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Schlagwort-Archiv: Polen

Wirtschaftstag Polen der IHK: Nachbarn arbeiten grenzüberschreitend zusammen

04 Donnerstag Apr. 2024

Posted by Strelitzius in Wirtschaft

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Schlagwörter

IHK, Mecklenburg-Vorpommern, Meyer, Neubrandenburg, Polen, Zusammenarbeit

Reinhard Meyer

„20 Jahre EU-Mitgliedschaft Polens – eine Erfolgsgeschichte für unsere bilaterale Zusammenarbeit“ lautete das Kernthema auf dem „Wirtschaftstag Polen“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Donnerstag. „In den vergangenen Jahren hat sich die enge Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Republik Polen stetig weiterentwickelt, so dass heute insbesondere die Zusammenarbeit mit der Wojewodschaft Westpommern auf vielen Ebenen erfolgt. Beiden Seiten sind in der Region eng miteinander verbunden in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft Wir wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen und stärken. Beispielsweise bei der gemeinsamen Vermarktung von Gewerbestandorten – etwa im ‚Industriepark Berlin-Szczecin‘ in Pasewalk – sehe ich noch viel Potential“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

2. Bauabschnitt im Industriepark Berlin-Szczecin in Umsetzung

Die Stadt Pasewalk beabsichtigt, den Industriegewerbegroßstandort – Industriepark Berlin-Szczecin – mit einer Gesamtfläche von 156 Hektar in mehreren Bauabschnitten zu erschließen. Aktuell befindet sich der 2. Bauabschnitt in der Umsetzung. Die Unternehmen Topregal GmbH und Birkenstock haben sich vor Ort bereits angesiedelt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erschließung des Industrieparks Berlin – Szczecin mit dem ersten Bauabschnitt (= 50,2 Hektar/Gesamtfläche Industriepark: 156 Hektar) mit rund 12,2 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro. „Der Industriepark bietet ideale Standortbedingungen für Großinvestoren durch die Nähe zur Autobahn A 20 und zur polnischen Grenze. Zudem grenzt der Industriestandort unmittelbar an das Kompetenzzentrum für Flugzeugbau und Flugzeugentwicklung sowie den Sonderlandeplatz Pasewalk-Franzfelde. Die Region diesseits und jenseits der Grenze profitieren gemeinsam von einem starken Gewerbestandort“, sagte Meyer.

Informationen zum Programm Interreg

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen wird im Wesentlichen über das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen und das Interreg Programm Südliche Ostsee gesteuert. Dafür stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 über acht Milliarden Euro Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur europaweiten Umsetzung von Interreg bereit. Dabei geht es um gemeinsame Projekte, wie beispielsweise das „IBN – Informations- und Beratungsnetzwerk“. Ziel es ist, Unternehmen, Institutionen und Einwohner bei der Überwindung grenzüberschreitender Barrieren zu unterstützen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Grenzregion weiter auszubauen. Hierzu wird ein Netzwerk von deutsch-polnisch sprachigen Beratungsbüros im Programmraum geschaffen. Zudem gibt es das Projekt „POLSMA – Pomerania-Region lebt nachhaltiges Management“.

Unter Beteiligung von Partnern wie der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, der IHK Ostbrandenburg sowie der Nördlichen Handelskammer in Stettin wird das Thema „Erreichung von Klimaneutralität in Unternehmen in der Grenzregion mit dem Ziel der Schaffung einer „deutsch-polnischen Kompetenzregion Green Deal“ bearbeitet. Hierbei sollen insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen auf die durch die Energiewende entstehenden Transformationsprozesse vorbereitet werden. „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn ist ein wichtiges Element. Mit dem Interreg-Programm haben wir die Möglichkeit, zahlreiche Projekte und Kooperationen zur gemeinsamen Gestaltung einer grenzüberschreitenden Entwicklung zu unterstützen“, sagte Meyer.

Informationen zum Im- und Export in Mecklenburg-Vorpommern

Polen ist der wichtigste Außenhandelspartner Mecklenburg-Vorpommerns. Im Jahr 2023 wurde mit rund 1,8 Milliarden Euro Warenaustausch der bisher höchste Wert erreicht. 2023 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 756 Millionen Euro in die Republik Polen exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 12 Prozent bedeutet. Der Anteil am Gesamtexport Mecklenburg-Vorpommerns beträgt etwa 7,8 Prozent (2022: 6,8%). Polen belegt damit   Platz 3 der wichtigsten Exportpartner des Landes. Die Hauptexportgüter waren Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung (140 Millionen Euro), Fahrgestelle, Motoren und Teile für Kraftfahrzeuge (86 Millionen Euro) sowie Kunststoffe (38 Millionen Euro).

