Heute vor 32 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. An dieses Ereignis erinnert der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit – kurz IDAHOBIT. Doch noch immer sind LSBTIQ* weltweit und auch in unserem Landkreis von Anfeindungen und Diskriminierung betroffen, so die Bündnisgrünen in einer Pressemitteilung..
Dazu Marcel Spittel, Sprecher von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Landesarbeitsgemeinschaft Queer: „Dass wir nach jahrelangem Kampf seit diesem Jahr endlich auch die Regenbogenflagge an unseren Rathäusern hissen dürfen, ist ein toller Erfolg für die LSBTIQ*-Aktivist*innen in MV.“
Mehr als 20 Beschäftigte und Inhaber der Bauhandwerks-Betriebe, die zwischen dem Beginn der Sanierung der Jahn-Kapelle im Jahr 2017 und heute in verschiedenen Gewerken Hand angelegt hatten, feierten am vergangenen Donnerstag in der Kapelle den erreichten Stand. Der Förderverein Jahn-Kapelle Klein Vielen e. V. hatte sie zu Speis und Trank eingeladen. Auch Architekt Christian Peter und sein Entwurfs-Mitarbeiter sowie Bürgermeisterin Sylvana Reggentin, die stellvertretende Bürgermeisterin Uta Matecki und Kerstin Jürvitz, Fachbereichsleiterin Bau/Ordnung des Amtes Neustrelitz Land, waren zugegen, erfährt Strelitzius vom Verein.
Am kommenden Sonntag, den 15. Mai, lädt der Tierschutzverein Neubrandenburg zum Tag der offenen Tür in das „Miez-Haus“ in die Bergstraße 27 ein. Dort warten die Bewohner auf alle neuen und bekannten Gesichter. Ein Spenden-Flohmarkt, ein Spiel- und Maltisch für Kinder, handgefertigter Schmuck von Jacky sowie Führungen durch das „Miez-Haus“ sind Programmpunkte an diesem Tag. Zudem werden Leckereien vom Grill, eine Auswahl an Kuchen und verschiedene Getränke gegen eine kleine Spende angeboten.
Der Diemitzer Förderverein hat am vergangenen Sonnabend mit Unterstützung mehrerer Einwohner 100 Tonnen Sand am Vilzsee-Strand verteilt. Der Radlader wurde durch den engagierten Neudiemitzer Edgar Tuma organisiert. Neben dem tollen neuen Steg ist jetzt auch die Außenanlage wieder auf Vordermann gebracht worden und lädt zum Verweilen ein.
„Ich habe mich über jedes Gesicht aus dem Dorf gefreut. Alt und Jung können sich nun wieder an einem der schönsten Naturstrände der Region erfreuen. Es ist schön, wenn sich das Dorf zu solchen Anlässen versammelt“ so Niclas Tobien, der Vorsitzende des Diemitzer Fördervereins. Im Anschluss gab es in gemütlicher Runde noch was vom Grill, und es wurde über das Dorffest am 16. Juli gesprochen.
Udo Kuhn und René Müller übergaben den symbolischen Scheck an Martina Diekow und Jeannette Mundthal (von links) vom Förderverein. Foto: DBK
Sie haben noch eine Schippe draufgelegt. Im vergangenen Jahr hatten Udo Kuhn vom Golfclub Mecklenburg-Strelitz und René Müller, Leiter des Neubrandenburger Elektronikfachmarkts Expert, 2500 Euro an den „Förderverein Kind im Krankenhaus“ überreicht. Vor wenigen Tagen trugen die beiden sogar 3000 Euro auf dem symbolischen Scheck ein. Gespendet wurde ein Großteil des Geldes von den Teilnehmern eines vom Elektronikmarkt organisierten Golfturniers. René Müller rundete die Summe schließlich auf. Er freut sich, dass das Geld allen Patienten im Kinderhaus des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg zugute kommen kann – angefangen bei den Kleinsten, den Frühgeborenen auf der neonatologischen Station.
„Wir wollen damit auch einen unterstützenden Beitrag zum Erhalt der Frühchenstation leisten und ein deutliches Signal gegen eine Schließung setzen“, so René Müller. Durch die Erhöhung der gesetzlichen Mindestmenge für die Versorgung von Frühgeborenen mit einem Aufnahmegewicht von weniger als 1250 Gramm ist das Perinatalzentrum Level 1 am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gefährdet.
Der Förderverein unterstützt die kind- und familiengerechte Ausstattung überall im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Zu den aktuellen geförderten Projekten gehören beispielsweise Sportgeräte für den neuen Sportraum im Kinderhaus, wie die Vorsitzende Jeannette Mundthal sagte. Und sie machte deutlich, dass der Verein nicht nur auf den Stationen aktiv wird, sondern beispielsweise auch die Ambulanz oder die Zentrale Notaufnahme, wo ebenfalls Kinder und Jugendliche behandelt werden, mit Spielzeug versorgt.
Der Golfclub unterstützt am Klinikum nicht nur den „Förderverein Kind im Krankenhaus“. Auch der „Förderverein Tumorzentrum Neubrandenburg“ erhält regelmäßig Spenden des Vereins.
Ein großes Thema wird der Christopher Street Day am 30. Juli in der Residenzstadt sein, heißt es in einer Ankündigung. Er steht unter dem Motto „L(i)ebe Frieden“.
