Feierliche Freigabe: Gerd Müller vom gleichnamigen Bauunternehmen, Karsten Topfstedt, Kreisstraßenmeister Neustrelitz, Bürgermeister Henry Tesch, Claudia Lamm vom Dorfverein, der stellvertretende Landrat Thomas Müller und Hajo Schütt, Sachgebietsleiter Tiefbau in der Kreisverwaltung (von links).
In Blankenförde ist am Vormittag nach rund einjähriger Bauzeit die neue Brücke über die Havel freigegeben worden. Das zweispurig befahrbare Bauwerk aus Stahlbeton mit Fußgängerführung hat rund 1,97 Millionen Euro aus dem Haushalt des Landkreises gekostet, Fördermittel gab es nicht. Mehr von der Brückeneinweihung im Verlauf des Nachmittags.
Ein knapp 100 Meter langer Abschnitt auf der Landesstraße 25 zwischen Roggentin und dem Abzweig in Richtung Blankenförde muss erneuert werden. Die Straße hat in diesem Bereich viele Risse und ist in Teilen abgesackt.
Am Mittwoch, 4. Oktober, beginnt die grundhafte Erneuerung des Fahrbahnabschnittes. Die Arbeiten sind voraussichtlich am Sonnabend, 7. Oktober, beendet und werden unter Vollsperrung durchgeführt. Die Umleitung erfolgt über die B 198 und die MSE 21 (Wesenberg – Useriner Mühle) und wird entsprechend ausgeschildert. Die Buslinien weichen über Schillersdorf und Blankenförde aus.
Der Ersatzneubau der Brücke über die Havel in Blankenförde (Strelitzius berichtete) befindet sich in der Endphase. Das teilt die Kreisverwaltung der Mecklenburgischen Seenplatte mit. Zur Herstellung der beidseitigen Straßenanschlüsse wird aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Vollsperrung für die Zeit vom 9. bis 16. Oktober erforderlich. Es ist während dieser Zeit kein Durchgangsverkehr möglich!
Für Fußgänger und Radfahrer ist die Durchfahrt frei. Sie können in dieser Woche nach wie vor die vorhandene Behelfsbrücke nutzen.
Die Nationalpark-Information Blankenförde bleibt in der Zeit vom 4. bis 10. September für den Besucherverkehr geschlossen. Die Stadt Mirow lässt in diesem Zeitraum die Fenster im Gebäude erneuern. Ab dem 11. September ist die Nationalpark-Information wieder wie gewohnt für die Besucher geöffnet.
Bedanken sich bei Dr. Jan Kühling (vorn Mitte) für sein Engagement: Marlies Hirschmann, Jana Bredow, Kai Czaika, Beate Bredow, Daniel Hennig, Thomas Müller, Wilfried Staff, Claudia Lamm, Julia Berdermann, Henry Tesch, Christian Müller (von links).
„Er ist erst seit 2020 so richtig wohnhaft in Blankenförde und hat von Anfang an kreative Begeisterung ins Dorf, in unsere Gemeinde, in die Region gebracht“, sagt Bürgermeister Henry Tesch über Dr. Jan Kühling, bis 2021 in Schwerin als Unfallchirurg tätig und jetzt im Ruhestand. Er erhält die Mirow-Münze des Monats August 2023.
„Das kann doch nicht alles gewesen sein“, so Kühlings Ansatz, in seiner Freizeit Gitarrist und Sänger der Bluesrockgruppe „Greyhound“. Die Leidenschaft zum Blues, Bluesrock und Folkblues setzte in dem 64Jährigen Organisationskräfte frei, die man in den letzten zwei Jahren beim Havelrockfestival in Blankenförde und zwei Konzerten in Mirow in der Alten Feuerwehr erleben durfte.
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinden Lärz/Schwarz, Mirow, Wesenberg und Schillersdorf unterbreiten in den nächsten Tagen in ihren Gotteshäusern eine Reihe von Musikangeboten. Schon morgen am Dienstag, 4. Juli, 19.30 Uhr, spielen Harry’s Freilach in der Wesenberger St. Marienkirche. Seit über 30 Jahren treten Sie auf mit Klezmermusik, der herrlichen Feier- und Festmusik osteuropäisch-jüdischen Ursprungs. Die Melodien sind freudig und tänzerisch, melancholisch-versonnen oder tragisch-expressiv, manchmal feierlich, manchmal wüsten-wild, immer jedoch von einer besonderen Intensität. Die Kirchengemeinde lädt herzlich ein. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Das Duo „mondclee“ tritt am Mittwoch, 5, Juli, um 19.30 Uhr, in der Johanniterkirche Mirow auf. Das Rostocker Duo (Steffi Cleemann: Trompete/Flügelhorn und Nico Cleemann: Klavier) kommt mit seinem neuen Programm „Unterwegs“ auf die Schlossinsel. Das Publikum soll mitgenommen werden, mal auf eine rasante Fahrradfahrt, mal auf eine Reise nach Südamerika, mal teilhaben an einem eloquenten Dialog mit einem Fremden oder sich hineinversetzen in die Schwermut eines Heimatlosen. Eintritt frei, um eine Spende wird freundlich gebeten.
