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Der neugewählte Friedländer Bürgermeister Frank Nieswandt hat sich bei allen Bürgern bedankt, die ihm ihre Stimme gegeben haben (Strelitzius berichtete). In einem Gespräch mit mir am Tag nach der Stichwahl betonte der 58-Jährige, wie sehr er sich auf seine neue Aufgabe freue. „Es ist ein schönes Gefühl, das ich erst einmal realisieren muss.“ Als wohltuend empfinde er, dass ihm Mitbewerber Matthias Noack von der Freien Wählergemeinschaft unmittelbar nach Feststehen des Wahlergebnisses gratuliert habe. „Ich gehe von einer weiteren guten Zusammenarbeit mit den Freien Wählern aus, sachlich und vernünftig. So habe ich auch meinen Wahlkampf ausgerichtet.“

Die nächsten Wochen bis zur offiziellen Amtsübernahme wolle er vor allem nutzen, um sein Wissen um die Verwaltungsvorgänge zu vertiefen, so Nieswandt. Natürlich verfüge er als Amtsvorsteher über Kenntnisse, aber eine hauptamtliche Tätigkeit als Bürgermeister sei dann doch noch eine ganz andere Aufgabe.

Als einen ersten Schwerpunkt der Stadtentwicklung benannte der Wahlsieger das Friedländer Gleis. „Hier muss es mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Friedland nun endlich losgehen.“ Dann brenne ihm das Thema Turnhalle unter den Nägeln. Und schließlich soll die Verwaltung der kommunalen Wohnungen wieder in städtische Hand gelegt werden. Außerdem will sich Frank Nieswandt schlau machen, wie sich andere Städte in den sozialen Medien präsentieren. Ihn interessierten der rechtliche Rahmen und natürlich der Arbeitsaufwand.