Am heutigen Abend gegen 17 Uhr kam es in Mirow zu einem Verkehrsunfall zwischen Pkw und Fußgänger. Nach ersten Ermittlungen fuhr der aus Niedersachsen stammende 73-jährige Fahrzeugführer eines Mitsubishi die Strelitzer Straße in Fahrtrichtung Röbel. Auf Höhe des Fußgängerüberweges wollte ein 55-jähriger Passant ordnungsgemäß die Straße queren. In der Folge übersah der Fahrzeugführer des Pkw den Fußgänger und kollidierte mit diesem.
Der Fußgänger zog sich bei diesem Zusammenstoß nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde mittels Rettungswagen ins Krankenhaus nach Neustrelitz gebracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.
Jesco Genzmer für den PSV Neustrelitz im Angriff, daneben von links Bruder Jacob Genzmer, Johannes Mönnich, Tom Orzelski und Paul Sprung.
Unsere Zweitligavolleyballer vom PSV Neustrelitz sind mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Vor rund 150 Zuschauern, ein paar mehr hätten es sein dürfen, verlor das Team von Coach Jonathan Kendrick Scott sein Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09 mit 2:3 (28:30, 26:24, 27:29, 25:21, 10:15). Im fünften Satz gab es eine mehr als zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung zu Ungunsten der Gastgeber und eine Rote Karte gegen PSV-Cotrainer Dirk Heß. Hatten die Neustrelitzer zu diesem Zeitpunkt noch alle Chancen, als Sieger die Halle der Bundespolizei zu verlassen, riss der Spielfaden bei ihnen und die Gäste konnten den Tiebreak klar für sich entscheiden.
Schon im ersten Durchgang war klar, dass das heute Abend eine enge Kiste wird. Fünf Satzbälle konnten die Neustrelitzer nicht für sich verbuchen, den Schüttorfern reichte der zweite, um in Front zu gehen. Auch der zweite Satz ein Tanz auf des Messers Schneide, nachdem der PSV einen klaren Vorsprung eingebüßt hatte. 22:20 lagen die Schüttorfer vorn, aber nun gingen die Punkte an die Gastgeber, die mit starkem Angriffs- und Blockspiel den Satz noch herumreißen konnten. In Satz 3 liefen die Neustrelitzer den Schüttorfern von Beginn an hinterher, die sich bis auf fünf Punkte Differenz absetzen konnten. Zwischendurch machte sich eine gewisse Ratlosigkeit bei den PSV-Spielern bemerkbar, aber auch die wurde überwunden. Jubel in der Halle beim Ausgleich zum 18:18, der PSV hat einen kurzen Lauf. Am Ende wieder die Niedersachsen mit den stärkeren Nerven. Im vierten Satz können die Neustrelitzer nach ausgeglichenem Beginn einen 4-Punkte-Vorsprung über die Runden bringen. Die Entscheidung im Tiebreak, siehe oben.
Ausgezeichnet: Marcin Kapuśniak (rechts) und Jesco Genzmer.
Als beste Spieler wurden bei den Schüttorfern Zuspieler Marcin Kapuśniak und bei den Neustrelitzern Außenangreifer Jesco Genzmer ausgezeichnet, der heute wirklich ein überragendes Spiel abgeliefert hat. Das sah auch Coach Scott so. „Jesco war sehr stark. Es war ein gutes Spiel auf beiden Seiten, wobei wir es besser können. Aber die Entscheidung des Schiedsrichters an einer so entscheidenden Stelle, wo es so extrem knapp zugeht, hat uns unserer gesamten Energie beraubt und den Spielfluss zerstört. Eine Rote Karte nur auf eine Reaktion hin zu geben, ohne Vorwarnung und ohne zu wissen, was eigentlich los ist, das geht gar nicht. Die ganze Halle hat gesehen, dass der Schüttorfer Spieler beim Aufschlag übertreten hat, nur der Unparteiische nicht.“
Die Fans standen bis zum Ende lautstark hinter den Jungs vom PSV. Das ging bis zur persönlichen Ansprache eines kleinen Mädchens an Tom Orzelski beim Aufschlag. Der sonst eher Unnahbare musste lächeln und machte prompt den Punkt. Ansonsten eine bittere Niederlage, die die Neustrelitzer Volleyballer erst mal verdauen müssen. Zwei Wochen bleiben Zeit, bevor es am 27. Januar daheim gegen den Nachbarn SV Lindow-Gransee geht.
