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Nach dem Ende der Monarchie in Mecklenburg-Strelitz ließ die neue Regierung das Parlament im ehemaligen Residenzschloss zusammentreten. Das noch vor der Weimarer Reichsverfassung verabschiedete Strelitzer Landesgrundgesetz vom Januar 1919 war die erste in Kraft getretene demokratische Verfassung der deutschen Geschichte. Der Schlossberg Neustrelitz ist somit ein bedeutender Ort der Demokratiegeschichte. Als Verein, der sich um die Wiederbelebung dieses historischen Ortes bemüht, arbeitet der Residenzschlossverein Neustrelitz in der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ mit.

Anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2021 am Sonntag, den 12. September, um 14 Uhr, werden Vereinsmitglieder in Anwesenheit des Projektleiters der AG „Orte der Demokratiegeschichte“, Dr. Markus Lang (Weimar), auf dem Schlossberg Neustrelitz eine Erinnerungstafel „Ort der Demokratiegeschichte“ enthüllen. Danach gibt es am Informationsstand des Residenzschlossvereins bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich zum Stand der Virtualisierung der Schloss-Fassaden und zum Planungsentwurf des Schlossturm-Wiederaufbaus zu informieren sowie Gedanken zur Thematik auszutauschen.