Da sind sie wieder, dieses Mal mit Thomas Hoppe am Kontrabass: NOLA – Mark Rose am Cajon, Christian Florié an der Gitarre und beide mit Gesang in der Schlosskirche Hohenzieritz am Freitag, 11. Juli, um 19.30 Uhr
Königin Luise von Preußen starb unerwartet im Jahr 1810 auf Schloss Hohenzieritz, als sie ihren Vater auf seinem Sommersitz besuchte. Das tragische Schicksal der Königin wie auch die Geschichte des Schlossensembles in Hohenzieritz werden am kommenden Sonntag, 15 Juni, um 14 Uhr, bei einem Rundgang durch die Luisen-Gedenkstätte und um den Schlossplatz vorgestellt.
Die renommierte Heidelberger Kunsthistorikerin und Ägyptologin Dr. Friederike Werner erhält für ihre innovative kulturhistorische Studie „Das ‚ägyptische‘ Geheimnis oder: Die verhüllten Tempel von Hohenzieritz und Berlin 1795/1850“ den Annalise-Wagner-Preis 2025. Der Annalise-Wagner-Preis wird vergeben von der Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg. Er würdigt hervorragende Texte mit Bezug zum Gebiet der historischen Region „Mecklenburg-Strelitz“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und wird vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte unterstützt.
Die Tour führt unter anderem nach Quadenschönfeld. Foto: Dewitz
Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. veranstaltet am Sonnabend, den 26. April, eine Exkursion zu Schlössern und Gutshäusern im ehemaligen Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz. Im Zeitraffer bereist der Verein markante Kulturgüter der Region und informiert zu den unterschiedlichsten historischen Bezügen und Nutzungskonzepten der Häuser. Die Tour führt unter anderem nach Hohenzieritz, Quadenschönfeld, Rattey, Kotelow und findet ihren Abschluss in Neustrelitz auf dem Schlossareal.
Die Saison hat begonnen! Schloss Mirow ist im April von Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet – auch an den Osterfeiertagen. Ab Mai kann das Schloss täglich von 10-18 Uhr besichtigt werden.
Die Grabstätte von Hans-Joachim Engel in Berlin-Weißensee.Foto: Pyritz
In Erinnerung an den langjährigen Leiter der Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz Hans-Joachim Engel (1935 bis 2024), der im vergangenen Herbst verstorben ist (Strelitzius berichtete), wird dieser Luisen-Geburtstag am 10. März seinem Einsatz für die Gedenkstätte für Königin Luise gewidmet sein. Marco Zabel, Historiker und Vorsitzender der Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz, wird Hans-Joachim Engel um 16 Uhr in einem Vortrag vorstellen und dessen unvergessenes Wirken und Schaffen für diesen geschichtsträchtigen Ort würdigen.
Die geführten Rundgänge veranschaulichen das tragische Schicksal und den frühen Tod der jungen Königin anhand der Ausstellung in der Gedenkstätte. Königin Luise von Preußen starb 1810 unerwartet in Schloss Hohenzieritz, dem Sommersitz ihres Vaters.
Wieder heimisch an der Müritz? Das soll ein Monitoringvorhaben von Nationalpark und BUND herausfinden. Foto: Luc_Viatour_CC BY-SA 3.0_wikipedia
Im Müritz-Nationalpark verdichten sich in den letzten Jahren die Anzeichen für die Rückkehr der scheuen Wildkatze. Darum startet Anfang kommenden Jahres ein Monitoringprogramm, das gemeinsam mit dem BUND durchgeführt wird. Auf einem Infoabend am 11. Dezember in Hohenzieritz soll darüber informiert werden.
geb. 23. März 1935 in Hannover gest. 14. September 2024 in Berlin
Nachruf
Am Dienstag nahmen in Berlin-Weißensee Familie, Freunde und Weggefährten Abschied vom langjährigen Leiter der Königin-Louise-Gedenkstätte Hohenzieritz. Hans-Joachim Engel wurde – wie die spätere Königin Louise – in Hannover geboren, erlernte den Beruf des Kaufmanns, später wurde er Dekorateur und Gastronom, leitete das Operncafe in Berlin, das sich im Wohnhaus der späteren preußischen Königin Louise, dem Kronprinzenpalais befindet.
Sein Wirken in Mecklenburg-Strelitz ist vor allem mit der Wiedereröffnung der Gedenkstätte der 1810 in Hohenzieritz verstorbenen Strelitzer Prinzessin und preußischen Königin Louise verbunden. Mit Herzblut, Engagement und Hingabe hat er sich dieser Gedenkstätte, ihrer Entwicklung und ständigen Erneuerung und Gestaltung gewidmet, war ihr Kurator.
Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er mit dem Mecklenburg-Strelitzer Hausorden und dem Daniel-Sanders-Preis geehrt. Auch nach der für ihn schmerzlichen Übergabe der Gedenkstätte stand er im Vergabebeirat des Sanders-Preises der Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz und dem Verein stets mitseinem Wissen zur Verfügung.
Sein Name ist untrennbar mit seinem Einsatz für Mecklenburg-Strelitz und die Landesgeschichte verbunden. Am 14. September ist Hans-Joachim Engel in seiner Berliner Wohnung friedlich eingeschlafen.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Heiko Kärger, Landrat Mecklenburgische Seenplatte Dr. Rajko Lippert, Vorsitzender Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. Marco Zabel, Vorsitzender Stiftung Kulturgut Mecklenburg-Strelitz Georg Borwin Herzog zu Mecklenburg
Zu einer Führung in Hohenzieritz durch die Luisen-Gedenkstätte und das Schlossensemble wird am kommenden Sonntag, den 13. Oktober, um 14 Uhr eingeladen. Königin Luise von Preußen starb 1810 unerwartet in Schloss Hohenzieritz, dem Sommersitz ihres Vaters. Die öffentliche Führung veranschaulicht das tragische Schicksal und den frühen Tod der jungen Königin anhand der Ausstellung in der Gedenkstätte. Anschließend werden im Außenbereich die Baugeschichte des Schlossensembles sowie die Bedeutung der Rundkirche vorgestellt.
Kosten: Führung inklusive Eintritt in die Luisen-Gedenkstätte 5,00 € pro Person. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Bitte melden Sie sich an unter Telefon 0385 588 41863.