Schlagwörter

, , , , ,

Das malerisch gelegene Fallada-Museum in Carwitz. Foto: Fallada-Gesellschaft

Zum 42. Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, 19. Mai, haben mich gleich mehrere Freizeitangebote erreicht. Das Hans-Fallada-Museum wird von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein und der Eintritt beträgt an diesem Tag nur einen symbolischen Euro pro Person. Um 11 Uhr und um 15 Uhr lädt Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel zu einstündigen Führungen durch das Haus und über das Anwesen. Außer zu den Führungen, wird stündlich das ARTE-Doku-Drama „Fallada – Im Rausch des Schreibens“ gezeigt, das teilweise auch im Fallada-Museum gedreht wurde.

Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz lädt am Sonntag ebenfalls zu Führungen ein. Um 11 Uhr gibt es eine Sonderführung zur besonderen Verbindung von Königin Luise und dem Bildhauer Christian Daniel Rauch, der den Luisen-Sarkophag schuf. Um 14 Uhr gibt es eine Führung durch den Schlosspark Hohenzieritz, einer der bedeutendsten und schönsten englischen Landschaftsgärten Mecklenburg-Vorpommerns. Dabei erfahren die Teilnehmer, welche Denkmäler einst im Park gestanden haben, und sie können die berühmten heutigen Denkmäler im Park besichtigen. Der Eintritt zu den Führungen sowie in die Gedenkstätte ist den ganzen Tag frei.

Das Motto „Zukunft lebendiger Traditionen“ überschreibt in diesem Jahr den Internationalen Museumstag. Plattdeutsch ist so eine gelebte Tradition, und deshalb gibt es am Sonntag um 10 Uhr im Müritzeum in Waren auch eine Sonderführung mit plattdütschem Akzent. Gedichte, Anekdoten und Auszüge aus Geschichten auf Plattdeutsch ergänzen die Führung. Gemeinsam mit Akteuren der Warener Interessensgemeinschaft „Richard Wossidlo“ wird der anderthalbstündige Streifzug durch die Natur unterm Dach zu einem sprachlichen Erlebnis lebendiger Traditionen. Eine Anmeldung zur Sonderführung ist notwendig unter Telefon 03991 633680.