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Kapitän Ahab auf dem Achterdeck des Walfangschiffes Pequod. Foto: Kina Becker 

Ein Platz verwandelt sich in aufgeregtes Hafengetümmel. In diesem Fall ist es am Sonntag, 29. August, das Festgelände beim ehemaligen Bahnhof in Penzlin ab 17 Uhr. Hier mutiert ein Linienbus zum Walfangschiff. Mit Metallschrott, Menschen und Musik erschaffen die Mitstreiter der „Freien Bühne Wendland“ eine bezaubernd brutale Welt auf See, die zum Mitreisen einlädt und die Zuschauer in die Abgründe der Menschlichkeit spähen lässt.

Die „Freie Bühne Wendland“ erkundet die Rückbesinnung auf das Wandertheater durch das fahrende Volk als Gegenbewegung zur Abwanderung der Kunst in das „world wide web“. Dabei gehen die Theatermacher ein neues Wagnis aufsuchender Kunst ein: kybernetisches Theater-Spektakel nach einem Klassiker der Weltliteratur. Der Roman „Moby Dick“ wird von ihnen neu gedacht und bildstark bespielt, bis das Spektakel wieder abzieht und die Leute vor Ort mit Gischt im Haar zurücklässt. Ein bemerkenswertes Bühnenbild bietet dabei der umgebaute Theaterbus für die Doppelfunktion als „Walfang-Schiff“ sowie als „Moby Dick“.

Das Stück ist für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet, und wer noch nicht volljährig ist, braucht keinen Eintritt zu bezahlen. Ansonsten kostet die Veranstaltung für Erwachsene 15 Euro beziehungsweise ermäßigt 8 Euro Eintritt.

Reservierungen sind per Mail über buchhaltung@simsalart.de möglich. Ab dem 23. August erfolgen der direkte Kartenvorverkauf sowie telefonische Reservierungen über das Büro von Dagmar Kaselitz, Große Straße 34, 17217 Penzlin zu folgenden Zeiten:

Mo/Do/Fr 9-12 Uhr

Mo bis Do 14-17 Uhr

Telefon 03962 2204116

Die Veranstaltung ist von der Jost-Reinhold-Stiftung gefördert und findet in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Penzlin statt. Die „Freie Bühne Wendland“ ist zu Gast in Penzlin auf Einladung des Vereins „simsalArt e.V.“ in Kooperation mit dem Penzliner Kulturverein.