Eine 53-jährige Röblerin und ihre 11-jährige Tochter haben am Sonntagmittag bei einem Spaziergang mit ihren Hunden an der Waldkante bei Groß Keller-Drift eine verweste Katze in einer Box entdeckt. Im Polizeirevier Röbel wurden eine Anzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gefertigt und die zuständige Ordnungsbehörde verständigt.
Bei dem Tier handelt es sich um eine rötlich-braun gestreifte Hauskatze. Die Katzenbox hat die Abmessungen von ca. 30 x 60 zentimetern und besteht aus Kunststoff mit einem pinken Aufsatz und einer grauen Wanne. Nicht auszuschließen ist, dass die Katze beim Abstellen des Käfigs bereits tot war.
Zur Ermittlung der ehemaligen Halter nimmt das Polizeirevier Röbel jederzeit Hinweise unter der Telefonnummer 039931 8480 entgegen.
An Keeper Felix Junghan, der hier getröstet wird, hat es nicht gelegen, dass die TSG Neustrelitz als Verlierer vom Platz gegangen ist.
Schwarzer Sonntag im Neustrelitzer Parkstadion: Durch ein Tor von Maciej Ropiejko per Kopf nach Freistoß von der rechten Seite verliert die TSG Neustrelitz in der Nachspielzeit ihr Heimspiel gegen den Torgelower Greif mit 0:1 (0:0) und rutscht auf den achten Tabellenplatz ab. Die Greif-Elf rangiert jetzt vor den Neustrelitzern. Zum Glück hat TSG-Verfolger Charlottenburg bei Hansa II eine 1:7-Packung bekommen.
Torjäger Djibril N’Diaye (7) hat heute vergeblich auf den ultimativen Pass gewartet.
TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk: „Wir sind selbst schuld!“ In der 38. Minute hatte Nils Röth nach einer Tätlichkeit Gelb-Rot gesehen. Röth war provoziert und selbst gestoßen worden. Er hätte einfach cleverer reagieren müssen. Das tat sein Kontrahent und ließ sich theatralisch fallen. Besonders bitter: Nur eine Minute früher hatte Felix Junghan unter dem Jubel seiner Teamkollegen und der rund 400 Zuschauer einen Foulelfmeter pariert und seine Mannschaft damit im Spiel gehalten. Kurz zuvor hatte der glänzend aufgelegte Schlussmann schon einen Torgelower Freistoß aus dem Dreiangel gefischt.
Vergebliches Anrennen: In der zweiten Hälfte war Georgaki Tsipi gekommen.
Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit blieb die TSG über große Abschnitte des Spiels feldüberlegen. Klare Chancen waren allerdings Mangelware, sieht man mal von der 10. Minute ab, als Bartosz Flis aus Nahdistanz einen Schuss rechts neben den Pfosten semmelte. Am langen Eck hatte auch noch Djibril N’Diaye freigestanden. Grzegorczyk brachte in der 73. Minute mit Axel Togbe sogar noch einen zweiten Stürmer. „Wir haben zu zehnt den besseren Fußball gespielt und waren gefährlicher. Jetzt müssen wir wieder punkten, wollen wir uns nicht ganz unten in der Tabelle wiederfinden“, sagte mir der enttäuschte Trainer.
Am 15. Juni veranstaltet der Kreisfeuerwehrverband Mecklenburgische Seenplatte in Neuendorf im Jugend-, Schulungs und Ausbildungszentrum wieder den Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren und die Kinderstafette der Kindergruppen der Feuerwehren der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren ab 9 Uhr findet dieses Jahr nach internationalem Wettbewerb CTIF in den beiden Disziplinen Feuerwehrhindernisübung und dem sportlichen Teil statt. Weil an dem CTIF-Wettbewerb nur Jugendfeuerwehrmitglieder zwischen zwölf und 16 Jahren teilnehmen dürfen, findet parallel zum ersten Mal der Eventtag der Jugendfeuerwehren der Mecklenburgischen Seenplatte statt. Hierzu sind alle Jugendfeuerwehren und Kindergruppen der Feuerwehren der Seenplatte, Mütter, Väter, Omas und Opas recht herzlich eingeladen.
Für alle Jugendfeuerwehren und Kindergruppen der Feuerwehren, gern auch aus anderen Hilfsorganisationen, wird es eine Hofralley mit spannenden Aufgaben geben. Nebenbei gibt es musikalische Unterhaltung, eine Technikausstellung und viele weitere Attraktionen.
Die Einwohner
der Residenzstadt und deren Gäste können sich über eine neue Fontäne der
Stadtwerke Neustrelitz freuen. Seit dieser Woche sprudelt sie im Glambecker
See, nachdem Mitarbeiter des Unternehmens das Gerät per Boot aufs Wasser
gebracht haben. Mit 16 Metern Höhe steht sie der Vorgängerin nicht nach,
braucht aber für diese Leistung nicht einmal 50 Prozent der ursprünglichen
Energie.
Die
alte Fontäne hatte von 2002 bis 2018 ihre Dienste geleitet, war am Ende ihrer
Tage aber stark reparaturanfällig und zum Schrott erklärt geworden. Beibehalten
wird, dass das Aggregat in der kalten Jahreszeit aus dem See geholt und im
Frühjahr wieder eingesetzt wird. Bis in den Oktober hinein können sich die
Spaziergänger täglich von 9 bis 23 Uhr an dem Wasserschauspiel auf dem „Glami“ freuen.
Blaue Unterwasser-LED-Scheinwerfer, ebenfalls neu und stromsparend, sorgen mit
Einbrechen der Dunkelheit für einen besonders schönen Anblick.