Coach Jonathan Kendrick Scott hat seine Spieler immer wieder motivieren können.Die Zuschauer haben das Kommen sicherlich nicht bereut, für reichlich Spannung war gesorgt.
Am Dienstag, den 16. Januar, kommt das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt von 12.30 bis 14 Uhr nach Wesenberg und macht Halt auf dem Parkplatz gegenüber der MINOL-Tankstelle. Es steht ein Mitarbeiter aus dem Team Johannes Arlt zur Verfügung.
Interessierte Bürger können mit ihren Themen auf einen Schnack bei einer Tasse Tee am Bus vorbeikommen. Stift, Block und Rechner liegen bereit, um die Bürgeranliegen aufzunehmen. Denn „Politik soll zu den Menschen kommen“, sagt der Bundestagsabgeordnete und lässt die Fragen und Wünsche gern entgegennehmen.
Elena Weingart vorm neu ausgestatteten Zeitschriftenregal in der Bibliothek des Strelitzer Kulturquartiers. Foto: Dorothea Klein-Onnen
Zum neuen Jahr hat die Bibliothek im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz das Zeitschriftenangebot neu aufgestellt. Insgesamt hält die Bibliothek nun 33 Zeitschriftentitel im Erwachsenenbereich vor. Neu hinzugekommen sind Magazine wie „Essen & Trinken“, „Radfahren“, „Flow“, „Men’s Health“, „Burda Style“ oder „Schöner Wohnen“. Weiterhin im Bestand sind die beliebten Zeitschriften „GEO“, „Focus“, „Spiegel“, „P.M. History“, „Brigitte“, „Ökotest“ oder „Mein schöner Garten“.
Auch im Kinderbereich wurde die Zeitschriftenauswahl erweitert. Hier sind neu hinzugekommen die „Geolino“, die „Geolino Mini“, die „Stafette“ und die „ZEIT Leo“. Außerdem steht nun das „Lustige Taschenbuch“ zur Verfügung. Weiterhin im Kinderbereich vorhanden sind die Magazine „Bravo Sport“, „Bravo“ und „Mädchen“. Alle Zeitschriften können vor Ort angesehen oder auch für zwei Wochen entliehen werden.
Im Cafébereich liegen ab sofort immer aktuelle Ausgaben sowie Einzel- und Sonderausgaben von Zeitungen und Zeitschriften als Ansichtsexemplar zum entspannten Durchblättern bei Kaffee und Kuchen aus.
Am Freitag, 19. Januar, um 19 Uhr, stellen sich drei Ensembles der Alten Musik beim Auswahlkonzert im Schlosstheater Rheinsberg vor. Wer ab September 2024 neue „Rheinsberger Hofkapelle“ wird, entscheidet eine fachkundige Jury im Anschluss an die Auftritte. Um den Titel und das damit verbundene einjährige Förder- und Residenzprogramm hatten sich insgesamt zwölf Ensembles mit Mitgliedern aus aller Welt beworben. Im Finale präsentieren sich bei freiem Eintritt nun die Ensembles „False Consonance“, „Caos limitato“ sowie „Tra Noi“ und stellen ihr virtuoses Können in einem jeweils 20-minütigen Programm mit konzeptuellem Bezug zum Thema „Historische Rheinsberger Hofkapelle“ unter Beweis.
