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Bei den hier abgebildeten Turmansichten wird von einem Anbau weiterer Teile des Residenzschlosses ausgegangen. Foto: Architectura virtualis/Holger Wilfarth

Die Planungsleistungen für den Neubau des Neustrelitzer Schlossturms in seiner historischen Gestalt sind vergeben. Darüber informierte Bürgermeister Andreas Grund am Abend bei der konstituierenden Sitzung des Beirates für das Schlossareal (Strelizius berichtete). Zum Vorsitzenden des Gremiums wurde Stadtpräsident Ernst-August von der Wense gewählt, sein Stellvertreter ist der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Stadtvertretung Helge Oehlschläger.

Wie weiter zu erfahren war, wird der Schlossturm als „Kaltbau“, also ohne Heizung errichtet. Beräumung von Bewuchs und die Vergrämung der Fledermäuse im Schlosskeller sollen noch bis in den November andauern. Die Diskussion über die Ausgestaltung des Turms wird am 29. Januar kommenden Jahres auf der dann 4. Schlossberg-Konferenz in der Residenzstadt fortgesetzt.

Gute Nachrichten gibt es auch zur Orangerie, die 2022 wiedereröffnet werden und den Gastronomiebetrieb fortsetzen soll. Für das „Parkhaus“ in Neustrelitz, Großherzogliches Palais und letztes Repräsentationsgebäude des Strelitzer Fürstenhauses, gibt es nach seiner Rückübereignung an das Land (Strelitzius berichtete) mehrere Bieter, die noch im Rennen sind.

Ernst-August von der Wense vor dem Beirat.