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Fotos: Jörg Metzner

Am 20. und 31. Oktober sowie am 21. November wird letztmalig die Oper „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann aufführen – deutschlandweit in einer einzigartigen Interpretation. Regisseur, Operndirektor und Intendant Sven Müller hat sich bewusst für eine Inzenierung in zeitgemäßer Umsetzung entschieden und zeigt so auf, dass das von Ullmann gewählte Thema in jeder Zeitepoche aktuell aufgegriffen werden kann.

Eine visionäre Oper von Viktor Ullmann, in der es um um ein humanes Miteinander und um das Fortbestehen der Menschheit geht. Ullmann schrieb „Der Kaiser von Atlantis“ 1943/1944 während seiner letzten Lebenszeit im Konzentrationslager Theresienstadt. Das Stück sollte ebendort zur Uraufführung gelangen und ist komponiert für die dort vorhandene Musiker- und Sängerbesetzung. Erst am 16. Dezember 1975 wurde die Oper in Amsterdam uraufgeführt, 1985 wurde es erstmalig in Deutschland (Stuttgart) aufgeführt und am 23. Mai 1995, 51 Jahre nach den ersten Proben, wurde das Werk in Theresienstadt gespielt. 

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