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Fotos: FFW Wesenberg

Das ist doch mal eine richtig schöne Geschichte, die mir mein Blogpartner René Deparade, stellvertretender Wesenberger Wehrführer, da zugeschickt hat. Die Kameraden hatten gestern einen nicht alltäglichen Einsatz. „Gegen 18 Uhr wurde unser Sondertrupp zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert: Schwalbe unter Dachrinne in der Kreuzstraße Nr. 2 festgeklemmt, flattert noch, lautete die Meldung“, so der Woblitzstädter.

Besorgte Bürger hatten das Tier in seiner misslichen Lage in für sie unerreichbarer Höhe entdeckt und konnten es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, das hilflose Tier seinem scheinbar besiegeltem Schicksal zu überlassen. Folglich wendeten sie sich an die Rettungsleitstelle. „Grundsätzlich richtig so, denn neben dem Retten von Menschenleben, dem Schützen der Natur und Umwelt und dem Schützen von Sachwerten gehört auch das Retten von Tieren zu unseren Aufgaben“, erläutert der Feuerwehrmann.

Vor Ort entdeckten die Kameraden dann in der Tat einen Mauersegler, der sich, wie auch immer, zwischen Dachrinne und Unterspannbahn der Dachkonstruktion verklemmt hatte und dort scheinbar schon für längere Zeit gefangen war. Mittels Steckleiter und etwas Feinmotorik eines Kameraden, welcher in einer ortsansässigen Dachdeckerfirma arbeitet und mit den baulichen Gegebenheiten in dieser Höhe vertraut ist, konnte das Tier dann befreit und zu ebener Erde in die Hände einer Kameradin gegeben, welche wiederum sehr im Tierschutz aktiv ist. „Sorgsam wurde der kleine Freund dann in unser Löschgruppenfahrzeug gebettet und noch vor Ort in einer ‚Not-OP‘ von den Fäden und Schnüren, in denen er sich verfangen hatte, befreit“, erzählt der Vizewehrführer. Anschließend wurde das Tier an ein Wald zurück in die Natur gebracht. Die Wesenberger Feuerwehr wünscht dem kleinen Segler alles Gute.