
Lars Vogt. Foto: Felix Broede
Das 3. Anrechtskonzert der Neubrandenburger Philharmonie stellt die Doppelbegabung des Musikers Lars Vogt in den Fokus. Das Orchester wird unter seiner Leitung und mit ihm als Solisten musizieren.
Ehe Lars Vogt Beethovens 3. Klavierkonzert vom Flügel aus leitet, dirigiert er Haydns „Die Vorstellung des Chaos“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“. Die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“, Dvoráks „Neunte“, mit Vogt am Pult beschließt den Konzertabend. Entstanden ist sie 1893, als der tschechische Komponist als Direktor am New Yorker Nationalkonservatorium tätig war. „Die Amerikaner erwarten große Dinge von mir“, äußerte Dvorak, „vor allem soll ich ihnen den Weg ins gelobte Land und in das Reich der neuen, selbständigen Kunst weisen, kurz, eine nationale Musik schaffen!“ Tatsächlich ließ sich der Maestro von Indianermusik und Negro-Spirituals inspirieren.
Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in Düren geboren, zog er erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. Neben seiner internationalen Karriere als Pianist tritt Lars Vogt auch zunehmend als Dirigent in Erscheinung. So wurde er 2015 Künstlerischer Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle (England).
Konzerteinführung
10. November, 18.45 Uhr, Café im Reuterhaus Neubrandenburg
Öffentliche Generalprobe
10. November, 10 Uhr, Konzertkirche Neubrandenburg
Unterwegs
11. November, 19.30 Uhr, Ernst-Barlach-Theater Güstrow
3. Philharmonisches Konzert
13. November, 18 Uhr, Landestheater Neustrelitz