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Schloss und Schlosstheater Rheinsberg. Foto: Michael Haddenhorst

Wo könnte Kammermusik der Hofkapelle von Friedrich dem Großen authentischer klingen als in Rheinsberg, dem Ort seiner Kronprinzenzeit? Am kommenden Sonnabend, 10. Oktober, um 16 Uhr, können sich Musikfreunde im Schlosstheater Rheinsberg auf eine musikalische Zeitreise ins 18. Jahrhundert begeben: Dort erklingen Werke der Berlin-Rheinsberger Komponisten auf historischen Instrumenten wie Traversflöte, Barockvioline, Viola da gambe und Cembalo.

Das Konzertprogramm gestalten Teilnehmende des Kammermusikkurses „Alte Musik am authentischen Ort“. Sie treten in die Fußstapfen des Flöte spielenden Musikliebhabers Friedrich: Schon in den 1730er Jahren arbeitete dieser musikalisch unter Anleitung renommierter Dozenten, in inspirierenden Räumlichkeiten und zusammen mit Virtuosen in seinem Musenhof Rheinsberg.

In diesem Jahr waren es Dozentinnen und Dozenten der Universität der Künste Berlin, die den Musizierenden im Kurs vier Tage lang Zeit und Raum für Vertiefung, Diskussion und künstlerische Entwicklung boten – darunter Christoph Huntgeburth (Travers-/ Blockflöte), Irmgard Huntgeburth (Barockvioline/-viola), Lea Rahel Bader (Barockcello/Viola da gamba) und Natalie Pfeiffer (Cembalo/Orgel/Hammerflügel).

Das Publikum erwartet ein musikalisches Konzertprogramm mit Musik der „Berliner Schule“. So erklingen vor allem Kompositionen jener Musiker, die am Hofe Friedrichs nach seiner Krönung zum Preußenkönig tätig waren; darunter illustre Namen wie Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Joachim Quanz, Franz Benda oder die Brüder Graun.

Tickets 8 € / 4 € erm.
Musikkultur Rheinsberg, 033931 721 17 (Mo-Fr, 10-15 Uhr)
tickets@musikkultur-rheinsberg.de
www.schlosstheater-rheinsberg.de

Tourist-Information Rheinsberg, 033931 34940
tourist-information@rheinsberg.de