Das bekomme ich auch nicht alle Tage auf den Tisch! Eine Gruppe von Radsportfreunden des Bike-Team Neustrelitz war auf Mallorca unterwegs, und Bastian Schröder hat mir eine kleine Reportage zukommen lassen. An der will ich auch gar nicht groß herumdoktern, viel Spaß beim Lesen:
Wir, Dirk Brandt, Klaus Marscheider, Gero Lange, Mirco Wollmuth und Bastian Schröder haben als Mitglieder des Bike-Team-Neustrelitz am Mallorca-312-Rennen am 30. April teilgenommen. Anreise war schon am Mittwoch früh, und die drei Tage vor dem Rennen wurden genutzt, um die Gegend mit dem Rad kennenzulernen und schon mal die ersten kleinen Berge anzutesten.
Dirk Brandt, Klaus Marscheider und Bastian Schröder (von links).
Um 6.30 Uhr war Start bei bestem Wetter in Alcudia. Wir standen dann zwischen den weiteren rund 8.000 Startern. Die ersten knapp 20 Kilometer haben wir recht zügig hinter uns gebracht. Jetzt begann aber aber schon der erste und längste Anstieg. Auf 34 Kilometern mussten ca. 1000 Höhenmeter erklommen werden. Dirk, der in bester Form ist, war dann auch bald außer Sichtweite und machte schnell an Höhe gut. Klaus und ich mussten es deutlich ruhiger angehen lassen. Gero und Mirco konnten aus einem anderen Block starten und waren gar nicht zu finden.
Die neue Saison im Neustrelitzer Antiquariat wurde am 16. April mit der Vernissage „Die Farben der Leidenschaft“ von Ramin Varzandeh eröffnet. Am gestrigen Mittwoch fand nun die erste Lesung statt. Wie schade, dass vergleichsweise wenige Gäste in den alten Speicher am Hafen gekommen waren. Gegen die äußere Kälte war jedenfalls mit Glühwein (und Schmalzstullen) und Decken durch die Vereinsmitglieder Vorsorge getroffen worden.
„In meinen Armen liegst du richtig“ – ein alter Schlager aus den 60ern gab den Titel für diesen Abend, der sich nur mit „kurzweilig und amüsant“ beschreiben lässt. Detlev Kunter aus Sietow, er lebt noch in dem Haus, in dem er geboren wurde, war 25 Jahre Standesbeamter in Röbel und als Kind der 50er und 60er Jahre schon immer Schlagerfan. In zahlreichen Kurzgeschichten hat er Heiteres aus seinem Leben und aus der Zeit als Standesbeamter festgehalten. Nun sucht er einen Verlag, der seine bisher 50 Kurzgeschichten, für die es auch einen Illustrator aus der Müritz-Region gibt, veröffentlicht.
Die Freunde des Buches wünschen Detlev Kunter, dass das bald klappt. Sie können sich nach diesem heiteren Lese-Abend gut vorstellen, dass es viele gibt, die sich ebenso an den Kurzgeschichten erfreuen werden. Die Zeit verging beim Zuhören wie im Fluge. Und jeder, der nicht dabei war, hat etwas verpasst!
Die neue Saison im Neustrelitzer Antiquariat wurde mit der Ausstellung „Die Farben der Leidenschaft“ von Ramin Varzandeh eröffnet.
Das neu gegründete Bike-Team Neustrelitz (Strelitzius berichtete) hat einen Saisonauftakt nach Maß hingelegt. 48 Sportfreunde, darunter neben den Vereinsmitgliedern auch Gäste aus Neubrandenburg, Neustrelitz und Berlin, haben sich am 1. Mai auf die 129 Kilometer lange Strecke von Neustrelitz über Wesenberg, Rheinsberg, Fürstenberg, Lychen und Feldberg zurück in die Residenzstadt begeben und waren mit Durchschnittstempo 31 unterwegs, wie mir Thomas Rademacher berichtete. Auch sieben Frauen traten in die Pedale.
Die momentane Ausstellung in der Neustrelitzer Schlosskirche zur Gestaltung des Schlossberges (Strelitzius berichtete) hat bei den Neustrelitzer Münzfreunden die Alarmglocken läuten lassen. Strelitzius hat sich ausführlich mit dem Vorsitzenden Karl-Heinz Rossow unterhalten und kann nach dem Besuch der Exposition dessen Befürchtungen nachvollziehen. „Mit der geplanten Wiederherstellung und Begehbarkeit des Schlosskellers, sowie dem Bau des prachtvollen Schlossturms mit seiner historischen Fassade haben wir nach langen Bemühungen in Brief- und Gesprächsform mit der Landesregierung und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg viel erreicht. Die Planungen für die genannten Vorhaben sind gut vorangeschritten und sollten nicht durch die Vorstellungen zum Bau eines modernen Schlosses in Gefahr gebracht werden, so dass diese eventuell abgesagt werden. Hier heißt es aufzupassen“, sagte mir der engagierte Residenzstädter.
Der Neubau eines modernen Schlosses, wie mehrfach in der Ausstellung in Entwürfen zu sehen, lasse kaum etwas von der Schönheit des historischen Residenzschlosses erkennen und könnte in jeder anderen Stadt in Deutschland stehen. „Wir lehnen diese Form des Wiederaufbaus ab“, bekräftigte Rossow.