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Fotos: Axel Hirsch

Knapp 100 Leute haben am gestrigen Freitagabend auf dem Wesenberger Burghof das Konzert von Götz Rausch und den „Fliegenden Bauten“ erlebt. „Es war eine schöne Veranstaltung, wir waren zufrieden und haben auch zufriedene Reaktionen erhalten“, sagte mir Axel Hirsch, Vorsitzender des Wesenberger Burgvereins, der zu dem deutschsprachigen Liederabend eingeladen hatte. Er hätte sich allerdings gewünscht, mehr Wesenberger hätten das kulturelle Angebot angenommen.

Der Verein hatte viel Mühe aufgewendet, um den Burghof für die Sommernachtsmusik in eine Konzertstätte zu verwandeln: Bänke aufgestellt, Pavillons aufgebaut, Lichterketten gepannt, Schmalzstullen geschmiert und die „Burgtränke“ geöffnet. Die Besucher zeigten sich dankbar, und einige halfen nach dem letzten Ton der Band auch noch beim Aufräumen.

Normalerweise findet am ersten Juli-Wochenende traditionell in Wesenberg das Burgfest statt. Das ist pandemiebedingt zum zweiten Mal in Folge ins Wasser gefallen. Burgvereinsmitglied Helmut Hamp, bei den Festen als Stadtschreiber Federkiel im historischen Gewand unterwegs, versicherte den Besuchern gestern, dass mit der Tradition nicht gebrochen werden soll. Der Liederabend sei kein Ersatz, trotzdem sei er froh, dass das Konzert stattfinden konnte.

Am kommenden Sonnabend, den 10. Juli, ist auf dem Wesenberger Burghof wieder Bücherbasar. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich gern bei Dagmar Hirsch (039832 20765) oder per E-Mail an info@burgverein-wesenberg.de melden. Tische oder Ähnliches zum Darbieten sind selbst mitzubringen, ab 10 Uhr ist der Aufbau möglich. Eine Standgebühr wird nicht erhoben, eine Spende für die Arbeit des Burgvereins ist jedoch willkommen.

Schon jetzt darf man sich auf den Weinabend freuen, der am 11. September auf dem Burghof stattfinden soll. Und dann kreisen die Gedanken der Vereinsmitglieder auch noch um die neue Veranstaltungsfläche unterhalb der Burg, die einzuweihen ist. Aber das ist noch nicht spruchreif.