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Der Kulturkosmos Müritz e.V. hat heute dem Amt Röbel-Müritz fristgerecht ein aktualisiertes Sicherheitskonzept übergeben. Das Sicherheitskonzept wurde mithilfe externer Sachverständiger und Experten überarbeitet und deutlich erweitert. „Die Sicherheit aller Beteiligten auf dem Fusion Festival hat für uns oberste Priorität“, sagt Martin Eulenhaupt, Vorsitzender des Vereins Kulturkosmos e.V., der das Festival veranstaltet. „Nach unserem konstruktiven Austausch mit dem Ordnungsamt am vergangenen Montag haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Wir gehen nun davon aus, dass einer Genehmigung der Veranstaltung nichts mehr im Wege steht“, so Eulenhaupt weiter.

Teil des aktualisierten Sicherheitskonzeptes ist auch ein Kompromiss zur Polizeipräsenz: Die Polizeiwache wird in unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände eingerichtet und kann von den Festivalgästen fußläufig erreicht werden. Ein anlassbezogener Zugang der Polizei zum Veranstaltungsgelände wird selbstverständlich gewährleistet.

Der Kulturkosmos Müritz e.V. begegnet mit diesem Kompromiss der ursprünglichen polizeilichen Forderung nach einer Polizeiwache innerhalb des umzäunten Festivalgeländes und einer anlasslosen Bestreifung. „Eine ständige und anlasslose Polizeipräsenz wäre unverhältnismäßig, widerspräche der Philosophie des Festivals und würde die Freiheit von Kunst und Kultur unnötig einschränken“, sagte Eulenhaupt.

Eine Petition des Kulturkosmos e.V. „Gegen anlasslose Polizeipräsenz auf friedlichen Kulturveranstaltungen!“ hat inzwischen mehr als 125.000 Unterstützer:innen, darunter zahlreiche Abgeordnete, Parteien, Vereine, Initiativen, Organisationen und Unternehmen.