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Am gestrigen Montagnachmittag führten Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg eine Verkehrskontrolle an der B 197 auf Höhe der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost durch, als ein Pkw-Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit die Anhaltesignale der Beamten ignorierte und die Kontrollstelle durchbrach. Ein Polizist konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite außer Gefahr bringen und blieb glücklicherweise unverletzt. Es kam lediglich zur Kollision der Anhaltekelle mit dem Fahrzeug.

Die Beamten verfolgten den flüchtenden Fahrzeugführer und entdeckten das Auto unweit der Kontrollstelle am rechten Fahrbahnrand. Sie beobachteten, wie eine Frau von der Beifahrerseite den Platz mi dem Fahrer tauschte. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und deshalb der „Fahrerwechsel“ erfolgte.

Neben des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermitteln die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg gegen den 25-Jährigen zudem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung. Seine 20-jährige Begleiterin muss sich als Halterin des Pkw ebenso verantworten, da sie dem Mann ihr Fahrzeug überlassen hat, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.