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Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz haben am gestrigen Dienstag gegen 19 Uhr auf der B 96 südlich der Residenzstadt einen alkoholisierten und vermutlich auch rauschmittelbeeinflussten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der sich wegen mehrer Delikte verantworten muss. Der Kontrolle ging ein Hinweis der Einsatzleitstelle in Potsdam auf einen Pkw mit auffälliger Fahrweise und gefährdenden Überholmanövern voraus.

Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 44-Jährigen Brandenburger, der in Begleitung seiner elfjährigen Tochter war. Einen triftigen Grund für die Einreise aus dem Land Brandenburg konnte er nicht nennen. Stattdessen stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren fest. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,43 Promille. Darüber hinaus bemerkten die Beamten die deutlich verkleinerten Pupillen des nunmehr Tatverdächtigen, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Zur Sicherung des eingeleiteten Strafverfahrens und zum Nachweis der tatsächlichen Beeinflussung des Mannes wurde im Krankenhaus in Neustrelitz eine Blutprobe entnommen. Der ausgehändigte polnische Führerschein wurde durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz beschlagnahmt. Das Führen von Kraftfahrzeugen ist dem 44-Jährigen nunmehr bis auf Weiteres nicht mehr gestattet.

Die konsequente Durchführung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen empfand der Tatverdächtige als Schikane und trat den eingesetzten Beamten zunehmend aggressiv und beleidigend gegenüber. Durch die Beamten konnte die Situation jedoch glücklicherweise kommunikativ deeskaliert werden.

Nunmehr muss sich der Brandenburger wegen Gefährdung und Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten, da ihm durch den Landkreis Oberhavel die Fahrerlaubnis unanfechtbar wegen Ungeeignetheit und einem Hang zur Rauschmittelsucht entzogen worden war. Darüber hinaus wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung der eingesetzten Beamten eröffnet. Die Ermittlungen hat die Kripo Neustrelitz übernommen.