2023 wurden von Polen nach Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von rund einer Milliarde Euro importiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um ca. 4,6 Prozent bedeutet. Der Anteil am Gesamtimport Mecklenburg-Vorpommerns beträgt ca. 11 Prozent (2022: 9,4%). Polen belegt damit Platz 1 der wichtigsten Importpartner Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hauptimportgüter 2023 waren Ölfrüchte (144 Millionen Euro), Weizen (74 Millionen Euro) sowie Eisen-, Blech- und Metallwaren (72 Millionen Euro).

Täglich Streife: Deutsche und polnische Polizei intensivieren Zusammenarbeit auf Usedom

03 Mittwoch Apr. 2024

Posted by Strelitzius in Polizei

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Heringsdorf, Mecklenburg-Vorpommern, Polen, Streifen, Swinemünde, Zusammenarbeit

Eine Insel, eine Vision, eine Polizei. Am heutigen Mittwoch wurde offiziell ein Projekt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der polnischen Polizei in Swinemünde vorgestellt. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg und die Wojewodschaftskommandantur der Polizei in Stettin verstärken damit ihre bereits bestehende gemeinsame Kooperation.

In den vergangenen Jahren 2021 bis 2023 gab es monatlich fünf gemeinsame Streifen im Grenzgebiet. Ab dem 1. Juni gibt es diese dann täglich. „Wir sind sehr stolz auf dieses neue Projekt und freuen uns, dass wir die Kolleginnen und Kollegen dafür gewinnen konnten“, erklärte Gunnar Mächler, Leiter Führungsstab im Polizeipräsidium Neubrandenburg, beim offiziellen Vorstellungstermin in Polen. Jeweils drei deutsche und drei polnische Polizeibeamte kümmern sich dann um Unfälle, Einbrüche oder Verkehrskontrollen auf deutscher und polnischer Seite gleichermaßen. Ziel ist es, die Region sicherer zu machen und zugleich das vorherrschende Image zu verbessern.

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Länderübergreifende Zusammenarbeit: Polizei fasst polnische Autodiebe auf der Flucht

24 Dienstag Jan. 2023

Posted by Strelitzius in Polizei

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Brandenburg, Kriminalität, Mecklenburg-Vorpommern, Polen

Mitten in der Nacht haben Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Anklam den entscheidenden Hinweis bekommen: Eine polnische Tätergruppe plant die Einreise über die Grenze nach MV – vermutlich, um PKW zu stehlen. Da die mutmaßlichen Täter polizeibekannt sind, haben die Ermittler sie bereits seit längerer Zeit auf dem Schirm.

Kurz nach der Einreise der Verdächtigen gibt es Erkenntnisse dazu, dass die Männer Toyotas in Brandenburg stehlen wollen. Die Kripo-Beamten aus MV informieren sofort die Kollegen im Nachbar-Bundesland. Zusätzlich sensibilisieren sie die Einsatzkräfte der Verbindungsstelle Swiecko. Kurz vor dem Zugriff der Polizei gelingt den Tatverdächtigen zwar die Flucht. Aber kurze Zeit später konnten sie im Raum Herzberg in Brandenburg gefasst werden. Einer wurde mit dem Auto gestoppt und gestellt, der zweite Tatverdächtige war zu Fuß geflohen und dabei sogar „baden“ gegangen: Er schwamm bei der Flucht durch einen Fluß. Am anderen Ufer empfingen ihn dann die Einsatzkräfte. Verletzt wurde bei der Flucht in der vergangenen Woche niemand. Die Tatverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.

Da der Tatort letztlich in Brandenburg war und dort auch beide festgenommen wurden, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder in Absprache mit der Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Stralsund den Fall übernommen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls laufen weiter. Zusammenhänge zu anderen Autodiebstählen in MV werden geprüft.

Ich sage mal dziękuję: Polnische Tiefbauer setzen bei der Breitbanderschließung Maßstäbe

14 Mittwoch Dez. 2022

Posted by Strelitzius in Bauen

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Internet, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Polen, Wesenberg

Etwas fehlt vor der Haustür, und auch wieder nicht. Das permanente Klopfen und Hämmern, Baggern und Schaufeln ist nicht zu vermissen. Aber irgendwie waren sie schon wie Nachbarn, die polnischen Bauleute, die in den zurückliegenden Wochen bei uns in der Siedlung in Wesenberg den Tiefbau für das schnelle Internet der Landwerke bis hinein in unsere Eigenheime erledigt haben. Und das in einer Geschwindigkeit, Qualität und Präzision, die sicherlich Maßstäbe setzt. Eine sehr gute Wahl des Auftraggebers. Da saß jeder Handgriff, es war eine Freude, den Männern zuzuschauen. Regen, Kälte, Schnee, nichts hat die Truppe aus dem Takt gebracht. Schon im Dunkeln waren sie zu Gange, und bei Dunkelheit immer noch, sechs Tage die Woche.

