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Gestern Abend hat ein Zeuge gegen 17.35 Uhr der Polizei gemeldet, dass sich in der Ortschaft ein Pkw Citroen mit polnischen Kennzeichen in einer Einfahrt an einem Feldstein festgefahren hat. Nach Aussagen des Zeugen befanden sich im Fahrzeug mehrere technische Geräte, und die beiden männlichen Insassen machten einen nervösen Eindruck.

Kurze Zeit später konnten die Männer das Auto befreien und ihre Fahrt fortsetzten. Sie fuhren jetzt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Waren. Umgehend wurden mehrere Funkstreifenwagen des Polizeireviers Waren zum Einsatz gebracht. Diese konnten das Fahrzeug nicht finden. Aus diesem Grund wurden die umliegenden Polizeireviere Neubrandenburg, Neustrelitz und Malchin über den Sachverhalt informiert. Diese setzten ebenfalls Funkstreifenwagenbesatzungen ein. Durch Neubrandenburger Polizisten konnte der Citroen auf der B193 in Penzlin festgestellt werden. Als die Insassen die Beamten bemerkten, beschleunigten sie ihr Fahrzeug und flüchteten in Richtung Peckatel. Zwei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Neustrelitz sperrten mit ihren Fahrzeugen den Ortseingang von Peckatel.

Dem Fahrzeugführer des Citroen gelang es jedoch, mit einem waghalsigen Fahrmanöver die Straßensperre zu umfahren und seine Flucht fortzusetzten. Hinter Peckatel bog das Fahrzeug nach rechts in Richtung der Ortschaft Klein Vielen ab. Da der Fahrzeugführer auch hier mit überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei flüchtete, kam der Pkw in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben. Die beiden Männer flüchteten zu Fuß weiter, konnten aber vorläufig festgenommen werden.

Bei den Insassen handelt es sich um einen 25-jährigen und einen 22-jährigen Deutschen. Beide sind schön öfter polizeilich in Erscheinung getreten. Bei der Überprüfung der beiden Personen und des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer das Auto unter Einwirkung von Betäubungsmitteln gefahren hat und nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Zudem ist der Pkw für den Fahrzeugverkehr nicht zugelassen und die Kennzeichentafeln wurden in Berlin entwendet.

Gegen die beiden wurde jetzt Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetzt, Gefährdung des Straßenverkehrs, Verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Diebstahls von Kennzeichentafeln und unerlaubter Besitzes von Betäubungsmitteln erstattet. Die technischen Geräte in dem Fahrzeug gehörten einem der Täter.