Schlagwörter
Baden, Freizeit, Klein Trebbow, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Protest, Tourismus, Verwaltung

Das war zu erwarten, dass die überraschende Sperrung der Badestege in Fürstensee und Klein Trebbow durch die Stadt Neustrelitz ausgerechnet unmittelbar vor Beginn der Saison (Strelitzius berichtete) nicht ohne Echo bleibt. Kaum wurde die Zwangsmaßnahme heute bekannt, da waren die Leute in Klein Trebbow auch schon auf den Barrikaden. Ein starkes Stück, was man sich da im Rathaus leistet, so der Tenor. Das könne nicht der Ernst der Verwaltung mit Bürgermeister Andreas Grund an der Spitze sein.
Zumal den Dörflern auf ausdrückliche Nachfrage versichert worden war, dass die Stadt in diesem Jahr noch für Verkehrssicherheit sorgen und erst Anfang 2024 die Erneuerung des Steges vornehmen wolle. Das hätte auch Sinn gemacht. Nun stehle sich die Stadtverwaltung aus dieser Zusage.
Wie ich im Gespräch mit Vertretern der Dorfgemeinschaft hörte, der Ortschaftsrat hatte erst heute wie ich per Pressemitteilung von der Sperrung erfahren, gebe es genügend freiwillige Kapazität in Klein Trebbow, um den Steg mit Reparaturen über die Saison zu bringen. Ihren Protest wollen die Trebbower nun am Donnerstag um 18 Uhr im Rahmen der Bürgerfragestunde vor den Stadtvertretern fortsetzen. Möglichst viele Mitstreiter sollen mobilisiert werden.