Abschließend wurden die Hausanschlüsse fotodokumentiert, Unterschriften eingeholt, Deckel auf die Dose, eins, fix, drei Bagger und Aggregat aufgeladen, und weg waren sie wieder. Ich dachte ja, ich erbe noch das scheinbar vergessene Baustellenschild vor meinem Carport, aber über Nacht war auch das abtransportiert.

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In 14 Tagen durch zehn Restaurants gefuttert: Die Holde und Strelitzius machen es sich im polnischen Ustka nicht leicht mit der Siegerehrung

25 Sonntag Sep. 2022

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Schlagwörter

Essen, Hotellerie, Kochen, Polen, Reisen, Ustka

Unsere Nummer 1…

Der Gewinner ist… Nee, das wäre zu früh, ein bisschen Spannung muss schon sein. Also, die Holde und meine Wenigkeit haben sich 14 Tage Urlaub im polnischen Ustka an der Ostsee gegönnt. Hoteladresse war das „Armada“ direkt im Hafen an der Kaikante, eine unserer Lieblingsherbergen, mit direktem Blick aus unserem Maisonette-Appartement auf die Mündung der Slupia ins Meer und Kutter vor der Rezeption des früheren Speichers.

Das Siegerlokal von innen.

In den 14 Tagen einer sehr schönen Freizeit haben wir in zehn Restaurants zu Abend gegessen. Wir hätten es auch mühelos auf 14 Lokale gebracht, aber die Leistungsdichte war so groß, dass wir unter den vier Besten noch ein Stechen veranstaltet haben. Und hier ist er nun, der Sieger: Gewonnen hat das Restaurant „Do Brzegu“ („Zum Ufer“) in der Uliza Czerwonych Kosynierow. Das hatte mich schon mit seinem Heringstatar und seinem Kotelett an Schmorkohl am Haken. Aber als dann im zweiten Anlauf die mit Fisch gefüllten Teigtaschen in saurer Sahne aufgetischt wurden, geriet ich regelrecht in Verzückung. Meine bessere Hälfte wurde mit zwei Salaten beglückt, wie sie ihr noch nicht begegnet waren. Und das will was heißen, wo sich die Zierde meines Heims fast immer bei Restaurantbesuchen auf die Salatkarte konzentriert.

Heringstatar im Restaurant „Do Brzegu“.

Im „Do Brzegu“, eben erst an den Start gegangen und in einer malerischen Nebenstraße rechts der Gaststätten- und Einkaufsmeile in Richtung Meer gelegen, stimmt einfach alles: Neben Speisen und Getränken verdienen sich auch Außenrevier, Innenausstattung und nicht zuletzt die Bedienung Höchstnoten. Noch scheint es von der breiten Masse nicht entdeckt, also ein Geheimtipp, den wir gern weitergeben.

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Sonderpreis für grenzüberschreitende Zusammenarbeit geht an Koszalins Stadtpräsidenten und Neubrandenburgs Oberbürgermeister

19 Donnerstag Mai 2022

Posted by Strelitzius in Bauen

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Auszeichnung, Koszalin, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Parks, Polen, Stadtentwicklung

Paweł Strojek, Direktor des Kulturzentrums Koszalin; Piotr Jedliński, Monika Modła, stellvertrtende Direktorin des Kulturzentrums Koszalin, Peter Modemann (von links).

Das Interreg Va-Projekt „Event- und Kulturpark Neubrandenburg und Koszalin“ hat den Sonderpreis der Kammerunion Elbe/Oder „Saphir 2022“ für die modellhafte grenzüberschreitende Zusammenarbeit gewonnen. Neubrandenburgs Vizebürgermeister Peter Modemann nahm die Auszeichnung am Dienstagabend stellvertretend für den Preisträger Oberbürgermeister Silvio Witt in Stettin entgegen. Koszalins Stadtpräsident Piotr Jedliński war persönlich zugegen.

