sie als Mitglied des Opernensembles am Deutschen Nationaltheater Weimar, er als Thüringer Universitätsorganist, sind mit ihrer Barockmusik bereits in allen Teilen Deutschlands sowie im europäischen Ausland aufgetreten.

Am Ende wird um eine von Herzen kommende Spende gebeten, die in der Höhe einer Eintrittskarte entsprechen darf.