Am Donnerstag, den 6. Juli um 19.30 Uhr spielen in der Dorfkirche Dorfkirche Blankenförde „The ABERLOUR’S“. Seit vielen Jahren sind die Musiker zu Gast in der Dorfkirche Blankenförde und seit über zwei Jahrzehnten als Celtic-Folkrock-Combo unterwegs auf der jährlichen OTTER-TOUR – mit stets eigenem Songmaterial, vom nunmehr 6. Album und dem Extrakt aus 24 Jahren Bandgeschichte. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.
Die Lokalmatadoren von „Greyhound“ um Jan Kühling. Fotos und Video: Claudia Lamm
Das diesjährige Havelrockfestival, das am vergangenen Sonnabend stattfand, lockte mit 270 Besuchern 100 mehr an als im Vorjahr. Es spricht sich offenbar herum, dass das Festival Musiker auf die Naturbühne nach Blankenförde bringt, die mit ihrer handgemachten Musik überzeugen können.
Einer der Höhepunkte des Festivals war die Darbietung von STEGMANN & PAWLETTA, die mit ihren lyrischen deutschen Texten das Publikum begeisterten. Begleitet wurden sie von kunstvollen Gitarren- und Orgelklängen der beiden Sänger. Ihre Musik spricht die heutige Jugend an, und das zu Recht.
Ein völlig anderes Musikerlebnis boten die JUKE JOIN SMOKERS, die den Memphis Blues der 50er Jahre auf die Bühne brachten und sofort das Publikum in Bewegung versetzten. Die Bandmitglieder aus Polen, Italien und den USA schafften es sogar, dass auch die Gäste am letzten Biertisch zum Mitwippen animiert wurden.
Die Lokalmatadorenband GREYHOUND präsentierte einen energiegeladenen Mix aus Blues und Rock, der genauso mitreißend war. Bands wie SIXROCK und die COMPLIZEN sorgten dann mit solidem Rock der 60er und 70er Jahre für beste Stimmung. Ihre hervorragende handgemachte Gitarrenarbeit ist etwas Besonderes in unserer sonst so digitalen Zeit.
Am morgigen Donnerstag, den 27. April, ist der Bus des SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt von 12.30 bis 14.30 Uhr in Blankenförde in der Nähe der Dorfkirche anzutreffen. Am Donnerstagnachmittag fährt der Bus des Bundestagsabgeordneten weiter nach Klein Trebbow und parkt dort zur Sprechstunde von 15 bis 17 Uhr auf der Dorfstraße. Die Beachflag weist den Weg.
Wenn die Frühlingssonne lacht, stehen draußen Tische und es gibt frischen Kaffee zum Plausch über Fragen an den Bundestagsabgeordneten. Aber ein Aprilschauer sollte niemanden abschrecken, zur Sprechstunde zu kommen; denn das mobile Büro hat auch im Innenraum Tisch und Sitzbank. Außerdem sind Stift, Block und Laptop ohnehin immer an Bord.
Die Trittsteine wurden bereits verlegt, jetzt wird die Brücke bei Ankershagen zurückgebaut. Foto: Nationalparkamt
Das Nationalparkamt Müritz prüft in regelmäßigen Abständen Brücken und Wege im Park auf ihre Verkehrssicherheit. Nach einer Begehung eines Wanderweges bei Ankershagen wurde entschieden, die in die Jahre gekommene Brücke über den Mühlengraben naturnah zurückzubauen. Die neue Bachquerung in Form von Trittsteinen orientiert sich an der Idee einer urigen Wanderweggestaltung und kommt auch dem Nationalpark-Motto „Natur Natur sein lassen“ näher. „Der Bach führt wenig Wasser, sodass die Feldsteine eine gefahrenfreie und ansprechende Lösung für Wanderinnen und Wanderer darstellen“, so Distriktleiter Frank Eggert. Der Rückbau der Holzbrücke über den Mühlengraben soll Anfang Februar erfolgen.
In Zusammenarbeit mit dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte wird außerdem die ebenfalls in die Jahre gekommene Brücke über die Havel bei Blankenförde zwischen Jäthen- und Jamelsee ab dem 30. Januar 2023 zurückgebaut. Im Zuge dieses Rückbaus entfällt der Wanderweg „Orange Schnecke“. Der M-Wanderweg wird in diesem Bereich auf die ursprüngliche Wegeführung durch Blankenförde zurückgeführt. Die Wegeänderungen werden im Gelände kenntlich gemacht.