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Tagesarchiv 12. Oktober 2019

Weiter auf Erfolgskurs: PSV-Volleyballer besiegen Kiel 2 klar mit 3:0

12 Samstag Okt. 2019

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball

Sebastian Krause findet die Lücke im gegnerischen Block.
Geburtstagskind Dirk Heß mit Hallensprecher Sven Gröhe beim Ständchen der Fans.

Unsere Drittligavolleyballer vom PSV Neustrelitz sind auch am heutigen Sonnabendabend in der Erfolgsspur geblieben und haben vor mehr als 400 begeisterten Zuschauern in der Strelithalle die Gäste vom Kieler TV 2 mit 3:0 (25:16, 25:15, 25:13) in die Schranken gewiesen. Die Jungs um Kapitän Sebastian Krause haben damit zugleich ihrem Coach das passende Geschenk zum 54. Geburtstag gemacht. Die ganze Halle brachte dem sichtlich gerührten Erfolgstrainer ein Ständchen.

Sebastian Krause mit Uwe Näthler.

„Besser konnte es nicht laufen“, sagte mir mein Blogpartner nach Abpfiff. „Es war ein lockeres Spiel für uns. Egal wen ich auf die Platte geschickt habe, alle waren super drauf.“ Als bester Spieler beim PSV wurde der junge Außenangreifer Jesco Genzmer gewürdigt. Eine besondere Ehre wurde Sebastian Krause zuteil. Er wurde von DVV-Regionalwart Uwe Näthler als bester Spieler der 3. Liga Nord in der Saison 2018/19 ausgezeichnet. „Damit habe ich gar nicht gerechnet und das ist schon etwas anderes, als für ein Spiel geehrt zu werden“, sagte mir der sympathische Sportsmann. „Eine coole Sache.“

Am 26. Oktober treten die Neustrelitzer Volleyballer auswärts gegen den TSV Spandau an, bevor es am 27. Oktober nach Gransee zum Pokalspiel geht (Strelitzius berichtete).

Bester PSV-Spieler des Tages wurde Jesco Genzmer.
Die Zuschauer gingen begeistert mit.
Freude nach dem klaren Erfolg bei den PSV-Spielern.
Auch im Block hat der PSV wenig anbrennen lassen.

Seltenes Kinoereignis: Fritz Langs Stummfilmklassiker „Der müde Tod“ wird in der Kachelofenfabrik aufgeführt

12 Samstag Okt. 2019

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

Freizeit, Kino, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Der Stummfilm “Der Müde Tod” mit Live-Musikbegleitung des Pianisten Alexander Kraut wird am kommenden Freitag, den 18. Oktober, um 19.30 Uhr im Kino 1 der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz aufgeführt. Alexander Kraut begleitet seit den 90-er Jahren die Klassiker der Stummfilmgeschichte in der Alten Kachelofenfabrik. Er führt das Publikum neben dem erstklassigen Filmerlebnis an eine musikalisch-zeitgenössische Form und Interpretation der Schwarz-Weiß-Bilder heran.

Zum Inhalt des Films: Als der Geliebte eines jungen Mädchens, dargestellt von Lil Dagover, stirbt, begibt sie sich in das Totenreich und bittet um das Leben des Verstorbenen. Damit ihr Wunsch erfüllt wird, soll sie eine von drei Kerzen – die das Lebenslicht eines Menschen repräsentieren – vor dem Herunterbrennen bewahren. Es folgen drei Episoden, in denen sie an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten das Schicksal und Scheitern ihrer Liebe erlebt. Fritz Langs romantisch-fantastischer Summfilmbilderbogen, konzipiert als ‚deutsches Volkslied in sechs Versen‘, bedeutete den künstlerischen Durchbruch des damals 30-jährigen Regisseurs.

Der zweiteilige Stummfilm „Dr. Mabuse, der Spieler“ von Fritz Lang wird am 16. November und 14. Dezember jeweils um 19.30 Uhr gezeigt.

Urlaubsnachlese: Designerhotels machen Faliraki auf Rhodos besonders

12 Samstag Okt. 2019

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Faliraki, Gastronomie, Griechenland, Hotellerie, Reisen, Rhodos

Das Hotel „Kouros“ in seiner ausgefallenen Architektur.

Es gibt sicherlich schönere Urlaubsorte als Faliraki auf Rhodos. Eine großflächige Ansammlung von Hotels, Tavernen und Läden 20 Fahrminuten vor der Inselhauptstadt hat da der Tourismus in den letzten Jahrzehnten befördert, für die Reiseführer kaum drei Sätze übrig haben. Der lange Sandstrand ist schön, aber vor Schirmen und Liegen streckenweise kaum zu sehen, und statt auf einer Uferpromenade „flaniert“ der Urlauber über einen Brettersteg.

Die eigentliche Attraktion für uns waren die Designer-Hotels „Kouros“ an der südwestlichen ruhigen Ecke von Faliraki und „Casa Cabana“ nahe dem Ortskern. Wir hatten dank einer Überbuchung in diesem Fall die Freude, beide Erwachsenen vorbehaltenen Schwesterhäuser kennenzulernen. Es ist nur einmal mehr zu unterstreichen, dass Berit Blaack und Annegret Böttcher vom DER Reisebüro in der Zierker Straße 1a mit ihren Urlaubsempfehlungen einfach genial sind.

An der Rezeption des „Kouros“ wurden wir für die kleine Unannehmlichkeit mit Upgrades in beiden nicht zu großen Hotels entschädigt, von denen wir nur schwärmen können. Was da Bauleute und Architekten im kreativen Mix der Materialien mit allgegenwärtigem Wasser zusammengebracht haben, ist sensationell. Da ist außen und innen nichts von der Stange, die Augen schwelgen regelrecht. Fast waren wir verleitet, Suiten und Anlagen den ganzen Urlaub lang nicht zu verlassen. Dazu gibt es einen außergewöhnlichen Service.

Blick von unserer Terrasse im „Kouros“ mit Blogger-Platz.

Das „Kouros“ ist vielleicht noch einen Tick extravaganter. Hier werden im Restaurant „Terra“ mediterrane Drei-Gänge-Menüs à la carte serviert, hinter denen eindeutig mindestens ein Spitzenkoch steckt. Für 14 Tage Abwechslung reicht die Karte allerdings nicht, aber kulinarische Highlights wie die mit Jalapenos geschärfte Wassermelone oder die Mandelcreme lässt man sich auch gern mehrmals gefallen.

Lobby des „Kouros“

Rind und Lamm werden über 24 Stunden im Schongang gegart und sind ebenso unglaublich lecker wie etwa das Algengemüse. Fehlt ein Kraut in der Küche oder an der gut sortierten Bar, dann wird es vom begrünten Dach gepflückt. Im Anschluss gibt es jeden zweiten, dritten Tag Live-Musik von wirklich guten einheimischen Bands. Auch das Frühstücksbuffet ist so schnell nicht zu toppen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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