Die Ensembles
„False Consonance“ verzichtet auf sperrige Tasteninstrumente und kann so flexibel jede Art von Raum bespielen. Auf den Konzertprogrammen stehen meist spezielle Arrangements ursprünglich stark instrumentierter Werke in einer minimalen Kammermusikbesetzung, wie es auch im 17. und 18. Jahrhundert üblich war. Somit wird eine Art „Taschenmusik“ geschaffen, die sowohl aus original besetzter Kammermusik als auch auf eigenen Bearbeitungen großer Orchesterwerke oder Opern besteht.
Bei „Tra Noi“ begegnen sich historisch informierte Aufführungspraxis und musikalische Gegenwart: Als Spezialisten für Alte Musik öffnen sich die Musiker auch zeitgenössischen Klängen in neuartigen Konzertformaten. Das Ensemble ist u.a. Preisträger des Wiener Konzerthauspreises und des Publikumspreises des Biagio Marini Wettbewerbs.
„Caos limitato“ widmet sich dem instrumentalen Repertoire des frühen bis späten Barock und lotet in unterschiedlichen Konstellationen den Raum zwischen historisch informierter Praxis und neuen musikalischen Ideen aus. Im Jahr 2022 war „Caos limitato“ 1. Förderpreisträger der Tage Alter Musik im Saarland und gewann 2023 alle Sonderpreise der göttingen händel competition.
Dass man am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg eine Ausbildung in der Pflege absolvieren kann, ist kein Geheimnis. Doch neben den Pflegefachkräften und -helfern bildet das Krankenhaus unter anderem auch Assistenten für Anästhesie und OP, Physio- und Ergotherapeuten, Medizinische Technologen für Radiologie, Labor und Funktionsdiagnostik sowie Kaufleute für Büromanagement aus. Ein Duales Studium Hebammenwissenschaften ist ebenso möglich wie ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst. Wie groß die Ausbildungsvielfalt am DBK ist, soll ein Tag der offenen Tür am kommenden Sonnabend, 20. Januar, von 10 bis 14 Uhr zeigen.
Im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) finden Schüler und Familien einen Infostand, an dem alle Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen und Berufen stehen dabei als Ansprechpartner zur Verfügung. Durch kleine Übungen und Demonstrationen erhalten Interessierte Einblicke in die Arbeit. Außerdem werden von dort aus Rundgänge im Haus angeboten, so dass Besucher sich auch in speziellen Bereichen über verschiedene Berufsbilder informieren können.
Bürgermeister Henry Tesch mit Architektin Kerstin Heller, Geschäftsführerin Anna Doss und Anja Serjogin von der Wobau Mirow (von rechts) beim Ortstermin am Bahnhof Mirow.
Was nur wenige in Mirow für möglich gehalten haben, wird jetzt konkreter. Bürgermeister Henry Tesch hat darüber informiert, dass sich der Bahnhof seit 2023 im Eigentum der Stadt Mirow befindet, vertreten durch das städtische Wohnungsbauunternehmen Wobau Mirow. „Wir hatten es uns auf die Fahnen geschrieben, den Schandfleck im Stadtgebiet in dieser Wahlperiode in Angriff zu nehmen. Klar war allen, dass dieses seit Jahrzehnten leer stehende Gebäude förmlich danach schreit, wieder zum Leben erweckt zu werden“, so der Bürgermeister.
Das Gebäude wurde nach Verhandlungen für einen symbolischen Euro erworben. Der Weg bis hierher war langwierig und herausfordernd, aber dank aller Partner letztlich erfolgreich. Wobau-Chefin Anna Doss teilte mit, dass eine Begehung mit zukünftigen Nutzern für große Flächen des Gebäudes im Beisein des Bürgermeisters erfolgt ist. „Dieser Umstand“, so die Geschäftsführerin, „lässt uns zuversichtlich die Umsetzung des Projektes angehen. Entsprechende Mittel sind in den Wirtschaftsplan des Unternehmens eingestellt.“ Henry Tesch dankte in dem Zusammenhang auch den Aufsichtsratsmitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wohnungsbaugesellschaft Mirow.