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Schickes Urlauben im ApartPark: Albus, Rubus und Lividus in Swinemünde sind außen und innen echte Hingucker

02 Samstag Apr. 2022

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Gastronomie, Hotellerie, Polen, Reisen, Swinemünde

Es braucht keine große Phantasie, um sich vorzustellen, dass die Kurpromenade in Swinemünde schon bald bis zur Flussmündung in die Ostsee beidseitig bebaut ist. Die Straßenlaternen an der Uzdrowiskowa stehen bereits bis dahin, und wir rücken bei unseren regelmäßigen Kurzurlauben quartiermäßig immer noch ein Stück weiter nach Osten.

Diesmal haben wir im ApartPark Baltic Home bestens logiert. Dessen Randlage könnte in der Tat nur von kurzer Dauer sein, ein Stück weiter Richtung Leuchtturm haben wir schon wieder die ersten Planierraupen gesichtet. Der Bau-Boom ist ungebrochen, die Stadt zwischen Tradition und Moderne wird immer noch ein bisschen attraktiver. Auch an der Nahtstelle zwischen Kurpark und Kurviertel wird schon wieder geklotzt. Und an der nicht minder attraktiven Hafenseite dürfte ebenfalls noch nicht aller Tage Abend sein. Appartements, Gaststätten, Läden, Appartements, Appartements…

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Sehr inspirierend: Strelitzius und seine Holde essen gastrokritisch zwei Wochen lang an der polnischen Ostseeküste zu Abend

25 Samstag Sep. 2021

Posted by Strelitzius in Gastronomie

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Schlagwörter

Essen, Leben, Polen

Kocht Strelitzius denn gar nicht mehr? Die bange Frage hat mich dieser Tage aus der kleinen, aber feinen Gemeinde der Fans meiner Küchenexperimente erreicht. Ich bin richtig heiß darauf, wieder an Herd und Ofen zu treten. Aber heute ist schon wieder Restfleischgrillen mit den Kindern angesagt, morgen beköstigt mich die TSG zum Heimspiel gegen die Neuruppiner, kurzum, auch der spätere Herbst hat noch schöne (Koch)Tage. Überall in den Auslagen lachen mich schon die Kürbisse an, kommt Zeit, kommt Strelitzius.

Immerhin habe ich die vergangenen zwei Wochen genutzt, um mich ausgiebig bei den Nachbarn in Polen zu beköstigen. Diesmal hat es uns nach Jahren des Verliebtseins in Ustka mal wieder nach Mielno an der Ostseeküste getrieben. Eigentlich tolles Hotel „Molopark“ mit noch tollerer Frühstücksaussicht vom Dachgarten und schönem Zimmer, aber schwer auszumachen, was da nun coronabedingt, was nachsaionbedingt und was eventuell einfach echt kritikwürdig ist. Jedenfalls waren leichte Abstriche zu machen, soll jetzt aber nicht das Thema sein.

Nachsaison an der polnischen Küste heißt auch, dass pünktlich Anfang September rund ein Drittel der Kapazitäten in Gastronomie und Handel in den Tourismusorten dicht machen, Tendenz fortlaufend. Grund ist wahrscheinlich die hohe Präsenz an Schülern und Studenten bis hin zum Alleinmanagement, die plötzlich nicht mehr zur Betreuung der Gäste und Kunden zur Verfügung stehen. Da wird es schnell öde links und rechts der Bummelmeilen.

Imbissküche ist nicht unser Ding

So haben die Holde und meine Wenigkeit an 14 Abenden es auch nur auf acht Lokale gebracht. Natürlich gab es mehr ansehnliche Adressen, aber die an Polens Wasserkante weit verbreitete Imbissküche Pizza, Pasta, Burger, Fisch, Fritten, Beilage ist nicht unser Ding. Auf jeden Fall mal ein Hoch auf Polens Innenarchitekten, die uns in der Ausstattung von Gaststätten um Lichtjahre voraus sind.

Bei den „Faulen Katzen“ mit Blick auf den Boulevard fühlt man sich echt wohl.

Drei der Gaststätten haben wir ob ihrer exzellenten Küche mehrfach besucht. Auf Platz 1 landete „Leniwe Koty“ (Die faulen Katzen) direkt am Hauptzugang zur Strandpromenade. Weiß der Fuchs, wie die auf den abgefahrenen Namen gekommen sind. Immerhin gibt es im hinteren Bereich ein Wandbild, auf dem tatsächlich Stubentiger herumlümmeln. Meine bessere Hälfte ist jedenfalls fast ausgeflippt, als sie den Sommersalat auf dem Tisch, und noch mal, als sie die fruchtreiche Komposition vertilgt hatte. Mir ging es ähnlich, als nach angemessener Wartezeit eine sensationelle Sushi-Platte serviert wurde. Dann hatte ich bei den Faulen Katzen“ noch feinste Ochsenbäckchen und Chili con Carne. Daumen ganz hoch!

