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Nach langem Ringen, Warten, Planen und Bauen steht sie nun wunderschön im familiären Kreis der Alten Kachelofenfabrikgebäude: die restaurierte Scheune! „Und wie wir finden, ist es an der Zeit, dass diese neuen alten Mauern nun frühlingshafte Luft atmen und mit Leben gefüllt werden. Denn die Kultur braucht uns, und wir wieder die Kultur, die Freude stiftet und für uns nun buchstäblich neue Räume für Begegnungen und Gedanken öffnet“, schreibt Fabrikchef Horst Conradt.

Den Auftakt macht mit „O der Verstand“ am 1. Mi um 19.30 Uhr ein ganz besonderes Kooperationsprojekt zwischen dem Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz, der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz und dem Labor für darstellende Kunst und Digitalität. Kleists bekannter Essay „Über das Marionettentheater“ dient dem Künstlerteam als Vorlage, um Sprache, Körper und Computer in ein permanentes Impuls-Resonanz-Verhältnis zu bringen. Die daraus entstehende Dimension inspiriert unser Nachdenken über das Verhältnis von Körper und Geist, Reflexion und Unterbewusstsein und die seelische Beziehung des modernen Menschen zur Maschine.

Leider ist das Stück mit Momo Böhnke (TOG) und Nicola Clarissa Gehring (DTK), Idee, Konzept und Realisation Marcus Doering, Tatjana Rese, Lars Scheibner und Technische Leitung Pavel Stoiko coronabedingt nur Live auf der Webseite www.basiskulturfabrik.de/sonderveranstaltungen/ zu verfolgen, Besucher dürfen noch nicht in der Scheune empfangen werden. Werkstätten und technischen Abteilungen der TOG leisten Unterstützung. Die Zitate aus einem Brief von Heinrich von Kleist an einen Freund und aus der Vierten Duineser Elegie von Reiner Maria Rilke werden von Lisa Scheibner (TOG) eingesprochen. Die Veranstaltung wird gefördert von Neustart Kultur über den Bundesverband Soziokultur.