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Die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums hat seit wenigen Wochen einen neuen Chefarzt. Im Bereich von PD Dr. med. Philipp Hemmati laufen die Fäden für die Behandlung von Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen zusammen. Der 50-jährige Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie war – nach langjähriger Tätigkeit an der Charité in Berlin – zuletzt Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam.

Neben dem weiteren Ausbau der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patienten mit Tumorerkrankungen aller Art wird er die Zertifizierung des Onkologischen Zentrums am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum koordinieren und im Jahr 2022 umsetzen. In diesem Kompetenzzentrum, das eine qualitativ hochwertige Versorgung aller Krebspatienten in der Region garantieren wird, arbeiten die mit der Krebsbehandlung befassten Kliniken des Hauses in einem überregionalen Netzwerk mit Universitätskliniken, verschiedenen Fachkliniken, niedergelassenen Fachärzten, Reha-Einrichtungen,
Palliativmedizinern und Selbsthilfegruppen zusammen. Neben der klassischen Chemotherapie spielen neue Therapieverfahren eine stark zunehmende Rolle in der modernen Hämatologie und Onkologie. Hierzu zählen u.a. auch Behandlungen, die sich an spezifischen Veränderungen in Tumorzellen (Mutationen) ausrichten und als „molekulare“ oder „zielgerichtete“ Therapien bezeichnet werden. Auch immunologische Ansätze, u.a. der Einsatz von Zelltherapien oder die Stammzelltransplantation, werden in Zukunft immer wichtiger werden.  

PD Dr. med. Philipp Hemmati möchte das breite Angebot dieser Behandlungsmöglichkeiten weiter vorantreiben und am Klinikum etablieren. Mit all diesen Verfahren hat er sich bereits mehr als zehn Jahre beschäftigt und bringt hier eine besondere Expertise mit.