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„Salat Jerusalem“ und Zurek: Misdroy an der polnischen Ostsee punktet mit kulinarischer Vielfalt

22 Dienstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Gastronomie, Hotellerie, Misdroy, Polen, Reisen

Unsere Nummer 1 in Misdroy: das Restaurant „Kredens“.
Die „Willa Lazur“

An sechs Abenden in sechs verschiedenen Restaurants essen, das kommt nur im Urlaub vor. Wir waren, wie bereits berichtet, eine Woche in Misdroy an der polnischen Ostsee. Eigentlich sollte es ja diesmal an die deutsche Küste gehen, aber die horrenden Preise haben uns dann doch wieder in das von uns bevorzugte Revier zwischen Swinemünde und Ustka gelangen lassen. So kam es auch nicht zum Wiedersehen mit Schlafzimmermöbeln, die wir vor 26 Jahren angeschafft und vor 15 Jahren an Bedürftige abgegeben hatten. Die gleichen Betten und Schränke begegneten uns nun 2021 in einer Hotelwerbung.

Wir waren einmal mehr mit unserer Wahl zufrieden. Die Orte bei uns nebenan legen eine rasante Entwicklung hin und haben, ich schreibe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge, die deutsche Konkurrenz quasi vor der Haustür klar abgehängt. Erstmals sind wir in eine von booking-com mit „Fabelhaft“ bewertete Pension gezogen. Die „Willa Lazur“, eine Straße hinter der Promenade und 150 Meter vom Strand entfernt, hat von mir zwar nur ein „Sehr gut“ bekommen, aber das Zimmer 6 (Superior) zumindest kann ich ebenso wärmstens empfehlen wie das Frühstück um die Ecke im „Hotel Bielik“. Die wenigen Minuspunkte sind Jammern auf hohem Niveau bei einem Preis, der nur rund halb so hoch war wie vergleichsweise an Mecklenburg-Vorpommerns Gestade.

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Kurzurlaub bei den Nachbarn: In Polen wird Covid-19 getrunken

15 Dienstag Juni 2021

Posted by Strelitzius in Leben

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Fußball, Gastronomie, Gesundheit, Hotellerie, Międzyzdroje, Polen, Tourismus

Die Gastronomie, hier unsere Fußball-EM-Bar in Międzyzdroje, ist in Polen außen und innen wieder ohne Einschränkungen geöffnet.

Strelitzius meldet sich heute mal mit einem kleinen Situationsbericht von der polnischen Ostseeküste. Die Holde und meine Wenigkeit haben gestern Abend in einer Bar an der Strandpromenade von Międzyzdroje den EM-Auftakt der polnischen Kicker gegen die Slowakei (1:2) erlebt, und ich fühlte mich inmitten der untröstlichen Fangemeinde animiert, mal ein paar Zeilen zum Thema Corona in die Heimat zu schicken.

Also, keine Kontrolle an der Grenze, dabei hatten sich die Holde und meine Wenigkeit vorsorglich noch fix in der Heimat testen lassen. Nun haben wir etwas zum Vorlegen, was keiner sehen will, auch nicht in Gastronomie und Hotellerie. Retour nach Deutschland auf der Straße soll es ja ohnehin ohne Nachweise gehen, schenkt man den Reisehinweisen Glauben. Maske hier auf der polnischen Seite von Usedom und auf Wollin mit wenigen Ausnahmen Fehlanzeige. Mit Gesichtsbedeckung wird man eher komisch angeschaut. Urlaub macht wieder richtig Spaß. Über unser Quartier demnächst hier im Blog mehr, sehr zu empfehlen.

Den uns in Swinemünde angebotenen Cocktail Covid-19 haben wir nicht probiert, über den Wodka gleichen Namens, den es in Międzyzdroje auf der Mole gibt, denken wir noch nach. Wenn er denn hilft… Das soll aber kein Aufruf zum Leichtsinn sein. Klar, dass wir uns bei aller nach Monaten deutscher Verordnungen hier erlebten Leichtigkeit wieder daheim abstreichen lassen. Sicher ist sicher, vor der zweiten Impfung. Vorher drücken wir heute unseren Nationalfußballern gegen die Franzosen die Daumen. Unser Tisch von gestern ist für 21 Uhr reserviert.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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