Schlagwörter
B96, Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg, Neustrelitz, Protest, Radtour, Verkehr
Das Aktionsbündnis „B96-Ausbau: So nicht!“, dem unter anderem die Gemeinde Blumenholz, der BUND und regionale Organisationen der LINKEN und der GRÜNEN angehören, erneuert seinen seit Jahren vorgetragenen Protest gegen den „natur- und menschenfeindlichen überdimensionierten Ausbau der B96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz“. Am Sonnabend, dem 2. September sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen zu einer Fahrradtour auf der B96. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr in Neustrelitz auf dem Marktplatz und in Neubrandenburg am Rathaus, gestartet wird dann um 10 Uhr in Richtung Usadel – kreative Protestideen dürfen und sollen mitgebracht werden.
Die Fahrer treffen sich gegen 11 Uhr in Usadel auf dem Rastplatz an der B96 („Eugen-Geinitz-Sicht“). Dort gibt es kurze Reden, einen Info- und Getränkestand sowie eine Fotoaktion zum Thema. Die Rück- oder Weiterfahrt der Teilnehmer*innen erfolgt dann individuell.
„Wir werden mit unserem Protest nicht nachlassen“, sagt Annett Beitz vom BUND in Neubrandenburg. „Der bisher geplante Ausbau ist zu 60 Prozent ein Neubau und widerspricht jedem Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsgedanken. Er verschandelt unseren Landstrich und macht ihn zum Leben und Urlauben unattraktiv. Wir fordern einen nur leichten Ausbau mit einigen wenigen besseren Überholmöglichkeiten. Die dadurch übrigen 100 Millionen Euro müssen in das Schienen- und Radwegenetz investiert werden. So sieht moderne Verkehrspolitik für Mensch und Umwelt aus.“
Monatliche Protestwanderungen in Usadel gibt es seit Sommer 2021, diesmal zusätzlich mit einer Fahrradaktion verknüpft. Die Ortschaft Usadel ist durch den Bau einer Ortsumfahrung direkt von den Ausbauplanungen zur B96 betroffen.









